Ist die Welt ungerecht?

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10 Antworten

Aus menschlicher Perspektive erscheint das Leben tatsächlich ungerecht.

Aus der kosmischen, schöpferischen oder Gottes Perspektive glaube ich, dass das Leben gerecht ist, auch wenn ich es intelektuell nicht verstehe.

Für mich könnte ich sagen, ich bin gegenüber dem Durchschnitt sehr reich beschenkt worden. Ob ich das verdient oder erarbeitet habe weiß ich nicht.

Ich nehme das Geschenk des Lebens gerne an und bin dafür dankbar.

Vielleicht liegt der Schlüssel zum Glücklichsein in Dankbarkeit?

Wenn du davon ausgehst, dass man nur ein einziges Mal lebt, dann wäre es tatsächlich so, wie du sagst, nämlich ungerecht. 

Man lebt aber nicht nur ein einziges Mal, sondern viele Male. Das ist die Erklärung dafür, dass man unterschiedliche Interessen und Talente hat, und auch dafür, dass man in unterschiedliche Lebensumstände hineingeboren wird. 

Ich möchte ausdrücklich betonen, dass das keine "Strafe" ist, sondern der Zweck ist immer nur, zu verstehen und zu lernen. ... Und wenn einer anders nicht versteht, dass zum Beispiel Mord nicht gut ist, dann muss er vielleicht einmal am eigenen Leib erfahren, wie sich so etwas anfühlt. Nicht als Strafe, sondern nur, damit er es begreift.

Ich zähle mich selber als fairen Menschen, helfe soweit ich das kann jedem, egal ob ich die oder den leiden kann, oder nicht.

Ich habe im Leben viel erlebt, was mich fast ins Grab gebracht hätte, aber nach all dem, was in den letzten 9 Jahren passiert ist (also mein halbes Leben), scheint sich das Glück ausnahmsweise mal durchzusetzen:

Ich habe eine Ausbildung in einer Forschungseinrichtung angefangen, ich lerne in den nächsten (fast noch) 3 Jahren mehr, als irgendwer anders in dem Ausbildungsberuf (außer natürlich die, die mit mir die Ausbildung machen) und bekomme schon jetzt gutes Geld. Heißt für die Zukunft stehen mir alle Wege offen. ~sowas kommt dabei rum, wenn ich das Leben mal aus fairen Punkten sehe~

Andererseits lebe ich in einer Familie, in der jeder mit jedem auf Kriegsfuß ist - blöderweise stehe ich genau in der Mitte zwischen allen. Da kommen dann Kommentare wie "Dich braucht eh keiner" oder irgendwelche Todeswünsche... Das wäre dann der Teil meines Lebens, bei dem ich sage: Das ist unfair. Ich kann halt nicht einmal meiner Familie etwas anvertrauen, ohne dass ich deshalb fertig gemacht werde.

Aber "Hey! In knapp 4 Jahren beginnst du eh ein komplett neues Leben! Studieren, neuen Job suchen, ganz weit weg ziehen, ein neues Leben beginnen!"

Also es kommt immer auf den Blickwinkel an, Buddhisten sind der Auffassung das man nach seinem karma im letztem Leben wiedergeboren wird. Das heißt das Reiche in ihre vorherigen leben sehr vuel gutes getan haben. Wenn man sich dann aber reiche anguckt zB. Trump versteht man nicht wie. So jemanf jemals gut gewesen sein kann. Womit haben es die Juden im Weltkrieg verdient zu sterben? Sie wurden nicht wegen ihres Verhalten oder ihres aussehens oder gar ihrer Persönlichkeit getötet, manche nur weil ihr Großvater ein Jude war. Die Welt wird und ist nie gerecht, trotzdem sollte man nie aufhören gutes zu tuhen und daran glauben

ja die welt ist ungerecht.

menschen (oder allg. lebewesen) denen es schlecht geht können in den meisten fällen nichts dafür.
es ist keine probe, auf die uns gott stellt und auch keine buße aus einem anderen leben.

man kann auch sagen, dass "menschen die ungerecht spielen" besser vorankommen (vorausgesetzt sie haben kein gewissen)
alle hohen tiere im business gehen über leichen, was man auch muss, wenn man nach ganz oben will.
(schwer bei diesem thema nicht allgemein zu werden)


vollkommene Gerechtigkeit gibt es nicht.
allein, da die Grundlage dafür sein müsste, dass jeder dasselbe will.


ich habe lange gebraucht mich damit abzufinden, dass guten nicht immer gutes widerfährt... aber das einzige was man tun kann ist zu versuchen, selbst gerecht zu sein.

Gerechtigkeit gibt es allgemein nicht.

Ob man ein besseres Leben hat wenn man die Regeln missachtet und zu seinem eigenen Vorteil handelt weiß Ich nicht genau, wahrscheinlich schon

Es ist Schicksal. Die Reichen geben nicht genug ab. Sie sind gierig nach mehr. In Deutschland verhungert übrigens kein Mensch. Aber Armut gibt es hier und überall. Willst du gerecht sein? Dann müsstest du auch selbst viel abgeben, willst du das?

Weißt du. Es reicht schon wenn nur du gerecht bist. Schau immer auf deine eigene Gerechtigkeit und schau nie auf andere herab. Wenn jeder Mensch mit dieser Einstellung leben würde, wäre die Welt gerecht.

Die Welt ist sehr gerecht, denn sie behandelt jeden Menschen gleich, nämlich gar nicht. Weder die Welt noch das Leben sind gerecht oder ungerecht, weil es sich bei beidem nicht um sentinente Wesen handelt.

ob etwas ungerecht ist, ist meinungssache, die frage ist eher ob es ethisch korrekt ist oder nicht

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