Ist die Zeit in der man Rente hat die beste Zeit im Leben oder während man noch zur Schule geht und noch bei seinen Eltern wohnt?

...komplette Frage anzeigen

43 Antworten

Versuche zu bekommen, was du liebst, sonst musst du lieben, was du bekommst.....  ;-))))

Wenn man sich aufrichtig und mutig darum bemüht, Herausforderungen und Probleme zu meistern und zu lösen, dann kann man sicherlich viele Zeiten in seinem Leben zu den besten machen, sie unterscheiden sich dann zwar - klar - aber sie sind einfach nur anders, nicht zwingend besser oder schlechter, einfach nur anders, und viele davon richtig gut.

Aus Fehlern können und sollen wir lernen: also lasst uns mehr davon machen....  ;-)

Wenn man oftmals erst mal JA zu dem was nun schon mal ist sagen kann, dann kann man sicherlich viele beste Zeiten erleben.

Alle Lebensphasen, die für uns alle an verschiedener Stelle Vor- und Nachteile haben, können grundsätzlich mal die besten sein / werden.
Und vieles dabei kommt auf die eigenen Einstellung darauf an.
Kann ich mich darauf einlassen oder lehne ich ab?
Sage ich JA oder NEIN dazu?
Wertung, sprich eigene wertende Gedanken über etwas, finde ich bei allem sehr ausschlaggebend.

Also ich persönlich könnte nicht sagen, welche Zeit meine beste war, weil ich in allen echt sagenhaft schöne Sachen erleben durfte, und zeitgleich natürlich auch Gegenteiliges. Es war immer beides anwesend: Freude wie Trauer.

Wie gehe ich mit (vermeintlich?) unangenehmen Erlebnissen um?
Wie denke ich selbst über sie?
Kann ich die Zweiheit hier auf Erden akzeptieren? Dass es neben Freude auch Schmerz gibt? Und so weiter....
Kann ich aus Schmerz und Enttäuschung noch was Gutes machen bzw. einen Vorteil erkennen?
Ist es sogar schon mal Glück, etwas nicht gehabt zu haben, nicht zu bekommen?
Können Mangel, Niederlagen und Scheitern auch mal Glück bedeuten?
Ja brauche ich sie am Ende sogar dringend, um meinen eigenen richtigen Weg gehen zu können?

Wer weiß, vielleicht ja fällt dir sogar was dazu ein.....  :-)

Es ist und bleibt wohl Sache des Betrachters....  ;-)))))
Und genau dieser entscheidet durch seine Gedanken während der Betrachtung, was Sache ist, ob er nun ne beste Zeit erlebt oder zu vieles davon abwertet.  :-)

Hallo,

ich bin 61 Jahre alt und stehe de facto wenige Jahre vor meinem Renteneintritt. Nach derzeitiger Sachlage plane ich, mit 64 Jahren in Rente zu gehen. Denke ich zurück auf mein Leben, kann ich die "beste Zeit" nicht klar definieren.

In meiner Jugend war ich "frei" und konnte tun und lassen, was ich wollte - um den Haushalt kümmerte sich meine Mutter, ich hatte außerhalb der Schule kaum Verpflichtungen und habe meine Freizeit fast komplett mit Fahrrad fahren oder durch die Wälder ziehen mit Freunden verbracht. Oder mit Gitarre spielen was mein Hobby war. Ich hatte viel Zeit! Es war eine schöne Zeit, aber ob es die Beste war. Ich weiß nicht.

In der Ausbildungszeit war es ähnlich. Im Beruf bin ich dann immer weiter aufgestiegen, habe gut verdient, hatte jedoch 1993 die Trennung von meiner Frau verkraften müssen, die mich Jahrelang betrogen hat und dann meinen Sohn allein großgezogen. Auch die Zeit, in der ich dann mit Bernd allein war, war schön. Sie war hart, aber sie hatte viele schöne Momente und es hatte Bernd und mich sehr stark Zusammengeschweißt. Noch stärker als zuvor.

Inzwischen wird es immer gemütlicher, aber ich weiß nicht, ob ich das bevorstehende Rentenalter als beste Phase sehen könnte. Was ist, wenn ich krank werde oder wenn es mir andere Faktoren erschweren die Früchte meiner Arbeit zu genießen. Das frage ich mich immer wieder.

Ich kann es drehen und wenden wie ich will. Ich kann mich nicht festlegen beim besten Willen.

Gruß, Joachim

Die beste Zeit im Leben ist die, bei der man am wenigsten fremdbestimmt ist, beste Gesundheit hat und das was man tut genießt.

Das Problem für die meisten Menschen ist dies alles gleichzeitg zu haben.

Als Kind und Teenager bist du i.d.R. gesund, hast aber durch Schule und Ausbildung fremdbestimmte Zeit.

Als Rentner hast du dies nicht, aber mitunter sind die aktivsten und vitalsten Jahre deines Lebens schon ein oder zwei Jahrzehnte her.

Das ist nicht bei jedem Menschen gleich und hängt vor allem von den Erlebnissen in der jeweiligen Zeit ab. Wer von kleinauf selbstbestimmt leben konnte, wird dies auch als Erwachsener tun und derjenige wird wohl gegen Ende des Lebens nicht sagen können, welche Zeit die beste war.

Die hohe Kunst besteht darin, im Jetzt zu leben. Wer das kann, und das können nicht sehr viele, wird immer sagen, jetzt ist die schönste Zeit. Und zwar, weil es die einzige reale Zeit ist (Jedenfalls soweit wir das heute wissen.).

Genau genommen ist ja immer Jetzt. Du kannst Dich gedanklich in der Vergangenheit oder der Zukunft bewegen, aber weder die Vergangenheit, noch die Zukunft sind real. Real ist nur der jetzige Moment. Und Du kannst auch nur Jetzt etwas an den Zuständen ändern, wenn Dir etwas nicht gefallen sollte.

Gruß Matti

Jeder Lebensabschnitt verläuft anders und manchmal kann man nichtmal Abschnitte miteinander vergleichen.

Das Gefühl sagt uns meistens, was einem persönlich am Besten gefallen hat.

Aber auch das fällt bei jedem anders aus, denn es kommt auf sehr viele Einflüsse des Lebens an.....positive und negative...

Das Leben ändert sich in dessen Verlauf mehrfach, was auch mit den eigenen Erfahrungen zusammen hängt.

Zusammenfassend läßt sich das genau genommen nicht klären.

Viele wollen als Teen schon viel älter und erwachsen sein....andere möchten als Erwachsene lieber Kind sein.

Die Summe aller Erfahrungen prägt den Menschen während seiner gesamten Lebenszeit.

Gruß,

fraschi

Jeder Lebensabschnitt hat seine Vor- und Nachteile. In der Jugend ist man oft gehandicapt durch die Eltern und durch fehlendes Geld, das einem an der Selbständigkeit hindert. Aber man ist auch jung, gesund und das Leben steht einem offen. Diese Zeit ist sehr schön, man kann vieles machen, was später einfach nicht mehr geht. 

Und man soll diese Zeit intensiv nutzen, Spass haben, ausgehen, in Urlaub fahren usw. 

Vor der Rente kommt ja dann erst mal die Arbeitszeit, man hat oft Stress, viel um die Ohren, aber ist Selbständig und eigenverantwortlich, man hat (sofern entsprechende Ausbildung) zumindest genug Geld, um das zu tun, was man will oder sich kaufen, was man will (in gewissen Rahmen versteht sich). Auch diese Zeit hat sehr viele schöne Zeiten. 

Klar freut man sich dann irgendwann sehr auf die Rente, wünscht sich Ruhe und mehr Zeit. Leider kann man heute aber nicht mehr davon ausgehen, dass das Geld für sehr viel Luxus ausreicht, oft reicht es gerade mal zum Leben, selbst wenn man viel gearbeitet hat. Das zweite ist, dass viele bis dahin einfach total fertig und kaputt ist und krank, vieles einfach nicht mehr so geht, wie noch Jahre davor. Vorhersagen treffen kann man nicht. 

Wenn ich mal von mir ausgehe. In der Jugend habe ich meine Unabhängigkeit vermisst, es gab viel Streit mit meinen Eltern. Die Zeit war aber sehr schön, ich habe vieles gemacht, war unterwegs,  Abends aus und in Urlaub. 

Auch die Zeit später war schön, erste eigene Wohnung, erste feste Beziehung, mehr Geld, unabhängiger, konnte viel unternehmen, war jung. Die Zeit war aufregend. Aus heutiger Sicht hätte ich noch ein bisschen mehr machen sollen und alles ausleben sollen. Die Zeit geht am Ende doch schneller vorbei, als man denkt. 

Später hatte ich Kinder und das Erleben zu dürfen, wie Kinder aufwachsen und viel mit ihnen zu unternehmen, war für mich das Größte und Tollste in meinem Leben überhaupt. Auch wenn das Geld mit jedem Kind deutlich knapper wurde. Trotz sehr viel Stress, Null Zeit für mich alleine, gescheiterten Beziehungen, ohne Unterhalt sofort wieder arbeiten zu müssen usw. war es wohl die schönste Zeit in meinem Leben, die ich um keinen Preis der Welt missen möchte

Heute fehlen mir leider immer noch mehr als 10 Jahre zur Rente. Ich bin gesundheitlich aber schon stark eingeschränkt, vieles ist nicht mehr machbar, die Lebensqualität ist sehr eingeschränkt inzwischen. Und durch die Arbeit bin ich eigentlich nur noch müde, meist auch viel zu müde, um noch was zu  machen in der Freizeit. Trotzdem lasse ich mir davon nicht alles nehmen und versuche trotzdem, zu tun, was mir wichtig ist. Halt immer mit Schmerztabletten und Co im Gepäck. 

In meinem Umfeld sind im letzten Jahr sehr viele Leute im Alter zwischen 50 und 60 an Krebs erkrankt und/oder verstorben. Von daher sehe ich es so, jedes gewonnene Jahr ist gut. 

Die Rente sehe ich noch nicht, das ist viel zu weit weg und ich weiss ja auch noch gar nicht, wie lange ich es noch schaffe, zu arbeiten und dann sieht es finanziell ja ganz mies aus. Und ausreichend Geld zum Leben werde ich auch nur dann haben, wenn ich noch lange genug arbeiten kann. 

Daher stehen der schönen Rentenzeit zwei Dinge entgegen, Gesundheit und Geld. Vorhersagen kann man es nicht. 

Abschliessend kann ich nur sagen, man sollte jedes Lebensalter so gut leben und geniessen, wie es geht und niemals sollte man immer nur drauf hoffen, dass es später mal besser wird, denn keiner weiß, ob das später wirklich kommt. Von Handikaps soll man sich nicht einschränken lassen und das beste draus machen. Jede Zeit hat sein gutes, wenn man die Zeit auch nutzt. 

Ich bin Rentner seit bereits 17 Jahren, hab mich mit 60 von meiner beruflichen Arbeit im Abhängigkeitsverhältnis verabschiedet. Erst wollte ich das garnicht, weil ich durch meine Arbeit viele Erfolgserlebnisse hatte, aber dann brachten mich meine Überlegungen dazu, jetzt endlich mein weiteres Leben stressfrei und selbstbestimmend  zu führen.

Jetzt kann ich ohne Zwang nach Lust und Laune meinen Hobbis nachgehen, davon habe ich mehrere. Jetzt kann ich in völliger Freiheit leben und das genießen. Bin immer noch fitt und denke garnicht an´s altern.

Zurückerinnernd an die frühere Zeit gab es für mich in allen Lebensabschnitten schöne Momente, aber man war halt nie so frei wie jetzt. Mit dem Renteneintritt eröffnete sich für mich ein völlig neues Leben, so wie man sich´s schon in jungen Jahren vorstellt.

Das finde ich jetzt als einen der schönsten Lebensabschnitte, unter der Voraussetzung noch lange gesund zu bleiben.

Nochwas zu meiner Antwort erinnert an das Lied von Udo Jürgens: Mit 66 Jahren, da fängt das Leben an. Ist wirklich war!

0

Hallo!

Ich (m, 26) hatte es erst gestern mit einem 82-Jährigen drüber --------> wir diskutierten über Gott und die Welt & kamen drauf, dass eigentlich keine Phase im Leben signifikant als "die Beste" oder als "die Schlechteste" zu bezeichnen ist. Es war ein unwahrscheinlich geistreiches, witziges & interessantes Gespräch von fast zwei Stunden (!). Wir kamen zu dem Fazit, dass jede Zeit "die Beste im Leben" sein kann.. es kommt nur drauf an, was man draus macht :)

Einer meiner Lehrer, dem mein Kumpel mal sagte, er sei so gerne "Rentner wie sein Opa", erwähnte mal: "Rentner ist der gefährlichste Job der Welt - der kostet einen das Leben!"^^ klar, das ist sehr trocken aber die Wahrheit wenn man es streng nimmt.

Als Rentner hast du zwar Ruhe in dem Sinn, dass du lang ausschlafen kannst & machen darfst was du willst.. aber wenn du krank wirst & total gehemmt bist durch Erkrankungen usw., ist das auch nicht schön. Man muss das von zwei Seiten sehen! Mein Cousin ist Frührentner & würde lieber arbeiten. Er kann den ganzen Tag im Wesentlichen machen, was er will & sich die Zeit frei einteilen, spazierengehen, bis neun Uhr im Bett liegen & dann fernsehen ... aaaaber: Er hat starke gesundheitliche Probleme, je nach Tagesform starke Schmerzen, finanziell ist er eher am unteren Limit angesiedelt und ist durch seine Frühverrentung gesellschaftlichem Argwohn ausgesetzt. Er sagt oft, er würde lieber arbeiten.. aber es geht nicht mehr.

Außerdem ist das total individuell: Einer, der im Jugendalter schwere Schicksalsschläge erleidet, wird bestimmt nicht behaupten, die "jungen Jahre" seien die beste Zeit im Leben.. genausowenig wie einer, der mit seinen Eltern nur Stress hat, sagen wird, dass die Zeit, wo er noch daheim wohnte, am besten war. 

Genauso ist es. Wow ich hätte nicht damit gerechnet dass meine Frage mal so viele Antworten bekommt und es bei den guten Fragen landet. :)

1

Das freut mich zu hören, danke. :)

1

Hmmm, erstmal einen Daumen hoch für Deine Frage. Sie regt zum Nachdenken an, kann aber so allgemein nicht beantwortet werden. Manch einer hat eine wunderbare Kindheit, andere wiederum eine schreckliche. Ich kann also nur aus persönlicher Erfahrung sprechen (bin in diesem Jahr 50 geworden).

Als ich ca. 25 wurde, begann für mich die schönste Zeit des Lebens und die dauert immer noch an...;-) Ich habe mich also erst in einem Alter so richtig wohl mit mir selbst gefühlt, als ich eigene Entscheidungen treffen konnte, gewisse Erfahrungen gemacht hatte, genug Selbstvertrauen aufgebaut hatte, also einfach ein "fertiger Mensch" war...;-)

Es liegt auch daran, welcher Charaktertyp man ist. Wenn man eher dazu neigt, keine Verantwortung übernehmen zu wollen, tendenziell vielleicht eher inaktiv, oder sogar ein bisschen faul ist, ist vielleicht die Kindheit die schönste Zeit (sofern man ein gutes Elternhaus hat). Wenn man lieber selber denkt, sein eigenes Schicksal lenken möchte, ist man als Erwachsener sicherlich besser dran, auch wenn man dann arbeiten muss für sein Geld oder eben seinen Müll selbst rausbringen muss.

Bislang ist es mir eigentlich immer gelungen, die Gegenwart zu genießen und das beste daraus zu machen, was mir das Leben "vor die Füße wirft". Und - so lange ich einigermaßen gesund bleibe - freue ich mich auch auf die Zukunft und auch auf die Rente, ohne sie herbei zu wünschen. Jetzt ist es gut so wie es ist, gestern war es auch gut und ich vertraue darauf, dass morgen auch gut wird.

Ich hoffe, ich konnte mich einigermaßen verständlich ausdrücken...;-)

Ich bin zwar erst 18 seit diesem Jahr geworden, aber kann bisher auch einige Erlebnisse erzählen, gute sowie auch leider sehr schlechte. Die guten sind, dass ich nette und lustige Leute kennengelernt habe, aus Fehlern gelernt die negativ waren und auf mich eine positive Veränderung gewirkt, einige Ausflüge erlebt habe und sogar auf Berlin während dem WM-Finale auf Klasenfahrt war, ich habe es live miterlebt und das war sehr schön. Das wars aber leider auch schon. :/ Zum einen musste ich viele Enttäuschungen erleben, auch familär. Klar ich war paar mal im Urlaub in Spanien und es war auch wundervoll, aber dann kommt eben der andere Teil, meine Eltern lassen mich meistens bei manchen Dingen immer noch nicht nach meinem eigenen Kopf entscheiden, obwohl ich schon 18 bin, sowie bei der Sache mit der Ausbildung, dass man den ersten Arbeitstag nunmal nicht verschieben kann etc.

0
@perfectingday

Na ja, die schlechten Erlebnisse gehören zu einer Entwicklung ja dazu. Habe gerade nochmal meine Antwort durchgelesen und sie klingt vielleicht ein bisschen sehr nach "Friede, Freude, Eierkuchen"...;-) Auch ich hatte nicht immer nur tolle Erlebnisse, z.B. eine Krebserkrankung, Tod von Angehörigen und Freunden - aber auch aus diesen Erlebnissen lernt man und kann seinen eigenen Platz in der Welt danach etwas besser definieren.

0

Natürlich, mein Vater leidet oder leidete an Magendarmkrebs und das er sich komischerweise anders verhält, ist leider nicht normal. Es erschwert uns sozusagen mit ihm manchmal bei gewissen Dingen zu reden.

0
@perfectingday

Auch auf Krankheit (gerade auf schwere) reagieren die Menschen sehr unterschiedlich. Die einen verzweifeln, die anderen kämpfen und weder das eine noch das andere ist gut oder schlecht. Dafür sind wir alle viel zu verschieden. Alles Gute!

0

Jeder Lebensabschnitt hat seine Vor~ und Nachteile.

Wichtig ist, dass man alle Abschnitte möglichst bewusst und intensiv erlebt - sie sind so schnell vorbei...
Und wenn man Glück hat, dann schaut man mit Freude zurück und nicht mit Wehmut oder gar Bedauern. Ebenso gut ist man dran, wenn man sich nicht nach der Rente sehnt, denn es bedeutet, dass man zufrieden ist mit dem Leben, wozu eben auch die Arbeit gehört.

die Zeit wo man in die Rente geht und endlich seine Ruhe hat.

Meine Ruhe hab ich lang genug, wenn ich tot bin.
In der Rente hingegen möchte ich zumindest einigermaßen fit sein, sodass ich was unternehmen kann.
Z.B. alle Freunde der Reihe nach heimsuchen :-)

Als älterer kann ich dazu nur den jungen Menschen empfehlen : legt nebenher Rücklagen an - 3% vom Giro am ultimo, bevor das neue Gehalt kommt - durch Unvorhergesehenes  kann die Altersrente später knapp werden um das zu erleben was vorher nicht ging.

Beste Zeit - die Kinder aufwachsen zu erleben und ihnen gute Bildung zu ermöglichen ;  dann die Ernte : es ist wieder Geld da für die Eltern .

Die beste Zeit ist die, an die man gute Erinnerungen hat. Was mal (auf einen zu-)kommt, weiß keiner. Und ich denke, das ist auch gut so.

Persönlich wünsche ich mir meine Jugend zurück. Da hatte ich die besten Freunde um mich, die man haben kann: Pferde. Und ich konnte jedes Wochenende ausgiebig tanzen gehen.

Was danach kam, lässt sich zu großen Teilen mit einem Wort beschreiben: Scheizze. Die wenigen schönen Momente haben eine kleine Ecke in meinem Herzen und geben mir Halt.

Es kann also nur besser werden. Die Hoffnung geht zwar schon am Stock, stirbt aber trotzdem zuletzt.

Meine beste Zeit im Leben war mit Beginn der ersten Ehe und ersten (eigenen) Kindern. 

Obwohl, SOO gut wars damals auch nicht, aber man war noch voller Hoffnung auf bessere Zeiten. Jetzt wartet man nur noch ab bis alles zusammen gebrochen ist.

Stay and wait

coming up: good times and bad times

Thats life and live

So far so good or bad

1

Jede Zeit ist die beste Zeit, wo man (finanziell) unabhängig und nicht fremdbestimmt sein Leben gestalten und genießen kann. Alleine, mit einem Partner, oder mit einer ganzen Familie.

Sorgen um die Zukunft oder das Wissen um die eigene Starblichkeit können einem dieses Gefühl ganz schön verhageln. Auf die Einstellung kommt es an, auf die Rahmenbedingungen, und manchmal gehört auch etwas "Glück" dazu.

Jeder Zeitpunkt des Lebens besitzt seine Vorteile. Die verspielte Kindheit, die heranreifende Jugend, die Adoleszenzphase als Übergang zum erwachsen werden, das Studium, die Phase im Berufsleben, das Familienleben und auch die Zeit als Rentner.

Hat man alle Phasen durchschritten, hat sich das Leben erfüllt und da man mit fortschreitendem Alter immer mehr an Bescheidenheit zulegt, ist man dann auch nicht mehr "neidisch" auf Vergangenes. Im Gegenteil: Man erinnert sich immer wieder gerne an die Geschehnisse des Lebens...

DONNA SUMMER - "I Remember Yesterday"

http://www.dailymotion.com/video/xqyde9_donna-summer-i-remember-yesterday-1977-r-i-p-queen-of-disco_music?GK_FACEBOOK_OG_HTML5=1

Mir macht mit Ü50 manchmal zu schaffen, dass ich das Gefühl habe, so vieles schon gemacht zu haben. Been there, done that.

Am besten wäre es, wieder umzuziehen. Dann müsste ich mich aber von dem Menschen trennen, den ich liebe. Und ein schönes, ebenfalls geliebtes Umfeld aufgeben.

1
@DonkeyDerby

Ich mit 16 frag mich manchmal, wie es mit mir weitergeht, when i´m sixty four ;)

LG

1
@Rocker73

Denk an das Lied von Udo Jürgens " Mit 66 Jahren, da fängt das Leben an".  Ist wirklich so!

1

Ich fände es besser, wenn junge Mensche mit entscheiden könnten, ob sie ihre Kindheit zum Großteil in der Schule verbringen oder ihre Zeit darauf verwenden, die Dinge zu lernen, die sie interessieren.

Auch, dass ihnen die Möglichkeit gegeben wird, Freunde zu finden, die ihre Interessen teilen.
Was durch einen Schulbesuch nicht unbedingt gegeben ist. Wenn, dann ist es eher Zufall, dass es passt.

Ich halte (erzwungenen) Schulbesuch ja für die größte Zeitverschwendung im Universum.
Dieser klaut den Kinder nicht mehr zurückzuholende Kindheit.

Ein Rentner hat da ganz andere Möglichkeiten - vorausgesetzt, die Rente ist ausreichend.
Ihm redet in der Regel keiner mehr rein.
Es sei denn, er ist in einem Alters- / Pflegeheim.

Ihm redet in der Regel keiner mehr rein.

Doch, doch. Zuallererst redet Dir der eigene Körper rein (Schmerzen, Einschränkungen). Dann die Ärzte. Dann die Krankenkasse. Wenn Du Kinder hast, reden die Dir rein. Der Partner, so Du einen hast, ebenfalls. Hast Du weder Kinder noch Partner, bist Du freier, aber einsam. Suchst Du Dir Bekannte, wirst Du in aller Regel in Deiner eigenen Altersklasse welche suchen müssen. Das kann enorm frustrierend sein, weil es nicht einfach ist, in dieser Altersklasse Menschen zu finden, die a) nicht ständig über ihre Gebrechen sprechen, b) nicht ständig darüber jammern, dass früher ja alles viel besser war und c) nicht ständig darüber jammern, wie furchtbar heutzutage alles ist. Die paar vernünftigen Menschen sterben in absehbarer Zeit. Stirbst Du ebenfalls, bist Du tot, für die meisten Rentner auch kein anstrebenswerter Zustand. Stirbst Du nicht, bleibst Du mit den alten Meckerköppen allein. Jüngere, aufgeschlossenere Menschen haben nur selten Interesse, sich mit Rentnern zu umgeben.

Kurz gesagt: Das Alter ist definitiv nichts für Feiglinge...

3
@DonkeyDerby

Grüß dich, DonkeyDerby! Alles was du in deinem Kommentar aufgeführt hast kenne ich und ist auch leider wahr. Jedoch ich mit meinen 77 Jahren meide die alten "Meckerköppe", gebe mich vorliebend mit Jugendlichen ab, so als gehörten sie zu meiner Familie. Die danken es mir auch, weil ich ihre Interessen vorurteilsfrei behandle und oft auch teilen kann. Und ich kann ihnen auch mit meinen Lebenserfahrungen wirksam helfen Probleme zu lösen. Fazit ist, ich bleibe dabei jung und habe viel Freude dabei. Und diese "meine Kinder" sagen oft zu mir: Wir hoffen du wirst 100 Jahre alt, wir brauchen dich doch!

0

Die beste Zeit ist die, die man direkt vor sich hat, die Gegenwart.

Ich hatte viele schöne Zeiten in meinem Leben, denke gerne an sie zurück, aber ich möchte sie nicht wiederholen. Es wäre nicht mehr original.

Ohja das stimmt, obwohl ich mich manchmal nicht fühle, als ob die Gegenwart die beste Zeit ist, finde das müsste glaube ich jeder für sich entscheiden. :)

0

Jeder Lebensabschnitt hat seine Vor- und Nachteile. Du kannst hier also schlecht Äpfel mit Birnen vergleichen.

Als Schüler fehlt Dir oftmals das nötige Kleingeld, um Deine Wünsche zu erfüllen. Außerdem darfst Du altersbedingt vielleicht (noch) nicht alles machen, was Du möchtest.

Im Berufsleben stehen andere Sachen im Vordergrund wie eigene Familie, die Arbeitsstelle etc.

Als Rentner hast Du oftmals gesundheitliche Einschränkungen, kannst also unter Umständen nicht mehr so wie Du gerne möchtest.

Bei meinen Eltern möchte ich nicht wieder wohnen müssen.

Ich bin frühberentet und das sind mittlerweile viele. Schön ist, daß ich ehrenamtlich machen kann, was ich will. Nicht mehr arbeiten muß. Mehr Freizeit habe. Mir geht es gut. Nur das Geld ist knapp.

Ich denke, die schönste Zeit ist, wenn man eine eigene Familie gründet.

Am Besten ist sicherlich das, was man Leben nennt und das findet dazwischen statt.

Wer Rente in der heutigen Zeit bezieht hat keine Ruhe und muss arbeiten - es sei denn er hat im Leben viel viel Geld verdient .

Wer Kind ist hat das Leben noch vor sich und erst am Schluss weiß man ob es erfolgreich war.

Das Leben ist kurz zu kurz  (auch wenn es einem manchmal lang erscheint)

Lebe im hier und jetzt, dass Du nicht bereust nicht gelebt zu haben .

Was möchtest Du wissen?