Ist dieses Messer erlaubt zum führen?

...komplette Frage anzeigen Vorderseite  - (Waffen, legal, illegal) Rückseite mit einem schiebe Mechanismus  - (Waffen, legal, illegal)

5 Antworten

Laut §42a fällt dieses Messer unter das Fährungsverbot in der Öffentlichkeit. Das sehe ich alleine schon daran, dass man die Auswechselbare Klinge einhändig ausfahren und feststellen kann. Einhändig ausfahr-/ausklappbare und feststellbare Klingen sind von dem Gesetz betroffen. Jedoch gibt es einige Ausnahmezustände, bei denen dieses Gesetz nicht greift. Filmaufnahmen, Theateraufführungen, Berufsausführung, beim ausführen eines Hobbies, bei dem man das Messer benötigt, usw. Schau dir einfach mal den Paragraph an.

Muss vorher die Sicherung Eindrücken also brauche ich 2 Hände

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Solange Messer nicht so gebaut wurde, dass man die Klinge mit einer Hand öffnen und feststellen kann (ob du es kannst ist hierbei uninteressant) darf man es führen. Außer die Klinge ist über 12cm lang, dann fällt es wieder unter §42a.

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Falsch! Die 12cm beziehen sich nur auf feststehende Messer. Bei Klappmessern (egal ob 1 oder 2-Hand) ist die Klingenlänge irrelevant.

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@DocCyanide

Ou ja, stimmt. Danke, dass du mich verbessert hast. Keine Ahnung wie ich das verwechseln konnte. :)

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Muss also mit zwei Händen geöffnet werden

Das halte ich für ein Gerücht, da die Klinge ein Loch aufweist. Das ist nicht nur Deko, damit kann man die Klinge aufklappen.

Sofern die Klinge außerdem feststellbar ist, fällt das Messer unter das Führungsverbot nach § 42a Waffengesetz.

Schau mal 2 cm neben der Stanley Aufschrift dass muss ich runterdrücken das die Klinge sich bewegt ....

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@angelo99

Du meinst wahrscheinlich die Cutterklinge. Ich meine die Klinge, die man aufklappen kann.

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Wenn Du im Zusammenhang mit einem Messer von "Führen" sprichst, dann betrachtest Du dieses Messer bereits als Waffe und nicht mehr als Werkzeug. Und mit dieser Deiner Betrachtungsweise fängt das ganzes Problem an.


Das hat nichts mit der Betrachtungsweise zu tun auch wenn ich in den Wald gehe zum blöd gesagt Äste schneiden, führe ich das Teil mit.

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@AndyPi

Wenn ich in den Wald gehe, dann würde ich rein umgangssprachlich nicht ausdrücken, ich würde ein Messer führen. Dann würde ich sagen, ich hätte es dabei. Hab ich ja tatsächlich. Nicht nur im Wald. Gedanklich stellt sich bei mir ein Zusammenhang zwischen "Waffe" und "Messer" im allgemeinen nicht her. Für mich sind die verschiedenen Messer Werkzeuge - zumindest die Messer, die ich besitze. Der Zusammenhang mit "Waffe" kommt mir erst in Verbindung mit dem Begriff "Führen" in den Sinn. Und ich habe - eventuell vorschnell - angenommen, beim Fragesteller wäre es ähnlich und er hätte gemeint: "Ich würde gern mit folgendem Ding herumlaufen, um mich verteidigen zu können. Darf ich das?"

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dann betrachtest Du dieses Messer bereits als Waffe und nicht mehr als Werkzeug.

Der Gesetzgeber macht beim Führungsverbot keinen Unterschied zwischen Waffen und Werkzeugen.. Die in § 42a Abs. 1 Nr. 3 WaffG genannten Messer gelten nämlich grundsätzlich immer noch als Werkzeuge. Der § verbietet somit auch das Führen von Werkzeugen.

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Ob man etwas führt hat nichts damit zu tun ob man etwas als Waffe betrachtet. Und selbst dann wäre es egal. Ob ein Gegenstand eine Waffe ist, entscheidet das Waffengesetz, nicht irgend jemand, der jetzt meint sein Kugelschreiber sei eine Waffe, also führe er ihn jetzt...

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