Ist dieser Einleitungssatz für eine Bewerbung gut?

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4 Antworten

Leider ist der Einleitungssatz nicht gut, weil:

1) der Einleitungssatz viel zu lang ist: er besteht tatsächlich aus 3 Sätzen. Gerade in Großkonzernen sitzen Personaler, die nicht schon zu Beginn einer Bewerbung gelangweilt werden möchten, daher lieber kurz und prägnant und in einem Satz.

2) den Mitarbeitern/ Personalern musst du nicht erzählen, dass sie in einem großen Konzern mit langjähriger Erfahrung im Bereich X arbeiten, das wissen die selber und ist -- so wie es dort steht-- überflüssig und langweilig.

3) Ein großer Konzern hat üblicherweise jedes Jahr mehrere Ausbildungsplätze in den verschiedenen Bereichen anzubieten, Personaler möchten nicht erst raten müssen. Nenne daher sofort im ersten Satz, worum es bei dir geht, denn dafür ist ein Einleitungssatz vorgesehen.

4) sich "hiermit" bewerben ist seit ca. zwei Jahrzehnten ein "No-go", auch wenn die Bewerber hartnäckig daran festhalten. Man bewirbt sich und Punkt. [Man sagt ja  auch nicht zu Beginn eines Gespräches; "Guten Tag, hiermit schüttel ich Ihnen die Hand!"]

5) lass diese Aussage mal komplett weg, auch wenn sie in vielen Ratgebern so steht:

Ich bin mir sicher, dass ich Ihren Anforderungen gerecht werde.

denn: ob du tatsächlich den Anforderungen gerecht werden wirst, kann nur derjenige entscheiden/ beurteilen, der dich ausbildet und gehört hier nicht hin.

Beachte mal grundsätzlich folgende Reihenfolge
1) Einleitung  (WAS will ich: einen Ausbildungsplatz bei Ihnen)
2) WARUM (will ich Konstruktionsmechaniker werden...was gefällt mir an dem Beruf besonders)
3) WER (bin ich. Schule, voraussichtlicher Abschluss, gute Noten in Fächern, die für den Beruf wichtig sind, hervorheben, Aktivitäten oder Praktika nennen, die hilfreich für den Beruf sind...)
4) Warum bei Ihnen?:
Beispiel: Ich möchte meine Ausbildung bei Ihnen beginnen,
da Ihr Unternehmen gerade in dem Bereich X einen guten Ruf genießt und ich mir sicher bin, bei Ihnen vielseitig auf den Berufsalltag.....vorbereitet zu werden
5) Schlussformulierung bzgl. Einladung zum Vorstellungsgespräch, aber bitte nicht mit Konjunktiv, sondern : Über die Einladung....freue ich mich....

Ein Anschreiben ist wirklich viel Arbeit, aber es lohnt sich, diese zu investieren, wenn man Erfolg haben will. Bei der Vielzahl der Mitbewerber muss man  besser als die anderen sein.
Ein Personaler erkennt sofort, ob der Bewerber so ein 08/15 Anschreiben verfasst hat, was er vermutlich noch an zig andere AGs schicken möchte, oder aber bereits aus dem Anschreiben hervorgeht: Ich möchte zu Euch und bin eine gute Wahl.

Bedenke auch noch: keine leeren Floskeln wie ich bin teamfähig, flexibel, blablabla, denn 1) entscheidet sowas der AG ,bei dem du gearbeitet hast und 2) ist das langweiliger Lückenfüller. Man kann sehr wohl bestimmte SOFTSKILLS nennen, aber immer nur belegbare: z.B. meine Teamfähigkeit konnte ich bereits während meiner ehrenamtlichen Arbeit bei dem XY-Verein unter Beweis stellen....so in der Art.

Ich wünsch Dir viel Erfolg!!! Gib Dir Mühe und dann wird das richtig gut ;-)

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Kommentar von FvckSchool
29.01.2016, 14:36

Danke für die Mega guten Tipps (Y) ich werde mich bemühen :)

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Das ich bin mir sicher, dass ich den Anforderungen gerecht werde klingt etwas komisch, aber meiner Meinung nach kann man das drinlassen.

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Vielleicht besser so:

"Sehr geehrte Frau XY,

als großer Konzern im Bereich Metalltechnik, bieten Sie einen (Anmerkung: wirklich nur einen als großer Konzern?) Ausbildungsplatz zum 01.xx.2016 an.

Sehr gerne würde ich meine berufliche Zukunft in Ihrem Unternehmen
beginnen und bewerbe mich hiermit um einen Ausbildungsplatz als
Konstruktionsmechaniker. Ich interessiere mich für Technik, bin handwerklich sehr geschickt, zuverlässig und gewissenhaft. Ich bin mir sicher, dass ich Ihren Anforderungen gerecht werden kann und würde mich über eine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch sehr freuen."

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Naja .

Ich bin der beste der ihren Anforderungen gerecht wird.

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