Ist die Tendenz zum Niedriglohn groß?

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4 Antworten

Schau Dir die Werbung an: Billig, billig, billig. Wir bieten den niedrigsten Schrottpreis. Alles 24-billig oder was? Schau Dir das Internet an: Ich suche Ramsch, den es umsonst gibt. Auch Löhne und Gehälter wollen verdient werden aus den Preisen, die man erzielen kann. Wer nichts anderes im Sinn hat, als Preise zu drücken, drückt auch die Löhne! Wir sind auf einer Spirale nach unten. Das ist das Ergebnis einer geistlosen Konsumgesellschaft. Wenn dann noch weltweit mit Schwerpunkten in USA, Europa und Japan auf Pumpf konsumiert wird, bei dem jedem klar sein könnte, dass das niemand mehr zurückzahlen kann, dann wundert nicht, dass BILD titelt, dass der IWF plant, Sparer zu enteignen. Nur, wo Leistung derart mies gemacht wird, wird auch kein Geld verdient. Die Enteignung schafft nichts Neues, sie korrigiert nur eine lange versteckte Illusion: Dass die Schuldenmacher die Vermögensbilanzen unwirklich aufgebläht haben und das muss irgendwann korrigiert werden. Da wird Potential beschnitten und das ist keine gute Aussicht für mehr Lohn und Gehalt in der Zukunft. Da immer noch genügend Schuldenberge übrig bleiben, die Zinsen künstlich niedrig gehalten werden, sind alle Zeichen auf Ausbeutung der Leistungsfähigen und -bereiten gestellt. Wenn die das Handtuch werfen, schrumpft das zur Verteilung stehende Potential, Löhne und Gehälter inclusive.

Angebot und Nachfrage bestimmen nicht nur den Preis sondern auch den Lohn. Bürokaufleute gibt´s wie Sand am Meer. Wen wundert´s, dass diese schlecht bezahlt werden..... Man muss eben einen Berufsweg einschlagen, in dem es wenige Bewerber auf viele offene Stellen gibt.

Na ja , es gibt ja mittlerweile statt 8,19 8,50 , da kann man sich ja ein Brot im Monat mehr kaufen . Ansonsten hast hast Du absolut recht .

Erinnert schon etwas an DDR-Zeiten. Am besten geht jeder zum Einheitslohn. Renteneinzahlung ist ja auch nicht mehr das gelbe vom Ei.

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der normale Wahnsinn des 21.Jahrhundert, dieses Chaos ist doch von denen die sich die Taschen füllen so gewollt!

Mancher Akademiker verliert seinen Job mit 40, weil der 30-jährige es für weniger macht. Was ich immer öfter höre.

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@Marcutzi

Na,

ich habe alsAkedemiker mit 39 einen neuen Job gefunden und werde jetzt 1, 5 Jahre später heftigst von Headhuntern umworben.

Wir haben eine Managerstelle, die seit 6 Monaten unbesetzt ist, weil es keine geeigneten Bewerber gibt. Die Managerstelle dürfte um einiges besser bezahlt sein als 1700 netto ;-)

Unseren jüngeren Arbeitnehmern fehlt das Fachwissen oder das Selbstvertrauen, einfach mal eine Entscheidung zu treffen.

Genau so wie in deiner Mietfrage gibt es keine allgemein gültigen Aussagen.

October

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