Ist diese Preisangabe bei einem Neuwagen korrekt?

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6 Antworten

Da wir hier den exakten Wortlaut des Preisschildes nicht kennen, kann es durchaus sein, dass das "Angebot" noch Nebenleistungen enthält (z.B. Zulassungskosten), denn das Preisschild muss den tatsächlichen Endpreis für den Kunden ausweisen. Auf Preislisten im Internet oder in Broschüren müssen solche Nebenkosten nicht als Betrag aufgeführt werden.

Schau dir bitte auch die genaue Ausstattung an, nicht dass du am Ende den Grundpreis mit dem Listenpreis inkl. Sonderausstattung verwechselst. Der Grundpreis beträgt z.B. 18.900 Euro, das Auto hat aber z.B. noch Metallic-Lackierung, Leichtmetallfelgen und Sitzheizung und würde dann laut Preisliste inkl. Überführungskosten 21.000 Euro kosten. Auf dem Preisschild steht dann aber wieder 18.900 Euro, weil der Händler die Sonderausstattung und Überführung sozusagen "verschenkt" bzw. als Nachlass gibt.

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Guten Morgen,

diese Preis Rabatt "Angebote" betreffen nicht nur Auto Häuser. Daher ist es vorteilhaft sich eine gute Übersicht zu verschaffen, um dann persönliche Verhandlungen -mit entsprechenden Kenntnissen- zu führen. Ein Händler möchte verkaufen und oft zeigt sich dann ein überraschendes Entgegenkommen. Wobei auch mit entscheidend sein kann, wie die Zahlungsweise: Bar/Raten/Finanzierung eingesetzt wird.

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da werden wohl Extra-Zubehör vorhanden sein, der Preis wird sich um den Basispreis handeln. Da muss man schon genau vergleichen

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Ja, das ist rechtens. Die Preise im Internet sind Listenpreise, welche nicht verbindlich sind. Die Händler darf das Auto auch zum doppelten Preis anschreiben. Selber schuld, wer ein solches Angebot wählt. Jedoch kannst du mit dem Händler handeln und ihm den Vorschlag machen, dass er seinen Rabatt abzüglich dem Listenpreis geben soll.

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Kommentar von Ontario
12.11.2015, 08:55

Ich habe da meine Zweifel, dass das rechtens sein kann, einen willkürlichen Preis anzusetzen, einen Rabatt anzugeben, bei dem man nach Abzug schliesslich beim Listenpreis landet. Da täuscht man doch den Kunden, oder ? Man täuscht ihn insofern, als dass man ihm glauben macht, ein günstiges Angebot vor sich zu haben, was nicht stimmt. Freilich ist es jedem freigestellt, auf so ein Angebot hereinzufallen oder nicht. Wenn ich mir die gesetzliche Lage zur Hilfe nehme, welche bei Preisauszeichnungen vorgegeben ist, habe ich eben meine Zweifel, dass der Händler korrekt handelt. Ein Beispiel aus der Welt der Discounter oder auch anderer Firmen. Kommt da ein Preisschild zum Aushang in dem ein Preis angegeben wird der durchgestrichen ist und darunter steht ein günstigerer Preis. Das erweckt bei dem Kunden den Eindruck, er würde die Ware günstiger kaufen. Kann ich dem Händler nachweisen, dass er die Ware nie zu dem durchgestrichenen Preis zuvor verkauft hat, macht er sich strafbar. Das ist nun mal Fakt. Leider ist das für einen Kunden kaum möglich, diesen Nachweis zu führen und deshalb wird in grossem Umfang gegen dieses Gesetz verstossen. Bezogen auf mein Beispiel mit dem Autohändler, so glaube ich, dass meine Zweifel berechtigt sind und eine solche Preisgestaltung nicht korrekt ist.

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Jeder kann verkaufen wie er will, es muss ja niemand kaufen. Verhandele mit denen, da ist bestimmt noch was drin.

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Die Preise kann der Händler selbst bestimmen. Daher ist jeder selbst in der Pflicht zu schauen und zu verhandeln

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