Ist dieses Verhalten der Psychologin unprofessionell und sollte ich woanders nach Hilfe suchen?

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4 Antworten

Hallo rtzu1234,

das ist keine schöne Erfahrung für Dich, leider. Ich weiß natürlich auch nicht, warum weder sie noch eine Mitarbeiterin angerufen hat, aber ich würde daran nicht ihre fachliche Kompetenz messen.

Manchmal ist es so, dass viele Notfälle vorkommen oder KollegenInnen von ihr vielleicht krank oder in Urlaub sind, so dass sie außergewöhnlich viel zu tun hat. Vielleicht klappt es auch einfach mit der Organisation dort nicht so gut.

Ich würde Dir raten, dranzubleiben. Außerdem sammelst Du damit 'Pluspunkte', weil sie sehen, dass Du wirklich daran interessiert bist, Hilfe zu bekommen.

Ich drücke Dir ganz feste die Daumen, dass ab jetzt alles gut läuft :-)

LG

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Kommentar von rtzu1234
17.08.2016, 22:24

:) sehr nette Antwort und vor allem dein Profilbild ist mir sehr sympathisch. Wenn nur alle so wären wie du...

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Also ich kenne jetzt ja die genaue Situation nicht, aber eines der grundlegenden Dinge, die ich in all meinen "Therapie-Jahren" gelernt habe ist, dass Psychologen, Psychotherapeuten, Ärzte, Psychiater, etc auch NUR Menschen sind.

Menschen vergessen Dinge, Menschen verlieren Dinge, Menschen machen Fehler, jeder Mensch hat neben seinem Beruf auch ein Privatleben mit Familie und eigenen Problemen.

Ich will dir gar nicht anfangen aufzuzählen wie oft ich schon von bestimmten (u.a. auch deiner Situation ähnlichen) Verhaltensweisen schockiert oder enttäuscht war.

Aber und ja du wolltest es nicht hören, aber so ist das nun mal. Wir können niemanden ändern. Wir können nur ehrlich beim nächsten Termin sagen, wie wir über dieses Verhalten denken. Vielleicht folgt eine Änderung, vielleicht nicht.

Und um auf deine Frage zurück zu kommen. Ich persönlich würde bei so jemanden keine Therapie machen können, denke aber, dass das nicht automatisch heißt, dass die Person unprofessionell ist.

Ich hoffe, ich konnte ein bisschen helfen. Liebe Grüße und alles Gute! !

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Kommentar von rtzu1234
17.08.2016, 22:22

Tja "That's life" würde man jetzt wahrscheinlich sagen.

Ich bin im Gegensatz zu dir erst am Anfang meines "Leidenswegs" und merke wie schwierig es ist Hilfe zu bekommen und das in einem so fortschrittlichen Land wie dem unserem. 

Ich empfinde es so, dass man quasi dazu gezwungen ist von sich aus stark zu sein und so unabhängig wie möglich zu sein und vor allem keiner Hilfe zu bedürfen. Nur dann kommt man weiter. Es war wahrscheinlich schon immer so aber diese Einsicht die macht einen kaputt. Ich würde mich nicht als selbstmordgefährdet bezeichnen aber wofür noch leben wenn obiges gilt und dir, bis vielleicht auf wenige Menschen, keiner aus eigener Motivation heraus helfen möchte?

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Kommentar von joellesta1
17.08.2016, 22:31

Ich kann dich sehr gut nach vollziehen. Es hat immer positive Seiten, denn im Endeffekt muss man das Leben größtenteils ja auch alleine schaffen. Man bekommt schon Hilfe, aber diese zu bekommen ist manchmal sehr schwierig. Du schaffst das!!

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Finde ich ungewöhnlich, dass eine Psychologin der Klinik einen Termin für dich in der Tagesklinik machen will (und dies v.a. auch darf!!!).

Normalerweise muss der Patient das selbst machen, nur in Ausnahmen darf das auch ein Psychiater (als Stations- oder Oberarzt der Klinik) veranlassen.

Ich würde fast vermuten, dass die Psychologin da ihre Kompetenzen nicht genau kannte, vielleicht war es nur eine Praktikantin?!

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suche dir nur eine fachmann dem du vertaust und nicht in fragestellst bis er zu siposition steht?

als geduld solltest mit bringen?

aber vertauen ist das wichtigste denn sonst spiel man dem fachman ungewollt schnell was vor?

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