Ist die Vergebung unserer Sünden wirklich das Ticket in das himmlische Königreich?

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Ist die Vergebung unserer Sünden wirklich das Ticket in das himmlische Königreich?

Da nur der Vergebung findet, der selbst zu vergeben bereit ist, und auch nur der für den Herrn annehmbar ist, der aus Nächstenliebe gern hilft, (das ist alles in den Evangelien zu finden, ohne dass man interpretieren müsste), ist es mehr als nur die Vergebung durch Gott, die dafür notwendig ist. Auch dass Du alles dick schreibst, ändert daran nichts. Auch in verherrlichter Form, sagt Jesus laut Offenbarung 22 zu Johannes, dass jeder entsprechend seinem Werk empfängt, was nur noch einmal bestätigt, was Jesus schon den Evangelien nach lehrte und vorgelebt hat.

Ja, nach der Bibel:

  • gibt es einen Gott
  • hat unser Leben einen wirklichen Sinn und eine Zukunft
  • kennt und liebt dieser Gott jeden einzelnen und nimmt Anteil an unserem Leben
  • trennt uns Sünde (unser Egoismus und seine Folgen) von Gott
  • bleibt diese Trennung auch über den Tod hinaus bestehen, wenn wir nie bewusst auf die Seite Gottes treten
  • gibt es weder eine Wiederverkörperung (Reinkarnation) noch Höherentwicklung noch Selbsterlösung
  • sind Himmel und Hölle Realitäten
  • gibt es nur einen Weg, mit Gott versöhnt zu werden
  • können wir über unsere Zugehörigkeit zu Gott eine klare persönliche Gewissheit erlangen.

Es gibt etliche Rituale in den religiösen Schriften, die eine Reinigung von den Sünden andeuten. Z.B. die Taufe, damit soll sinnbildlich das "Abwaschen" vor Auge geführt werden. Das leere Ritual aber, auch wenn es sehr fromm, gläubig und mit Innbrunst durchgeführt wird, ist unwirksam, wohingegen das, was das Ritual sinnbildlich zeigt, auch ohne Ritual wahr ist. Also die Heiligung muss im "Domizil der Sünden" erfolgen. Und zwar umfassend und tatsächlich, nicht durch Vorstellungen, Glauben und Hoffnung. Das sind vergleichbar der Rituale nur leere Bilder und Symbole.

Und jetzt sachlich, rational und nachzuvollziehen:

Da ist das in jedem Mensch das Ego, das ICH. Dieses gedanklich Konstrukt, das wir auch Selbst nennen (jeder hat ein Selbst = Ego, Ich) ist der Sitz aller "Sünden". Mit diesem "unreinen" Geist - da er ja voll ist mit allem möglichen, was der Mensch an Bösem machen kann, ist keine Einsicht, kein Erkennen eines "reinen" Geistes möglich. Erst, wenn alles darin "weggewischt" ist, also z.B. in meditativer Achtsamkeit, kann so ein Zustand eintreten, dass kein Ego mehr die Geistestätigkeiten führt. In diesem "anderen Bewusstseinszustand" ist kein Denken mehr in Form von "ich bin geläutert, jetzt werd ich errettet". Es ist keine Rettung mehr nötig, das Ich, das Ego, ist nicht mehr die Instanz, die gerettet werden möchte - sie ist nicht mehr. Dafür das, was möglicherweise, um es zu benennen, mit Gott bezeichnet wird. In diesem geistigen Zustand, den man vielleicht, um ihn zu benennen, "heilig" genannt hat, ist eine innere Revolution eingetreten, der das Wesen des Denkens mit den Inhalten der Sünde vollkommen gewandelt hat.

Das ist das, was mit Selbsterkenntnis und vielleicht sogar mit dem Begriff "Heilig" gemeint ist.

Ich habe viele Bezeichnungen in Anführungszeichen gesetzt, um zum Ausdruck zu bringen, dass es ebenfalls nur Umschreibungen sind, die volle Bedeutung wird oft nur ungenügend mit Begriffen aufgezeigt.

Verstehst du das?

Wenn Jesus ewiger Gott wäre, dann wäre Maria die Mutter Gottes, wenn Gott aber Einer ist, ist Maria dann auch seine Mutter? Hat dann Gott also doch eine Mutter?

Wenn Jesus der ewige Gott wäre dann könnte er auch nicht zur Rechten des ewigen Gottes sitzen, sondern es würde diesen Platz nicht geben können.

Johannes 10, 30: "Ich und der Vater sind eins."

Hebräer 1, 8: (Gott sagt): "von dem Sohn aber: "Dein Thron, Gott, ist von Ewigkeit zu Ewigkeit..."

Markus 12, 29: «Jesus aber antwortete ihm: Das erste Gebot von allen ist: “Höre, Israel: der Herr, unser Gott, ist ein einziger Herr“»

Ist der katholische Marienkult nichts mehr als ein heidnischen Götzenkult?

Die Erfindung der Marienverehrung der Römischen Kirche als Ersatz für die antike Verehrung der Mutter-Gottheit, ist eines der herausragenden Beispiele, wie das babylonische Heidentum in unsere Tage hineinreicht. Die Geschichte von Mutter und Kind war im alten Babylon weit bekannt und hat sich zu einer festen Form der Anbetung entwickelt. Zahlreiche Denkmäler von Babylon zeigen die Mutter-Göttin Semiramis mit ihrem Kind Tammuz in ihren Armen.

 Semiramis und Tammuz

Isis und Horus

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Wieso widerspricht sich der biblische Gott in Bezug auf Opfer und fordert zum Schluss gar ein Menschenopfer?

Hier will Gott keine Opfer:

Hosea 6,6. "Denn ich habe Lust an der Liebe und nicht am Opfer, an der Erkenntnis Gottes und nicht am Brandopfer."

Jesaja 1,11 - 13: "Wozu soll mir die Menge eurer Schlachtopfer dienen?, spricht der HERR. Ich habe die Brandopfer von Widdern und das Fett der Mastkälber satt, und am Blut von Stieren, Lämmern und jungen Böcken habe ich kein Gefallen. ... Bringt nicht länger nichtige Speisopfer! Das Räucherwerk ist mir ein Gräuel"

Psalm 40, 6 "Opfer und Speisopfer gefallen dir nicht; aber die Ohren hast du mir aufgetan. Du willst weder Brandopfer noch Sündopfer."

Amos 5:22: "Und ob ihr mir gleich Brandopfer und Speisopfer opfert so habe ich keinen Gefallen daran; so mag ich auch eure feisten Dankopfer nicht ansehen."

 Hebraeer 10:6: "Brandopfer und Sündopfer gefallen dir nicht."

Jeremia 7, 22: "Denn ich habe euren Vätern des Tages, da ich sie aus Ägyptenland führte, weder gesagt noch geboten von Brandopfer und anderen Opfern;"

Und hier das genaue Gegenteil:

4 Mose 28: "Und der HERR redete mit Mose und sprach:

Das sind die Opfer, die ihr dem HERRN opfern sollt: jährige Lämmer, die ohne Fehl sind, täglich zwei zum täglichen Brandopfer,Ein Lamm des Morgens, das andere gegen Abend;...Am Sabbattag aber zwei jährige Lämmer... Aber des ersten Tages eurer Monate sollt ihr dem HERRN ein Brandopfer opfern: Zwei junge Farren, einen Widder, sieben jährige Lämmer ohne Fehl; ...Dazu soll man einen Ziegenbock zum Sündopfer dem HERRN machen... und sollt dem HERRN Brandopfer tun: Zwei junge Farren, einen Widder, sieben jährige Lämmer ohne Fehl;...dazu einen Bock zum Sündopfer..." Und so weiter und weiter und weiter...

Das Alte Testament ist voller solchen Opfereien. Das sind Riten aus der Steinzeit. Menschenopfer waren die größtmöglichen Opferungen, bei denen Menschen im Rahmen eines religiösen oder anderen Kults getötet wurden, weil die Gesellschaft glaubte, den Forderungen einer Gottheit oder magischen Kraft entsprechen zu müssen, um nur so ihr eigenes Wohlergehen oder ihren Fortbestand sichern zu können.

Jesus war ein solches Menschenopfer. https://de.wikipedia.org/wiki/Menschenopfer

Gottes Wort???

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Lt. Bibel hat Gott schon oft Seine Meinung geändert, was wäre, wählte Er ein anderes Volk als das Seine aus? Oder könnte Er das nicht tun?

1 Mose 6, 6: "da reute es den HERRN, dass er die Menschen gemacht hatte..."

Jona 3, 10: "Und Gott ließ sich das Unheil gereuen, das er ihnen zu tun angesagt hatte,"

2.Mose 32, 14: "Da gereute den HERRN das Unheil, von dem er gesagt hatte, er werde es seinem Volk antun."

Bibelverse wie 2 Moses 19:5 deuten nur an, dass Gott die Juden gewählt hat, um die Torah zu erhalten und zu studieren, nur Gott allein anzubeten, am Sabbat auszuruhen und die Festtage zu feiern. Juden wurden nicht auserwählt, um besser als andere zu sein.

Koran 5, 78 - 79: „ ...Dies, weil sie (Gott und den Propheten) ungehorsam waren und (gegen die Gebote) verstießen. Sie hinderten einander nicht an den Missetaten (Sünden, Götzendienst und Unglauben), die sie begingen. Übel wahrlich war das, was sie(die Juden) zu tun pflegten."

https://www.islamreligion.com/de/articles/5124/judentum-teil-2-von-4/

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