Ist dir Bibel nicht ein Buch das alte Ereignisse beschreibt?

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9 Antworten

Teilweise schon. Sie beschreibt zb Naturkatastrophen wie zb den Ausbrauch einen Vulkans(Schwefel und Feuerregen und auch das Erstarren zur Salzsäule passt zu einem Ausbruch. Das Manna oder Himmelsbrot waren die Ausscheidungen einer Schildlaus es ist eine besondere Form des Honigtaus. Und einige Dinge in der Offenbarung zb Die Sonne wird schwarz wie ein härender Sack oder der Mond wird wie Blut sein beschreiben eine Sonnen bzw Mondfinsternis.  Und auch Heuschreckenplagen und einige anderer Sachen sind durchaus realistisch . 

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Die Bibel deckt alles ab, von der Erschaffung der Welt (1.Mose) bis zu ihrem Ende (Offenbarung).

Die Bibel erzählt Ereignisse, die schon vor langer Zeit geschehen sind. Aber da gibt es meistens "eine Moral von der Geschicht'", die auch für uns heute noch gilt.

Grob gesagt ist es so: Gott hat sich nicht geändert und die Menschen haben sich auch nicht geändert. Deshalb ist die Bibel heute noch genauso aktuell wie damals, als die Geschichten aufgeschrieben wurden.

Viele der Prophezeiungen sind eingetreten, zum Teil erst nach sehr langer Zeit. Warum also sollen die noch nicht eingetretenen Prophezeiungen nicht auch noch eintreten?

Unabhängig davon geht es im Kern der Bibel aber um Gott und sein Verhältnis zu uns Menschen, um ein Angebot, das er uns durch Jesus Christus macht. Das kann jeder von uns annehmen oder ablehnen.

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Die Bibel beinhaltet nicht nur Ereignisse sondern auch Lehren.

Eine fundamentale Lehre stellt die Überlieferung der 10 Gebote dar. Wenn ich mir nun die 10 Gebote einzeln anschaue, dann sehe ich da auch nach tausenden von Jahren eine absolute Aktualität gegeben.

Wir können folglich der Bibel historisch religöse Ereignisse entnehmen, die uns einerseits den Weg zu dem Ursprung der Religion überhaupt weisen, und anderseits können wir auch Lehren für unser eigenes Leben entnehmen.

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Die Bibel ist zeitlos. Die beschriebenen Ereignisse schildern die Entstehung der Welt und des Glaubens. Die Lehren die da beschrieben werden sind zeitlos und gelten heute noch.

Freilich steht es jedem frei daran zu glauben. Aber es gibt nichts besseres. Seit tausenden von Jahren. Es ist das meistgelesene Buch der Welt!

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Du irrst, weil du die Schrift nicht kennst (Mt.22,29).

So schrieb schon vor 4000 Jahren der Prophet Daniel über das "Endzeit - Europa" (Dan.7,17-24; 8,24-25), das von der "Weltkirche" (Offb.12,9) geführt wird, die Gesetze und Gebote änderten (2.Gebot gestrichen, 10. Gebot dafür zweigeteilt, 4. Gebot von Sabbat in Sonntag umgewandelt etc.- Dan.7,25).

Vor 2000 Jahren schrieb Johannes das Buch der Offenbarung, das die Endzeit ebenso beschreibt (Offb.13 und 17).

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Die Bibel ist schon ein Geschichtsbuch, in der viele alte Dinge stehen. Einige Dinge, die darin prophezeit wurden, sind allerdings wirklich eingetreten (ob Zufall oder nicht, kann jeder für sich entscheiden). Deswegen glauben viele Menschen auch die anderen Prophzeihungen, die in der Bibel stehen.

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Die Bibel berichtet über die Vergangenheit, ist relevant für die Gegenwart und blickt voraus in die Zukunft: http://gottesbotschaft.de/?pg=3048

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Es ist sozusagen ein Geschichtsbuch. Am Schluss, also in der Offenbarung stehen aber Dinge, die noch kommen werden.

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LightBall 08.04.2016, 20:02

Aber sind diese Ereignisse nicht an die damalige Zeit gemeint?

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Allexandra0809 08.04.2016, 20:03
@LightBall

Nein, nicht alles. Im alten Testament steht das, was vor Jesu Geburt war. Im neuen Testament steht dann das Leben Jesu und die Zeit danach. In der Offenbarung steht dann das, was die Zukunft bringen wird. Davon ist noch nicht alles eingetroffen.

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Die Bibel ist keine historische Erzählung, sie ist ein Märchenbuch. Die Dinge die dort beschrieben sind entspringen alle der Fantasie der Autoren, nicht jedoch der Realität.

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SpicyMuffin 08.04.2016, 20:01

Da liegst du falsch. Du brauchst nicht an die Auferstehung glauben, da sie nicht bewiesen wurde, aber die anderen Dinge in der Bibel sind geschichtlich belegbar und dort erwähnte Ereignisse sind auch in anderen Dokumenten erwähnt.

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Snowfreak0815 08.04.2016, 20:04

seh ich auch so. sind ereignisse die eben zur damaligen zeit anders intepretiert wurden als heute.

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Andrastor 08.04.2016, 20:14
@Snowfreak0815

aber die anderen Dinge in der Bibel sind geschichtlich belegbar

Wie die Arche, oder die Plagen in Ägypten, oder Sodom und Gomorrah oder wie wäre es mit den Trompeten von Jericho?

Alles totaler, erfundener Schwachsinn! Das einzige was historisch belegbar ist sind einige Namen von Ortschaften und Herrschern und nicht einmal davon alle.

Die Bibel ist eine Sammlung von Märchen ohne jegliche historische Korrektheit.

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Anthropos 08.04.2016, 23:49
@Andrastor

Ich glaube du musst lernen, gerade beim alten Testament, zwischen Historizität und heilswahren Aussagen der Bibel zu unterscheiden.

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JesusLovesYou2 08.04.2016, 21:02

Die Bibel ist historisch bewiesen.
Sie berichtet von den Pharaonen.
Hunderte Jahre lang wusste man nichts über sie, die Pyramiden waren unterm Sand versteckt.
Die Hyroklyohen bestätigen die Pharaonen etc.
Woher sollte die Bibel dann über Moses und Pharao berichten können wenn die Bibel nicht göttlichen Ursprungs war?

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ilinalta 08.04.2016, 21:06
@JesusLovesYou2

Durch Reisende, die den diversen Autoren der Bibel von Ägypten erzählt haben. Dafür brauchts keinen göttlichen Ursprung

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JesusLovesYou2 08.04.2016, 21:10

Die Arche wurde in der Türkei gefunden, eine der zehn Plagen von Ägypten wiederholte sich erst 2013 wieder, die Heuschreckenplage.
Die Stadt Sodom ist keine andere als die bekannte Stadt Pompei.
Die Jericho Trompete ist nichts anderes als was man weltweit hört, die sogenannten "Himmelstrompeten".
Diese können sogar Autoalarmanlagen auslösen.

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ilinalta 08.04.2016, 21:14
@JesusLovesYou2

Heuschreckenplagen sind nichts neues und treten auch nicht so extrem selten auf. Dass es sich bei dem Wrack um die "echte" Arche handelt, kann kein Mensch beweisen. Pompeij liegt in Italien, nicht in Israel und wurde ca 79 n.Chr verschüttet. Die Story von Sodoms Untergang fand im AT statt, lange vor "Christi Geburt" - es passt zeitlich schon mal überhaupt nicht. Eine Himmelstrompete hab ich noch nie gehört.

Aber eins muss ich dir lassen, Fantasie hast du. Schon mal dran gedacht, Fantasy-Autor zu werden?

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Andrastor 08.04.2016, 21:18
@ilinalta

@Jesuslovesyou:

Ich kann ilinalta nur Recht geben, was du da unter "historische" Beweise anführst sind nichts weiter als schlechte Interpretationen deinerseits.

Das was du für die Arche hältst ist schon lange als Arche widerlegt worden. Marco Polo hatte ebenfalls auf seinen Reisen ein Schiff in den Bergen gefunden und es als die Arche proklamiert, hat sich ebenfalls als Irrtum herausgestellt.

Die "Himmelstrompeten" sind kein "weltweites Phänomen" sondern weltweiter Schwindel. Es handelt sich um  lächerlich einfach bearbeitete Videos welche Leute veröffentlichen um ihren Youtube-Kanälen mehr Aufmerksamkeit zu verschaffen.

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Anthropos 08.04.2016, 23:47

Ich würde Dir gerne einige Fakten betreffs der Historizität des neuen Testaments darlegen:

Im ersten Kapitel des Lukasevangeliums schreibt Lukas, der Arzt an Theophilus, einen römischen Bürger der Oberschicht:

Schon viele haben es unternommen, einen Bericht über all das abzufassen, was sich unter uns ereignet und erfüllt hat. Dabei hielten sie sich an die Überlieferung derer, die von Anfang an Augenzeugen und Diener des Wortes waren. Nun habe auch ich mich entschlossen, allem von Grund auf sorgfältig nachzugehen, um es für dich, hochverehrter Theophilus, der Reihe nach aufzuschreiben. So kannst du dich von der Zuverlässigkeit der Lehre überzeugen, in der du unterwiesen wurdest.

Lukas meint also, über Ereignisse zu schreiben, die auf sorgfältiger Recherche und Augenzeugenberichten beruhen. Er will also einen systematischen Bericht schreiben.

Betrachten wir doch einmal die Genauigkeit des Evangelisten Lukas:

Aber im fünfzehnten Jahr der Regierung des Kaisers Tiberius, als Pontius Pilatus Stadthalter von Judäa war und Herodes Vierfürst von Galiläa und sein Bruder Philippus Vierfürst von Ituräa und der Landschaft Trachonitis und Lysanias Vierfürst von Abilene, unter dem Hohenpriester Hannas und Kaiphas ... (Lk 3,1-2)

Dies ist die Einleitung in das öffentliche Wirken Jesu. Das hört sich doch ziemlich genaus an, findest du nicht?

Vergleichen wir dies doch einmal mit der Einleitung des zweiten Buches von Thukydides´ Werk "Der Peloponesische Krieg". Thukydides war der Begründer der systematischen Geschichtsschreibung:

Vierzehn Jahre hatte der dreißigjährige Frieden gedauert, der nach der Eroberung von Euboia geschlossen worden war, im fünfzehnten Jahr - Chrysis war damals in Argos achtundvierzig Jahre Priesterin, Ainesias Ephor in Sparta und Pythodoros noch vier Monate Archon in Athen ...

Genau wie bei Thukydides gibt Lukas eine genaue Datierung der Zeit an. Man sollte also wenigstens an dieser Stelle dies als eine historische Recherche betrachten. Dies ist offenbar keine Mythologisierung mit "irgendwann und irgendwo".

Der Kritiker wendet an dieser Stelle natürlich ein, dass es beispielsweise Lysanias Vierfürst von Abilene nicht existiert habe. Lysanias war kein Vierfürst, sondern der Herrscher von Chalkis, der ein halbes Jahr früher regierte. Man hat jedoch mitlerweile tatsächlich eine Inschrift gefunden, die auf die Zeit des Kaisers Tiberius zurückgeht und Lysanias als Tetrach von Abila bei Damaskus bestätigte. So hat man es auch bei vielen weiteren stellen des Evangelisten Lukas feststellen können, gerade in der Apostelgeschichte:

  • der oberste Beamte von Thessalonich wird als "Politarch" bezeichnet, was als falsch galt, es wurden jedoch 35 Inschriften gefunden, die von Politarchen redet
  • Zypern wird als damalige prokonsularische Provinz, deren Prokonsul in Paphos lebte, beschrieben.
  • es ist historisch korrekt, dass in Lystra zu der Zeit das ungebräuchliche Lykaonisch gesprochen wurde
  • Amphipolis und Apollonia werden korrekt als Stationen auf der egnatischen Heerstraße von Philippi nach Thessaloniki angegeben

Ich denke, dass wenigstens anhand dieser Beispiele bewiesen ist, dass nicht alle Dinge, "die dort beschrieben sind [...] alle der Fantasie der Autoren, nicht jedoch der Realität [entspringen].

Auch die historische Existenz Jesus lässt sich sicherstellen. Am besten ist da wohl der jüdisch-römische Geschichtsschreiber Flavius Josephus aufzuführen:

Und obgleich ihn Pilatus auf Betreiben der Vornehmsten unseres Volkes zum Kreuzestod verurteilte...
(Antiquitates Judaicae)

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