Ist die Zuneigung zu seinem Kind größer wenn es ein Baby ist oder wenn es schon groß ist?

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6 Antworten

Die meisten würden sicherlich behaupten: immer gleich groß. Ich sage, ich habe meine Kinder als Babies vergöttert. Sie waren so süß und unschuldig. Und gaben einem bedingungslose Liebe. Wenn die Probleme beginnen und die Kinder beginnen, sich abzunabeln, wird es schon hart. Heißt nicht, dass ich sie nicht mehr liebe, aber sie haben mich auch schon sehr verletzt...

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Kommentar von Fred0212
02.02.2017, 08:09

danke für deine ehrlichen Worte

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Gleichbleibend unendlich.

Klar, wenn es ein Baby ist und schreit, schreit und nochmal schreit und Deine Nerven sowas von auf dem Zahnfleisch gehen, gibt es Momente, wo der Zorn sich schon mal seine Nische erkämpft, aber das ist immer wieder schnell vergessen.

Je länger man das Kind hat, desto intensiver wird die Bindung.

Klingt blöd, aber: nur weil es Dein Kind ist, kennt Ihr Euch ja nicht vom ersten Moment an. Also lernt man sich kennen, vertrauen usw., das nenne ich dann die wirkliche Bindung. Irgendwann erkennst Du schon am flüchtigen Blick, wie das Kind gerade drauf ist, was es will usw.

Ein Baby ringt einem eine andere Form der Zuneigung ab als ein schon etwas größeres Kind.

Aber in beiden Fällen würde ich sagen: mehr geht nicht.

Grüße, ----->

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Also ich liebe mein Kind seit der ersten Minute. Natürlicherweise gibt es Momente wo man auch mal sauer auf den eigenen Nachwuchst ist, sowas ist jedoch vollkommen normal.

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Wieder die Frage: Was ist Liebe und Zuneigung.
Kann mich erinnern meinen 1. Sohn habe ich ab der 1. Sekunde vergöttert - bei meinem 2. brauchte ich erst einmal 3 Tage um diese warme Woge zu spüren die man Liebe nennt.
Die Zuneigung zu den Kindern ist extrem stark und nimmt nicht mit dem Alter ab. Unsicherheit und Missverständnisse werden mit der Zeit durch Verständnis und dem Wissen, dass man selbst geliebt wird abgelöst. Ich würde weniger versuchen die Zuneigung zu beschreiben als die Änderung der Art der Bindung. Im Babyalter ist da noch extrem viel Beschützerinstinkt den Kindern gegenüber - das schwächt mit der Zeit ab - man versucht gleichzeitig dann immer mehr den Kinder die Welt zu zeigen im übertragenen Sinne - was aber nur möglich ist, wenn man loslässt. Letztendlich ist es von Anfang bis Ende ein Loslösungsprozess der nur deswegen stattfinden kann, weil die Bindung stark ist. Anfangs Beschützerinstinkt - dann wird die Bindung immer stärker.

Ich weiß grade nicht einmal mehr, wie ich das beschreiben sollte. Ein Leben mit Kindern verändert sich ständig - und egal wie hart und stressig es oft ist - man würde sie denke ich im Normalfall niemals wieder hergeben - eben weil man sie liebt und auch merkt, dass sie einen selbst mehr lieben als alles Andere auf der Welt. Niemand der es nicht kennt, kann das nachvollziehen.
Man muss allerdings dazusagen, dass es aufgrund von Überforderung und anderen Problemen sicher auch viele Eltern gibt die das anders empfinden oder nicht die Kraft haben das so zu sehen.

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Wenn man von den Moment absieht in welchen man schier verzweifeln möge oder wenn man mal sauer auf das Kind ist, denke ich hängt das nicht vom Alter ab.

Wenn man sein Kind nicht mag, dann hat das meist tiefer gehende Gründe.

Aber ich denke auch das die Zuneigung zu einem Baby größer ist als zu einem zb Jugendlichen. 
Naturbedingt, weil um so kleiner das Kind um sehr mehr Schutz und Zuwendung benötigt es.  Da sie dann noch sehr unselbstständig  und hilfloser sind.

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Wenn das Baby recht viel schreit gibt es manchmal Wut, aber man liebt sein Kind wie es ist, jeden Tag eher mehr.

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