Ist dieser Satz schlecht formuliert?

3 Antworten

Im ersten Satz steckt die entscheidende Aussage durch Ergänzung des Adjektivs "selbstzufrieden". Das bedeutet, dass wir uns nicht auf dem einmal erreichten (besonderen Erfolg), der uns in dem Moment zufriedenstellt, ausruhen, sondern uns trotz des erreichten auch weiterhin für unsere Ziele einsetzen sollen.

Der zweite Satz ist in der Aussage etwas allgemeiner gehalten, denke ich. Im Sinn von Sokrates: Wer glaubt, etwas zu sein, hat aufgehört, etwas zu werden.

wir dürfen uns nicht mit jedem Erfolg zufrieden geben. Hängt von der Aufgabenstellung ab, war es ein leichter Erfolg oder musste man dafür kämpfen, also Priorität entscheidend. Anders, wir dürfen uns nicht bei einem einfachen Erfolg die Hände in den Schoß legen.

Beide Sätze sind ok. Nur in der Aussage etwas unterschiedlich.

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