Ist die SPD aktuell als Arbeiter- oder als bürgerliche Volkspartei zu bezeichnen und warum?

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5 Antworten

Hallo :)

Früher galt die SPD jedenfalls stets als sozialere "Arbeiterpartei" bzw. noch vor zehn Jahren hat mein Onkel sie als "arbeitnehmerfreundlich" bezeichnet. 

Allerdings hat die SPD andererseits den größten Sozialabbau in Deutschlands Geschichte & die höchste Erhöhung der Lebenshaltungskosten (Kabinett Schröder; rot-grün) bewirkt... 

Aktuell ist es sehr schwer, der SPD ein Profil zuzuschreiben. Ich glaube oft, dass nicht mal die SPD weiß, für was sie heute eigentlich steht. Sie zählt aber sicher zu den Volksparteien. 

Hoffe, ich konnte dir damit helfen!

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Kommentar von Tobias1604
19.04.2016, 13:07

was meinst du genau mit dem größten Sozialabbau ?

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Die SPD ist sozial und demokratisch.

Als Arbeiterpartei bezeichnet sie sich selbst seit dem Godesberger Programm (1959) nicht mehr. Dennoch ist sie nach wie vor eine soziale Partei und natürlich auch eine Volkspartei.

Volkspartei ist sie, weil sie für Wähler und Mitglieder aller gesellschaftlicher Schichten und unterschiedlicher Weltanschauungen im Prinzip offen ist. Denn entgegen weitverbreitetem Glauben zeichnet sich dadurch eine Volkspartei aus und nicht nach Wahlergebnissen oder Meinungsumfragen.

Eine soziale Partei ist sie, weil sie für den sozialen Frieden - und bei der Agenda 2010 auch für die Finanzierung desselben - nach wie vor sorgt.

Wie bei allen Parteien ist die SPD jedoch nicht fehlerfrei und hat manchmal Schwierigkeiten schwierige Sachverhalte oder Kompromisse auch in der Öffentlichkeit verständlich darzustellen. Ganz im Sinne von Bert Brecht:

Denn wo der Glaube tausend Jahre gesessen hat, eben da sitzt jetzt der Zweifel.

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Die sPd ist seit dem Tod Bebels keine Arbeiterpartei mehr. Sie hatte sich seit etwa 1890 auf die Seite des Kapitals geschlagen und das mit der Zeit immer mehr. Mittlerweile ist sie noch nicht mal als Partei des Kapitals allgemein anzusehen, sondern ist ein bloßes Sprachrohr und Sachwalter der Konzerne. Nicht umsonst wurde Schröder als der Kanzler der Bosse bezeichnet.

Mit dem Aufkommen einer kommunistischen Arbeiterpartei, der KPD ging es dieser Partei auch maßgeblich darum, Arbeiter vom Sozialismus abzuhalten, sie für die Klassenversöhnung fit zu machen, was ihr z.T. recht gut gelang. Mittlerweile ist diese Aufgabe hinfllig, so dass man sich fragt, wozu überhaupt diese Mumpitz-Partei eigentlich noch da ist. Am besten sie ruhe sanft in Friden - RIP nämlich.

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Volkspartei. Man kann zwischen denen und CDU kaum noch unterscheiden.

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Damals war dei "SPD" eine Arbeiter-Partei

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