Ist dieses Fallbeispiel realistisch?

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4 Antworten

Hi, finde das Beispiel sehr gut.

Evtl. würde ich den Diabetes mellitus am Ende nochmals erwähnen bzw. dass die Wundheilung wohl wegen der MRSA unterstützt durch den DM länger dauern wird, als die üblichen 2 Wochen zum Wundschluss.

Zudem ist es aus eigener Erfahrung bzgl. operativer Versorgung eher umgekehrt als in deinem Beispiel.

Die Tibiakopffraktur wird stabilisiert, eine Patellafraktur jedoch (je nach Frakturlinie) wird konservativ behandelt. Aber es gibt nichts, was es nicht gibt und es könnte durchaus auch sein, dass die Tibiakopffraktur belassen wird und nur die Patellafraktur operativ versorgt werden muss. Die Regel ist es aber sicherlich nicht.

Vielen Dank für das Feedback.

Den Diabetes werde ich weiter unten nochmal ansprechen.

Ich habe mich nochmal informiert und das zur Patellafraktur gefunden:

7 Therapie
Die Patellafraktur wird in der Regel operativ mittels Zuggurtungsosteosynthese und Kirschnerdrähten behandelt, da über die Sehne des Musculus quadriceps femoris starke Zugkräfte auf die Frakturfragmente ausgeübt werden, die häufig zu einer Dislokation führen und die Frakturheilung verhindern. (Quelle: http://flexikon.doccheck.com/de/Patellafraktur )

Vielen Dank!

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@PrinzessinLena

absolut korrekt!

Ich meinte nur, dass die Tibiakopffraktur meistens chirurgisch versorgt wird, wo hingegen die Patella-Längsfraktur auch konservativ behandelt werden kann bzw. meistens konservativ behandelt wird. Eine Patella-Querfraktur hingegen wird aufgrund der Quadricepsspannung bzw. wegen der Gefahr der Dislokation der Frakturteile mittels Zuggurtung/8-er Schlinge versorgt.

Eine nicht konservativ behandelte Tibiakopffraktur führt regelmässig zur Stufenbildung im Gelenk, was oft noch Jahre später zu Problemen führen kann. Die Folge daraus ist dann, dass Jahre später aufgrund der auftretenden Probleme eine Rekonstruktion des Tibiapateaus erfolgt. Deshalb wird eine Tibiakopf/Tibiaplateaufraktur heutzutage generell lieber direkt operativ versorgt.

Hoffe du weisst jetzt, wie ich es gemeint habe.

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@Zamana

Jetzt hab ich´s verstanden, tut mir leid

Vielen Dank für die ausführliche Erklärung!

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Hallo PrinzessinLena,

Sie schreiben unter anderem:

Ist dieses Fallbeispiel realistisch?

Antwort:

Ihr Fall Beispiel ist in der Tat sehr realistisch, denn so wie Sie es darstellen, wiederholt sich das im täglichen Leben immer wieder auf`s Neue!

Der ungesunde Lebenswandel mit Rauchen, Alkohol und falscher Ernährung schädigt den menschlichen Organismus dauerhaft und das körpereigene Immunsystem wird nachhaltig und dauerhaft geschwächt!

Alleine schon die extremen Schädigungen/Vergiftungen durch das Rauchen wirken sich sehr zu Ungunsten der Gesundheit aus!

Kommt es dann zu Verletzungen, Entzündungen, usw. kann der Körper nicht mehr voll gegensteuern!

Nicht selten kommt es dann zu Amputationen und der Teufelskreis geht in die nächste Runde!

Die Betroffenen sind sich meist nicht darüber Klaren, daß sie den irrsinnigen Kostenaufwand für die Reparaturen Ihres gesundheitlichen Fehlverhaltens der Solidargemeinschaft aufbürden und daß nicht zuletzt dadurch die Sozialversicherungsbeiträge explodieren!

Beste Grüße, viel Erfolg und bestmögliche Gesundheit

Konrad

Vielen Dank für die ausführliche Antwort :)

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Hallo! Durchaus realistisch. Allerdings ist das Risiko bei älteren Menschen weitaus höher. 

Ich wünsche Dir ein gutes und schönes Wochenende.

Hallo,
hört sich gut an! Aber warum muss er Zigaretten rauchen und Alkohol trinken? Tut doch für dein Beispiel nichts zur Sache.

mfg.

Und Diabetes wäre wegen der Wundheilung interessant. Kommt aber auch nicht mehr zur Sprache. 

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Vielen Dank!

Das Rauchen und das Trinken von Alkohol schädigt die Gefäße, wodurch die Wundheilung länger andauert.

Dann betone ich die Diabetes Erkrankung nochmal; danke

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