Ist dieses Arbeitszeugnis zulässig oder darf ich eine Änderung verlangen?

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9 Antworten

Das ist ein misse Arbeitszeugnis und auch nicht wohlwollend gemeint den Arbeitszeugnisse meine oft das gegen teil von dem was man liest und der erste Satz hohe  Erwartung hat er oft entsprochen  heißt im Klartext  du warst  mit hoher Belastung  oft  überfordert Damit kannst du es  vergessen    dich damit zu bewerben!

Wen das nicht stimmt kannst du eine  Änderung verlangen oder sogar einklagen!

Las mal  das Arbeitszeugnis  übersetzen dazu gibt es seilten im Internet! und du  wirst dich wohl wundern was   wirklich drin steht!

Dieses Arbeitszeugnis ist in hohem Maße unzulässig und muss entsprechend reklamiert werden!

Die Unzulässigkeit fängt bereits bei der Überschrift (dem Wort ZEUGNIS) an, und zieht sich bis zum Schlusssatz durch. So darf die Überschrift NIEMALS unterstrichen werden, schon gar nicht mit einer "Sternchenzeile".

Um ein wirklich brauchbares Zeugnis zu bekommen, müsste es inhaltlich an einigen Stellen massiv geändert werden.

Ich rate dazu, die Hilfe eines Experten (z.B. einem Fachanwalt für Arbeitsrecht) in Anspruch zu nehmen.

Dabei wünsche ich gutes Gelingen.

Selbstverständlich darfst du das verlangen, ein Zeugnis muss Wohlwollend sein. Und DAS Zeugnis, DIESER Satz ist schlicht und ergreifend mies und miserabel. Das ist eine glatte 5.

"Er seine Arbeit meistens getan, war sporadisch auch belastbar, aber nur in seinem Bereich. Dort hater ordentlich gearbeitet."

Das ist eine recht negative Formulierung. Eine gute müsste in etwa folgendermaßen aussehen:

"Auch war er stets hoch belastbar und arbeitete in seinem Bereich zuverlässig zu unserer vollsten Zufriedenheit".

Ganz ehrlich?!

Entweder Dein AG ist unfähig ein Zeugnis zu schreiben oder er wollte Dir eins reinwürgen.

Jeder Satz a la "Wir haben ihn als ...en, ...en und ...en Mitarbeiter kennengelernt" kehrt den Inhalt des Satzes ins Gegenteil um.

Wenn Dein AG schreibt...

"Wir haben ihn als ehrlichen, pünktlichen und zuverlässigen Mitarbeiter kennengelernt" könnte dies übersetzt auch heißen:

"Wir konnten dem Mitarbeiter nicht ruhigen Gewissens die Kasse anvertrauen, er kam des öfteren zu spät und auf ihn war kein Verlaß."

Schon wenn im Zeugnis eine Selbstverständlickeit wie Pünktlichkeit erwähnt wird, weist es den Mitarbeiter schon als Niete aus.

Sofern Du Dir Nichts zu Schulden kommen lassen hast und Du immer eine gute Arbeit gemacht hast würde ich gegen dieses Zeugnis klagen.

Selbst ein unterdurchschnittlicher Mitarbeiter hätte ein solches Zeugnis nicht verdient.

Wirklich gepunktet hast du dort wahrhaftig nicht. Das Zeugnis ist insgesamt eher im unteren Bereich anzusehen. Ehrlich und Pünktlichkeit? Tadelloses Verhalten? Umgänglicher Kollege? Du meine Güte.

Kannst du auch etwas konstruktives beitragen und deine Kritikpunkte ausführen?

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@rominchen

Das ist konstruktiv. Das Zeugnis ist schlecht. Der Satz, den du geändert haben willst, ist bei weitem nicht das große Übel des Arbeitszeugnisses, sondern u. a. die Punkte "Ehrlich und Pünktlichkeit? Tadelloses Verhalten? Umgänglicher Kollege?"

Wenn ich noch ausführlicher werde, dann habe ich das Zeugnis bereits neu geschrieben.

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und was genau ist daran so negativ? ich bin in meinem ganzen Leben noch nicht negativ durch unehrlichkeit etc aufgefallen, und wenn das Zeugnis dies Aussagen sollte, möchte ich es geändert haben

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@rominchen

Weil man diese Punkte in dieser Form in kein Arbeitszeugnis schreibt. Es gibt einen Zeugniscode, der beim nächsten Arbeitgeber dafür sorgt, dass durch eine solche Formulierung Rückschlüsse auf dich gezogen werden. Ehrlichkeit und Pünktlichkeit setzt man voraus und erwähnt sie nicht extra im Arbeitszeugnis. Vor allem nicht, wenn anscheinend keine weiteren Qualifikationen genannt werden können oder wollen. Tadelloses Verhalten ist ebenfalls kein Qualitätsmerkmal genauso wie die Formulierung "umgänglich".

Ein Essen kann "sehr lecker" sein oder eben "geht so" bzw. "in Ordnung". Das sind enorme Qualitätsunterschiede.

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vielen Dank für die ausführliche Antwort!

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Es ist nur unzulässig, Negatives ins Zeugnis zu schreiben. Dementsprechend kannst du da nichts machen.

Ich bin kein Zeugnisexperte, aber ich würde tippen es ist eine 2-3.

Und ich finde auch, dass der Satz mit dem "oft" entsprochen sehr schlecht klingt. Eher nach einer 4 oder 5 (nur auf diesen einen Satz bezogen)

Ist doch ein gutes Zeugnis!

 Gib auch die bekannten Steigerungsformen: z.B. in Schulnoten ausgedrückt "zur unserer Zufriedenheit" wäre eine 3. "zur unserer vollen Zufriedenheit" eine 2 und "zur unserer vollsten Zufriedenheit" eine 1.

Das ist das eine..ja... und dann FEHLT in diesem Zeugnis zu oft das Wörtchen "stets".... also für mich ist es mittelmaß - aber ich bin wie gesagt kein Profi in dieser Zeugnissprache.

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