Ist dies ein mündlicher Kaufvertrag?

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3 Antworten

Das Problem mit mündlich abgeschlossenen Verträgen ist, dass sie nur mündlich abgeschlossen sind.

Du hättest vor Gericht, falls du es überhaupt so weit kommen lassen willst, keine Beweise und würdest höchstwahrscheinlich verlieren. Denn du sagst "wir wollten einen Vertrag", sie sagt "stimmt nicht", Beweise für dich keine, Beweise gegen ja (nicht existieren eines Kaufvertrages, welcher beweisbar ist).

Aber streng genommen hast du soweit ich weiß Recht, ein verbindliches Angebot liegt vor, weil... ...es an jemand bestimmten (dich) gerichtet war ...inhaltlich ausreichend bestimmt war ...erkennen lies, dass der Verkäufer verkaufen will

Ich bin mir ziemlich sicher, dass das Angebot auch gilt, wenn der Verkäufer seine Meinung ändert, sonst müsste man nicht zwischen "verbindlich" und "unverbindlich" unterscheiden.

Aber wie schon gesagt:** "Wenn du keine Zeugen und/oder Beweise hast, dass es dieses Angebot gab, ist wahrscheinlich jede Mühe umsonst."**

PS: Mein Wissen beziehe ich aus vier Jahren Handelsakademie in Österreich. Als Hitler die Kontrolle von Österreich übernahm, übernahm Österreich auch das HGB von Deutschland (später umbenannt in UGB). Daher sind viele Gesetze bezüglich der Gesetzeslage im Handel ähnlich.

Und das mit den Beweisen gilt hundertprozentig auch in Deutschland.

Es gab ja 5 zeugen im Raum, der Verlobte vom Verkäufer und meine Eltern wie verlobter. Das reicht doch als Zeugen oder?

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Was bitte ist eine Lauenbesichtigung?

Ansonsten gilt: Pacta sunt servanda (Verträge sind einzuhalten). Es ist - wie du annimmst - ein mündlicher Kaufvertrag zustande gekommen.

Allerdings dürfte die Beweisführung darüber ohne Zeugen wohl etwas schwierig werden,

Gruß Giorgio

Ich meinte Laubenbesichtigung, sorry.

Es waren neben mir noch der Mann von der Verkäuferin, meine Mutter, Vater und Verlobter im Raum, sind das Zeugen genug?

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