Ist diese Checkliste richtig?

3 Antworten

Wieso soll es eine allgemeine Pflicht zur Rechnungsstellung geben? Die gibt es nicht. Sonst würdest Du lange auf Deine Brötchen warten. Deine Kunden haben aber ein Recht darauf. Und da diese womöglich Gewährleistungsansprüche haben werden, werden diese dann auf Erteilung einer Rechnung drängen.

USt-ID würde ich immer mit anfordern. Sie kostet kein Geld und auch sonst tut sie niemanden weh und wenn sie mal doch gebraucht wird ist sie auch schon da.

Es ist für mich immer etwas ärgerlich, wenn bei der sogenannten 4-3-Rechnung behauptet wird: Sie sei einfach. Nichts ist im deutschen Steuerrecht wirklich einfach. Nicht mehr wenn man es kennt.

Häufig ist eine Bilanz sogar eindeutiger. Und man braucht nicht so viel Rechtsprechung zu lesen.... Es klingt unglaublich ist aber so.

So lange Du keine regelmäßig wiederkehrenden Einnahmen oder Ausgaben hast entsteht der Eindruck. Wenn Du keine Kredite brauchst auch nicht. Zielkauf von Anlagevermögen auch nicht. Wer Lust hat kann natürlich hier noch ergänzen.

Manchmal stellt man sich dann auch noch selber ein Bein. Oder bezahlt mal mit Kreditkarte, Bar, Überweisung, Scheck usw. Da sollte man sich auch kundig machen wann jeweils das Geld als zu- bzw. abgeflossen gilt.

Bei der IHK kann es sein, dass Du erst einen Antrag auf Beitragsfreistellung zu stellen hast. Vielleicht macht die IHK das auch selbsttätig. Einfach ein Anruf und auf die Zwischentöne achten. Die sagen das nicht immer so deutlich ;-)

Meinst Du das Deine Umsätze so hoch sind, dass die Risiken aus den AGB´s so hoch sind?

Viel Erfolg!

Eine AGB möchte ich schon gerne haben, da ich ja bei eBay aktiv werden möchte und das dort alles schwieriger geworden ist, was den gewerblichen Verkauf angeht.

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@fabe1987

Für AGB´s dürfte ein Anwalt ja nach Absprache und von Dir formulierten Anforderungen nicht unter 10 Stunden benötigen. Damit dürfte die Rechnung für die AGB-Gestaltung ohne großen Beratungsaufwand (also Dir das auch noch erklären) bei etwa 1.500 € (netto) liegen. Dazu noch Schreibauslagen von ich glaube 20%. Das ist grob geschätzt und wenn Du einen findest der da irgendwie anders mit sich verhandeln läßt...

Die Frage ist und bleibt: Wenn Du da Artikel für wenige Euro verticken willst: Wann soll sich denn die Investition in den Anwalt mal lohnen? Wie oft kannst Du da auf Portoberechnung für Warenrücksendungen verzichten bis das drin ist? Es kann ja sein, dass das irgendwann mal wirtschaftlich wird...

Ich mache übrigens Unternehmensberatung. Ist vom Preis her etwas anders. Nicht einmal einen schriftlichen vorformulierten Vertrag gibt es (was auch AGB´s wären).

  1. Entweder ich will mit meinen Kunden auskommen oder ich hab AGB. Das ist nämlich häufig leider das Ding. Bei Problemen wird nicht mehr gesprochen, sondern AGB´s gelesen.
  2. Alles ist im Gesetz geregelt. In der Regel kundenfreundlich. Wenn ich also kundenfreundlich sein will, dann bleibt es dabei und ich hebel das nicht aus.
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Rechtsschutz fürs Gewerbe kannst du vergessen.

Buchführung - schau dir am besten das Formular EÜR zur Einkommenssteuererklärung an - dann kannst du deine Belege schon passend kontieren. Ich nutze Wiso Mein Geld prof. dafür - macht das Banking und die EÜR fast komplett.

IHK kostet bis 5.000 Gewinn erstmal nichts.

Natürlich musst du Rechnungen schreiben. Kein Geld ohne Beleg.

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