Ist die Schätzung der Heizkosten grundsätzlich zu akzeptieren?

7 Antworten

Eine Schätzung bei einer Mietwohnung im Mehrfamilienhaus ist kaum noch rückgängig zu machen, schon gar nicht Jahre später! Solange Du keinen Grund zu Schätzung gegeben hast, die Heizkörper ablesbar sind (in welcher Form auch immer!), musst Du auf die Ablesung, auch auf eigene Kosten! bestehen. Die Schätzung nicht akzeptieren! Das stinkt nach krummen Dingen im Vorfeld.

wieso eigentlich von April bis September? Normalerweise erfolgt die Abrechnung vom Tag des Einzugs (also April) bis zum Ende des Jahres, es sei denn man zieht vorher wieder aus. Die Heizkosten werden normal zu mindestens 50% nach Quadratmetern und nur zu 50 % nach Verbrauch berechnet. Es ist auch eine andere Verteiling wie 75% zu 25% oder 100% nach Quadtrameter möglich.
Wenn es also mehrere Mieter sind und nach Verbrauch abgelesen wird, muß bei dem Mieter der neu einzieht eine Zwischenablesung gemacht werden (an den Heizkörpern). Da aber die Stadtwerke nicht bei jedem Mieterwechsel ablesen und sonst ja auch bei allen anderen Mieter zur gleichen Zeit abgelesen werden müßte wird auf jeden Fall geschätzt! Dafür gibt es einen Schlüssel den z.B die Ablesefirmen anwenden. Die höchsten Werte haben die Monate Dezember bis März. Ich kann mir eigentlich nicht vorstellen daß deshalb die Kosten für April bis September bei 400 Euro liegen. Es sei denn die Wohnung wird mit Fernwärme beheizt, da dort der Hauptfaktor die Grundgebühr ist. Für eine genauere Aussage müßte man aber schon die Heizungsart und Wohnungsgröße wissen.

Danke für deine Erklärung. Der Vermieter hat vor Einzug wohl gesagt, dass er die Geräte noch ablesen lässt, ist dann aber scheinbar nicht passiert. Mir ist aber auch total schleierhaft wie da solch eine Summe zusammenkommt. Ich weiß weder warum da jetzt abgerechnet wurde, noch wieviele Parteien da im Haus wohnen. Allerdings wollte ich mich einfach schonmal schlau machen wie das so gehandhabt wird.

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@Calice

wenn der Vermieter das versäumt hat, müßte er normal die gesamten Kosten bis zur nächsten Ablesung tragen, da es ja nicht sein kann daß man noch die Kosten vom Vormieter oder gar doppelte Kosten bezahlt

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Also, Schätzungen können auf zwei mögliche Arten (gemäß Heizkostenverordnung) erfolgen. Die erste währe nach Vorjahr. Dies ist aber nur dann möglich, wenn im Vorjahr die Wohnung auch von dem Selben Mieter bewohnt wurde. Ist dies nicht der Fall, dann bleibt nur noch die Schätzung nach dem Durchschnitt des Hauses unter Berücksichtigung der Wohnungsgröße und der Heizleistung der dort installierten Heizkörper. Eine Schätzung ist immer dann erforderlich bzw. nach der HKVO erlaubt, wenn eine Ablesung der Messgeräte nicht möglich war. Es gibt aber durchaus auch Zeiten, in denen Heizkostenverteiler nach dem Verdunstungsprinzip nicht abgelesen werden dürfen (Ausschlussfristen). Ist eine Zwischenablesung bei Auszug bzw. Einzug nicht möglich (warum auch immer), wird der gemessene Jahresverbrauch nach der so genannten Gradtagtabelle gemäß VDI auf Vor- und Folgemieter aufgeteilt. Man kann sich darüber streiten, aber Grundlage für solche Geschichten ist die Heizkostenverordnung.

Spekulationssteuer - Unbebautes Grundstück und Bebauung mit einem Einfamilienhaus zur Eigennutzung?

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Hallo liebe Leute,

ich habe am 03.07.2015 einen Mietvertrag unterschrieben, bin aber erst am 04.11. in die Wohnung eingezogen.

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Meine Vermieterin hat nun bis jetzt noch keine Abrechnung gemacht und als ich ca. 3 Wochen nachdem die Ablesung gemacht wurde nachgefragt habe wie es mit der Abrechnung aussieht, sagte sie, dass sie ein Jahr Zeit dafür hätte.

Nun bezahle ich ja aber schon seit über einem Jahr und Zwei Monaten meine Heizkosten im Voraus, 140€ monatlich.

Ist es meiner Vermieterin erlaubt in diesem Zeitraum keine Abrechnung zu machen? Im Mietvertrag finde ich leider nichts dazu.

Ich habe das hier dazu im Internet gefunden: Zunächst einmal ist ein Vermieter verpflichtet, gemäß § 556 Abs. 3 Satz 1 BGB jährlich über die Nebenkosten abzurechnen. In § 556 Abs. 3 Satz 2 heißt es: „Die Abrechnung ist dem Mieter spätestens bis zum Ablauf des zwölften Monats nach Ende des Abrechnungszeitraums mitzuteilen.“ http://www.refrago.de/Nebenkostenabrechnung_Fristen_Bis_wann_muss_ein_Vermieter_eine_Betriebskostenabrechnung_erstellt_haben_und_welche_Fristen_gelten.frage418.html

Außerdem frage ich mich, wie sie bei der Abrechnung meine Heizkosten von denen des Vormieters trennen will? Es sind ja 5 Monate vergangen bis die überhaupt mal eine Ablesung gemacht wurde.

Zugegebenermaßen habe auch ich alles etwas versäumt. Aber das ist meine erste Wohnung und ich dachte "passt schon irgendwie", weil sonst eigentlich alles recht unkompliziert war. Langsam mache ich mir aber echt Sorgen das es deswegen Komplikationen geben könnte. Ich frage nicht direkt die Vermieterin weil ich keinen "Ärger" möchte und mich erst mal absichern will, da ich eigentlich gerne in der Wohnung wohne...

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was kann ich tun damit ich endlich meine Nebenkostenabrechnung vom ehemaligen Vermieter erhalte? Wir sind im April 2014 ausgezogen. Auf eine Nachfrage zur Abrechnung im Juli erhielt ich die Aussage, dass dies erst zum 31.12.14 erfolgt. Bis dahin kam nichts. Nun habe ich Mitte Januar nachgefragt und die Auskunft bekommen, dass er das vergessen hat und ich meine Abrechnung bekomme. Mitte Februar habe ich erneut nachgefragt, weil die Abrechnung noch fehlt. Mir wurde die Abrechnung für die nächsten Tage angekündigt. Nun haben wir Mitte März und mein Abrechnung habe ich immer noch nicht. Wie kann ich den Vermieter jetzt auffordern seiner Pflicht nachzukommen? Kann ich bei eventuellem Guthaben nun auch noch Zinsen verlangen?

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