Ist die Tatsache, dass jede Religion ihren eigenen Gott nicht der Beleg dafür, dass es keinen "Schöpfergott" geben kann?

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21 Antworten

Viele Religionen (auch außereuropäische) kennen einen Schöpfergott, doch manchmal ist die Sache nicht so ganz eindeutig mit der "Schöpfung". Die germanische Religion (so wie sie z.B. in der "Edda" beschrieben wurde) kannte mehrere von ihnen, diese waren aber nicht allmächtig, und nur an der Schöpfung beteiligt.

Sonne und Sterne wurden von den Göttern nur "geregelt", und die Menschen sind aus Bäumen entstanden, die Götter haben ihnen nur "Leben eingehaucht" (frei übersetzt). Viele Fragen werden einfach nicht beantwortet (wo die Sonne herkam, wo die Bäume genau herkamen).

Das Land wurde von "Burs Söhnen" in die Höhe gehoben (mit etwas Fantasie kann man hierzu die skandinavische Landanhebung nennen, was freilich Interpretation ist, und nicht zwingend). Wo das Land genau herkam, steht da nicht.

Es steht nur, dass zuvor keine Erde und kein Himmel da war (diese Passage hat einen Bezug zu einem späteren christlichen Gebet in einer altdeutschen Sprachvariante). Es gab "Ginnungagap", eine Spalte (die Interpretation als geologische Bruchkante zwischen den Kontinentalplatten, die quer durch Island läuft, liegt da nahe).

Viele Dinge waren wie selbstverständlich da, und besonders die Passage mit der Erschaffung der Zwerge gefällt mir (es war ebenso eine Selbstverständlichkeit, dass man Zwerge braucht; warum, steht da nicht).

Erstmal gilt festzuhalten das "die Drei" großen Weltreligionen und dazu zähle ich Christentum, Judentum und Islam, den gleichen Ursprung haben.

Und zwar den Propheten Abraham, die jeweiligen Religionen verwenden nur verschiedene Wege um nach Rom zu kommen.

Wenn man die christliche Trinität also außer Acht lässt (was man eigentlich nicht tun sollte) reden alle drei vom gleichen Gott.

Jedoch sind andere Religionen die heute noch existieren und die, die früher existierten und auch der eigentliche, gedankliche Ursprung der heutigen Religionen sind, durchaus Hinweise dafür, das ein Gott mit großer Wahrscheinlichkeit nicht existiert.

So ist die Existenz des Hinduismus ein Widerspruch zu den anderen Religionen, und würde deine Frage durchaus gültig machen.

Auch die Tatsache das es in der Geschichte nun mittlerweile über 3000 Götter gab/gibt, macht es zu einer schlicht lächerlichen Aussage der monotheistischen Religionen, wenn sie sagen, ihrer, wäre der einzig richtige.

Das haben alle anderen früheren Völker nämlich auch behauptet, trotzdem glaubt niemand mehr an deren Götter. Also wieso sollte man es heute bei den "übrig gebliebenen" tun ?

Das ist jedoch nur die objektive, rationale Sicht der Dinge.

Ich selbst, denke darüber schlicht gar nichts.

Ich bin selber mehr oder weniger religiös, glaube aber nicht einfach Blind an einen Schöpfer, nur weil jemand mal behauptete, er wüsste, wie es ist.

Ich prüfte jegliche Religionen, Lehren, Philosophien und anderweitige Antworten. 

Im Endeffekt kann ich aber nur sagen, das die Buddhistische Lehre, also Buddha´s Lehre, die einzige ist, die ich vertreten kann. Unter der Voraussetzung das man die Jataka nicht ernst nimmt.

Zum Ende möchte ich noch erwähnen, das jeder Glauben kann was er möchte, solange er anderen damit nicht schadet. Denn es macht nämlich keinen Unterschied ob die jeweilige Geschichte stimmt, oder nicht, sollte sie es nämlich nicht tun, werden das Gläubige, wenn es soweit ist, sowieso nicht mehr mitbekommen.

In der Transzendenz eines "Gottes" entwirft sich der Mensch "... gewissermaßen über sein eigenes Leben hinaus und weist so eine Struktur auf, die transzendentalphilosophisch als Hoffnungsartikulation auf ein Leben nach dem Tod interpretiert werden kann.“ (Daniel Remmel „ Die Auferstehung des Gekreuzigten., S.68)

Mit "Gott" wird das endliche Leben herausgehoben aus seiner Kontigenz der Kränkung durch den Tod in eine Erwartung der Heilung die im psychischen Akt des Glaubens gleichsam sein Gehäuse findet.

Oder:

Der Mensch braucht Gott um im Hier-Sein sicher zu sein.

Nein, es ist eher der Beleg dafür, daß einer Mehrheit irrationales Wunschdenken lieber ist als vernunftorientiertes Prüfen.

Die Sache, ob es einen Gott gibt oder nicht, kann ganz sicher nicht in religiösen Kreisen geklärt werden, die sich ihre Gottesdefinition ganz nach Begehrlichkeit selbst zurecht basteln.

Als Tatsache anzunehmen ist wohl, daß es zwingenden logischen Grund dafür geben muß, daß es überhaupt etwas gibt und nicht einfach "nichts". Bezeichnet man diesen Grund als Gott (oder sonstwie, wenn man meint, daß es anders aussagekräftiger wäre), dann sollte die Frage jedoch bereits geklärt sein.

Das widerlegt gar nichts, wenn man die Ansicht vertritt, dass jede Religion mit ihren Göttern nur unterschiedliche Perspektiven auf ein und die selbe Sache sind.

Die einen interpretieren das als "ein allmächtiger Gott", andere interpretieren mehrere Götter hinein, die alle ihre bestimmten Aufgaben haben, zusammen aber genau das selbe tun, wie "ein allmächtiger Gott".

Ich würde z.B. nie behaupten, dass meine Religion, mit Gott und Göttin, die einzig wahre Herangehensweise wäre. Es ist eben nur die, die sich für mich gut anfühlt. Andere fühlen sich mit anderem zufrieden. Am Ende kommts aber aufs selbe hinaus.

Du hast mit deiner Beobachtung recht.

Dieses Phänomen ist leicht zu erklären, wenn man davon ausgeht, dass die Menschen sich ihre Götter schaffen und nicht umgekehrt, dass ein Gott die Menschen geschaffen hätte.

Wenn man davon ausgeht, dass das Gottesbild, an das man entsprechend seiner Religion glaubt, zu 100 Prozent Gott beschreibt, dann wäre das vielleicht ein Beleg dagegen.

Wenn man davon ausgeht, dass wir eben nicht Gott sind, entsprechend auch Gott nicht zu 100 Prozent beschreiben können, sondern nur Bilder entsprechend der eigenen Sprachfähigkeit haben, und wenn wir davon ausgehen, dass ein und derselbe Gott sich Menschen ganz unterschiedlich offenbaren kann, dann ist es kein Beleg dagegen.

Ich finde, die Gläubigen sollten fröhlich ihren Glauben leben, aber sie sollten sich keine Schiedsrichterposition anmaßen, mit der sie Urteile über die anderen Religionen fällen.

Das ist bisher immer schief gegangen.

Das ist einer der vielen Beweise gegen die Richtigkeit der Religionen.

Gott ist von geographischen, bzw. kulturellen Grenzen abhängig. Ein deutscher Christ wäre Hindu, wenn er in Indien geboren worden wäre, oder Moslem, würde er beispielsweise aus den Emiraten stammen oder Shintoist, käme er aus Japan.

Die Götter sind immer an die Menschen angepasst und in ihrem Handeln, Wirken und Denken abgestimmt auf die Menschen, die sie erfunden haben.

Jesus Christus ist ein hässliches, schwächliches Würstchen, JHWE ein grausamer, blutrünstiger Massenmörder und Thor ein Berg von einem Mann dessen Hammerschwung die Erde erbeben lässt.

Fantho 14.08.2016, 22:50

Jesus Christus ist ein hässliches, schwächliches Würstchen

Mir ist dann solch ein 'hässliches, schwächliches Würstchen', welcher die unglaublichen Worte 'Nächstenliebe' und 'Feindesliebe' gesagt und gepredigt haben soll, lieber als jene ' schöne und starke Wurst', welche andere ins schlechte Licht rücken und madig machen wollen...

Gruß Fantho

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Andrastor 14.08.2016, 22:54
@Fantho

Mit Verlaub, dir ist eine Fantasiewelt auch lieber als die Realität.

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Omnivore11 15.08.2016, 00:28
@Fantho


welcher die unglaublichen Worte 'Nächstenliebe' und 'Feindesliebe' gesagt und gepredigt haben soll

Warum schreibt sich die Kirche eigentlich Nächstenliebe auf die Stirn, obwohl sie sie bis zum heutigen Tag selbst nicht einhalten kann? : Beispiel: Kirchliches (Sonder)Arbeitsrecht, welche ich noch durch MEINE Steuern bezahle!

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Abahatchi 15.08.2016, 13:25
@Fantho

um jemanden ins "schlechte" Licht rücken zu wollen, müszte es diese Person erst einmal gegeben haben. Bezüglich Deinem "Jesus" gibt es keinerlei historische Belege seiner Existenz.

Vielmehr deuten alle Indizien darauf hin, dasz die Uraltgeschichten um einen Jeshua nach Jahrhunderten von einer kleinen 12er Clique wieder aufgewärmt wurden. Mehr nicht.

Grusz Abahatchi

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Im Islam gibt es auch viele Götter- einen richtigen und viele falsch, zB selbst Geld kann zum Gott werden wenn es quasi angebetet wird. Außerdem denke ich dass es bei den meisten Religionen, selbst beim Hinduismus, nur einen einzigen höchsten Gott gibt und viele Vermittler, bzw Nebengötter. So gesehen unterscheidet sich der Hinduismus gar nicht so sehr vom Katholizismus die ja auch die sogenannte Mutter Gottes anbeten bzw als Vermittlerin zu Gott benutzen, ganz zu schweigen von den ganzen Heiligen. Trotzdem werden die Christen, auch die Katholiken, im Islam als Volk der Schrift bezeichnet, das heisst sie haben laut Islam göttliche Offenbarung empfangen, ihre Frauen dürfen geheiratet werden und von ihrem Fleisch darf man essen. Trotzdem beten die Christen aus islamischer Sicht so gesehen zu vielen Göttern, selbst wenn sie nur einen einzigen Schöpfergott haben und im Koran steht, dass der Gott der Christen der selbe Gott ist wie der Gott im Islam, da Allah nichts weiter heisst als Der Gott.

die tatsache, dass jede religion ihren eigenen gott hat, ist der beleg dafür, dass JEDE kultur ihre eigene religion mit allen darin enthaltenen mythen, geistwesen und göttern ihrem entsprechendem weltbild angepasst hat und dass alle diese märchenfiguren nur vom menschen selbst erschaffen wurden................:)

schaut man sich die geschichte der religionen mal genauer an, kommt man nur zu diesem einen schluss:

nicht gott hat den menschen erschaffen, sondern der mensch sich seine götter selbst............:)

und dafür gibt es genug beweise und fakten, allerdings wollen gläubige nur glauben und nichts wissen und deshalb lehenn sie alle fakten ab.......... trotzdem bleibt wahrheit nun mal wahrheit, auch wenn über 80 prozent der menschheit an ihre märchen festhalten will................:)

Fantho 14.08.2016, 22:44

und deshalb lehenn sie alle fakten ab

Das schreibt der Richtige!

Siehe meinen (und auch die von eselspur) Kommentar zu Deinem 'Quatsch' weiter unten...

Gruß Fantho

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Abahatchi 15.08.2016, 13:18
@Fantho

Die Entwicklung von Götter und Religionen ist historisch belegt und Historiker haben dazu auch genügend Belege und Erkenntnisse gesammelt, die sie gerne teilen auch mit Dir, wenn Du denn Dich diesen Erkenntnissen nicht verschlieszen würdest. 

Grusz Abahatchi

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DerBuddha 15.08.2016, 16:57
@Fantho

@Fantho

für fanatiker sind wharheiten immer quatsch............*g*

aber für dich noch mal die geschichte der religionen in kurzform, beachte mal bitte den vergleich der afrikaner zu den aborigines.............*g*

Geschichte der Religionen: die erste religion entstand aus der unkenntnis der naturgewalten und um diese dinge dann irgendwie erklären zu können, wurden alle möglichen geistformen und -wesen erfunden.......... die naturreligionen waren überall verschieden, je nach der geistigen entwicklung und dem verständnis der entsprechenden kulturen über diese ganzen dinge..............viele sahen auch die natur selbst als "gott" an und sprachen sogar von mutter natur..........

mit der zeit entwickelten sich die kulturen/menschen weiter und somit entwickelte sich auch ihr verständnis und ihre religion immer weiter und aus den einfachsten religionen wurden dann immer komplexere religionen mit immer stärkeren und grösseren wesen, die dann auch namen erhielten............ der name "gott" entstand also erst mit der entwicklung der hochkulturen und der anpassung der jeweiligen religion............

in der geschichte der religionen kann man schöne vergleiche bezüglich der entwicklung der religion und der entsprechenden kultur nachvollziehen......... z.b. auf dem afrikanischen kontinent und australien............ in afrika entwickelten sich hochkulturen, die erstaunliche bauwerke erschaffen haben, die in der medizin große fortschritte machten und die ihre religion auch entsprechend weiter entwickelten, anpassten und sogar neue götter erfunden haben, mit namen ausschmückten usw......... während in australien die aboriginies auf einer bestimmten stufe "stehenblieben" und auch ihre religion sich nicht weiterentwickelte.......... der unterschied zwischen der religion der pharaonen und der aborigines ist ein unterschied wie tag und nacht, lässt aber die entwicklung der religionen mit der entwicklung der kulturen so richtig schön im zusammenhang bringen............... die aborigines haben sich bis heute jeder fremden religion erfolgreich erwehrt und ihr glaube basiert noch auf dem glaube, der am anfang dieser kultur stand....sie glauben an ihre traumwelt/geistwelt und leben den ahnenkult noch aus...........

welche religion also die erste war, lässt sich nicht mit gewissheit sagen, aber die ersten religionen waren "nur" glaubensgerüste, die aus dem unverständnis der naturgewalten entstanden sind.........feuer, erdbeben, gewitter, blitze, donner und flutwellen waren die gründe für die erschaffung von geistwesen aller art...........

die erste monotheistische religion war eigentlich der kult der pharaonen, denn ein pharao war ein gott, ein alleiniger herrscher......jedoch keine echte religion, denn sie hatten noch viele andere gottheiten zusätzlich.......... die erste echte monotheistische religion war das judentum, aus diesem entstand dann durch verschiedene splittergruppen das christentum und ganz zum schluss entstand er islam, der seinen "letzten" platz in der entstehungsgeschichte der religionen damit verkauft, dass er deshalb die wahre und richtige wäre...............*g*
was jedoch völliger unfug ist, denn ALLE drei monotheistischen religionen sind nur auf lügen und betrug aufgebaut und haben sämtliche glaubensdinge aus vorhandenen und älteren religionen geklaut, umgeschrieben und dem eigenen glaubensmärchen angepasst...z.b. hölle (unterwelt der ägypter).........teufel (minotaurus der griechen)......10 gebote (aus verschienden älteren quellen, vor allem aber aus dem totenbuch der ägypter).....selbst der monotheistische gott wurde aus einem alten nomadenglauben geklaut (jahwe - schasu nomaden)..........
die monotheistische religion ist also nichts anderes, als eine weiterentwicklung der bestehenden religionen und der anpassung an der zeit von vor 2000 jahren..............:)

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Es könnte auch ein Beleg für eine Gott(heit) sein, welcher jedoch in all den Religionen unterschiedlich interpretiert und / oder missbraucht wurde und wird...

zumal der Allmächitge Gott nichts mit all den Religionen zu schaffen hat...

Gruß Fantho

Ich kann dir denn Film "PK" empfehlen . da geht es um einen "Menschen" der n bissle bescheuert ist. Der lernt sehr viele Glaubensrichtungen kennen und praktiziert diese, durch seine " beschränkte" Sicht hinterfragt er diese auf eine sehr interessante Art.

Es wird sehr oft das selber erzählt, bei denn alten Ägypten ist es die Neunheit von Heliopolis und die Achtheit von Hermopolis.... Diese Schöpfer Götter haben u.a. die attribute : Himmel,Erde,Finsternis, Zeit,Raum, dann kam das licht re usw... Herodot der auch in Ägypten war nennt diese dann: Gaia ,Uranos, Erebos, Tartaros, Chronos dann kommt phanes usw...
Das Judentum die auch in Ägypten waren nennen es im ersten Buch Moses 1.1 dann auch :am anfang, Himmel , Erde, Finsternis, Abgrund, es wurde Licht.... Von denn Schöpfungsmythen sind sich alle sehr ähnlich

Es ist nicht so, dass jede Religion einen eigenenGott/eigene Götter hat. Es wird bloß in den verschiedenen Religionen Gott/das Göttliche unterschiedlich beschrieben und auf verschiedene Weise verehrt.

nein.
Es ist im Gegenteil ein klarer Hinweis, dass Menschen unterschiedlichster Zeiten und Kulturen eine Ahnung von IHM haben!

DerBuddha 14.08.2016, 21:34

das ist quatsch, beschäftige dich mal mit der geschichte der religionen, denn der name gott oder der monotheistische gott wurde erst viel später entwickelt/erfunden............die ersten religionen waren einfache naturreligionen, die an geistwesen glaubten und alle unerklärlichen dinge wie blitze, donner, flutwellen usw. einem geistwesen zuordneten..........

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Fantho 14.08.2016, 22:41
@DerBuddha

Du scheinst so verbohrt in Deiner Religionskritik zu sein, dass Du nicht einmal annehmen könntest, dass Religionen von Menschen erschaffen wurden, weil zuvor der Glaube an eine Gottheit bereits gegeben war...

Du scheinst so verbohrt in Deiner Religionskritik zu sein, dass Du nicht einmal in Erwägung ziehen könntest, dass Religonen das Resultat eines Gottesglaubens sind und nicht Gott das Resultat der Religonen ist...

Du argumentierst jedesmal mit dem Hinweis auf die Religions-Geschichte, willst aber dennoch nicht akzeptieren, dass eine Gottgläubigkeit, besser Religiösität bereits vor den Religionen Bestand haben musste...

was prähistorisch nachgewiesen wurde aufgrund gewisser steinzeitlicher Begräbnisse oder kulturhistorischer Nachweise eines von anderen Kulturen unabhängigen und nicht von anderen Kulturen beeinflussten Gottesglauben rund um den Globus...

Schon die immer wieder in die Öffentlichkeit der 'Zivilisation' auftauchenden unterschiedlichen indigenen Völker wie zB im Amazonas-Regenwald, besitzen ebenso eine, wenngleich auch ihre eigene Religiösität, ohne je von Religonen ausserhalb ihrer Welt gehört zu haben...

Allein die Argumentation eines zuvor nicht vorhandenen Wissens über gewisse Naturphänomene führt einen Gottesglauben nicht ad absurdum, sondern macht nur deutlich, dass zuvor nicht verstandene Naturkräfte wirken, deren Ursache noch heute mit Vermutungen, Annahmen und Wahrscheinlichkeiten zu erklären versucht und hinter deren Gesetzmäßigkeiten und Zusammenspiel von den meisten Gläubigen eine Intelligenz vermutet und angenommen wird...

Die Argumente, die man von Dir zu diesem Thema Religion zu lesen bekommt, sind meines Erachtens zu einseitig ausgeführt...

Gruß Fantho

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DerBuddha 15.08.2016, 17:02
@Fantho

@Fantho

du bist schon echt lustig.............

mal eine frage, WARUM haben ALLE ersten naturvölker NIE von einem gott gespreochen sondern imme rnur von geistwesen und ahnen.............

und, WARUM sind die aborigines auf ihrer religiösen entwicklung stehen gebleiben und haben ihre religion allen versuchen einer missionierung mit gott-religionen erfolgreich erhalten?..........

die entwicklung der religionen ging imme rmit der geistigen entwicklung einher und der name "gott" war erst viel später im sprachgebrauch und religionsdenken vorhanden.............

die aborigines sind bis heute "fast" noch ein naturvolk und glauben NUR an ihre traumwelt/geistwelt und nutzen den ahnenkult............

ups, denk mal drüber nach, bevor du auf die dumme idee, ein gott existiert und der gottname war schon immer vorhanden, beharrst, denn dieser glaueb von dir ist FALSCH............ die aborigines sind der beweis dafür............*g*....und noch alle unberührten naturvölker, die sich ihre religion und ihre geistwelten erhalten haben..........!!!

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Eselspur 14.08.2016, 21:46

eben. in den animistischen Religiomen ist - besonders in den ältestesten Schichten - genau diese von mir beschriebene Tendenz eruierbar. Du schreibst "Quatsch".

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Abahatchi 15.08.2016, 23:00
@Eselspur

Das ist leider völlig daneben, denn es gibt auch "Naturvölker", die so etwas wie Götter, egal in welcher Form, einfach nicht kennen oder kannten. 

Grusz Abahatchi

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Eselspur 15.08.2016, 23:24
@Abahatchi

Aha, eine neue Erkenntnis! Welche Naturvölker meinst du?

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Ganz gewiss nicht, Muhviehstarx3°

Schauen wir mal was Christus darüber sagt:

Johannes 10:34-36 . . .Jesus antwortete ihnen: „Steht nicht in eurem GESETZ geschrieben: ‚Ich habe gesagt: „Ihr seid Götter.“ ‘? 35 Wenn er diejenigen ‚Götter‘ nannte, gegen die das Wort Gottes erging, und die Schrift kann doch nicht ungültig gemacht werden, 36 sagt ihr da zu mir, den der Vater geheiligt und in die Welt gesandt hat: ‚Du lästerst‘, weil ich gesagt habe: Ich bin Gottes Sohn? 

Es gibt tatsächlich viele, sehr viele Götter! Auch "menschliche" (bzw. die sich dafür gottähnlich halten oder angesehen werden).

Per Definition bedeutet der Titel "Gott" "Mächtiger" oder "Macht ausübernder". Also jemanden, der Macht hat Menschen dazu zu bringen dies oder jenes zu tun.

Wenn schon Menschen Götter sein können - denn verdanken diese dennoch immer noch ihre Existenz über ihre Vorfahren letztendlich dem allein wahren Schöpfergott!

Ja, gemäß der Bibel können auch Menschen den titel "Gott" erhalten:

2. Mose 7:1

Luther: Der HERR sprach zu Mose: Siehe, ich habe dich zum Gott gesetzt für den Pharao, und Aaron, dein Bruder, soll dein Prophet sein.

Einheitsübersetzung: Der Herr sprach zu Mose: Hiermit mache ich dich für den Pharao zum Gott; dein Bruder Aaron soll dein Prophet sein.1 

Neue evangelistische Übersetzung: Jahwe sagte zu Mose: "Pass auf! Für den Pharao habe ich dich zu einem Gott gemacht und Aaron wird dein Prophet sein. 

Neue Weltübersetzung: Demzufolge sprach Jehova zu Moses: „Siehe, ich habe dich zum Gott für Pharao gemacht, und Aaron, dein eigener Bruder, wird dein Prophet werden.

Und Mose ist als Mensch ein Geschöpf Gottes.

Beste Grüße

JensPeter

Da hast du etwas völlig falsch verstanden.  Es gibt nur den einen Gott. Viele Wege führen nach Rom.

DerBuddha 14.08.2016, 21:35

es gibt GAR KEINEN gott, denn der mensch hat sich seine götter selbst erschaffen..............*g*

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Die monotheistischen Religionen (Juden, Christen, Muslime) haben alle den einen Gott. Das ist schon ein Grund ihn anzubeten.

Warum die Religionen sich bekriegen? Weil Menschen mit Machtansprüchen leider den Namen Gottes missbrauchen und in seinem Namen die anderen Mitmenschen niederkämpfen wollen um ihre Macht zu verstärken.

Diese Goetter, die die Menschen anbeten ueberall auf der Welt, sind im Grunde Aliens, die uns damals als Goetter erschienen. Sie waren weit maechtiger als wir, denn sie konnten damals schon Dinge, die wir heute noch nicht mal koennen.

Alle waren sehr beeindruckt, sie konnten ja nicht wissen, dass ihren eigenen Goetter sie versklaven wuerden.

Die Goetter verschwanden dann irgendwann und sie sind noch heute unsere Herren, allerdings weiss die Menschheit nichts davon. Sie kontrolieren uns aus einer anderen Dimension und die Maechtigen sind ihnen ergeben und folgen ihren Anweisungen.

Deswegen der ganze Krieg, Terror und Wahnsinn hier unten. Das hat Methode und Absicht.

Also sind die Goetter nicht die, fuer die wir sie halten, sondern boese Gesellen im Himmel fuer uns nicht sichtbar.

Das was es wirklich gibt ist die goettliche Quelle, aus der alle Energie emaniert.

Die Tatsache, dass jede Religion ihren "eigenen Gott" hat, zeigt, wie psychologisch gerissen der "Gott dieser Welt" vorgeht (2.Kor.4,4; Offb.12,9).

Unserem ewigen Schöpfergott (Jes.45,22) glauben nur wenige (Mt.7,14).

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