Ist die Rate von psychischen und physischen Komplikationen bei einem Schwangerschaftsabbruch geringer oder höher als bei einer Geburt?

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Das Ergebnis basiert auf 6 Abstimmungen

die Rate von psychischen und physischen Komplikationen ist nicht höher als bei einer Gebut 66%
die Rate von psychischen und physischen Komplikationen ist höher als bei einer Geburt 33%

7 Antworten

die Rate von psychischen und physischen Komplikationen ist nicht höher als bei einer Gebut

Medizinische Studienlagen sind keine Demokratie.

Daher: Egal, was in der Umfrage genau jetzt herauskommt, es ist wichtig, dass du die Studien zu diesem Thema bedenkst; nicht das, was hier irgendwelche Leute abstimmen :)

Die Studienlage sagt ganz klar, dass eine Abtreibung keine höheren psychischen oder physdischen Komplikationen als eine Geburt hat:

http://www.svss-uspda.ch/de/facts/psychisch.htm

Lg

Es gibt keinerlei wissenschaftliche nachweise dafür, dass Frauen, die einen Abbruch haben vornehmen lassen, häufiger in psychologischer Behandlung sind, als Frauen, die das nicht haben machen lassen. Ein schwangerschaftsabbruch ist heutzutage auch deutlich weniger Riskanft, als eine Schwangerschaft weiter zu führen. Es gibt natürlich die ganz normalen Nebenwirkungen, die jeder operative Eingriff mit sich mit bringt (wenn es denn so gemacht wird und nicht medikamentös). Eine Schwangerschaft und Geburt hat auf den Körper aber deutlich mehr Auswirkungen, auch negative, da es den Körper nachhaltig verändert. nach einem Abbruch ist im Normalfall danach alles genauso wie vorher.

Fakt ist, dass ein gewollter Abbruch psychisch und physisch deutlich besser verarbeitet wird, als eine ungewollte Schwangerschaft auszutragen.

die Rate von psychischen und physischen Komplikationen ist nicht höher als bei einer Gebut

Hallo

Ein Schwangerschaftsabbruch hat keinen nachweisbaren Einfluss auf die Psyche. Die physischen Komplikationen bei einer Geburt sind höher als bei einem Schwangerschaftsabbruch.

Weshalb stellst Du die Frage? Ist z. B. eine Schwangerschaft gewollt, wird man mögliche Komplikationen einer Geburt in Kauf nehmen. Auch kann nach einer Geburt natürlich eine Depression auftreten (Wochenbettdepression).

Freundlichen Gruss

tm

die Rate von psychischen und physischen Komplikationen ist nicht höher als bei einer Gebut

Die Rate von psychischen und vor allem physischen Problemen / Komplikationen ist deutlich tiefer als bei einer Geburt.

die Rate von psychischen und physischen Komplikationen ist höher als bei einer Geburt

Wenn man eine Schwangerschaft abbricht hat man oft später schuldgefühle und es kann einem psychisch schlecht gehen. 

Ich muss deine Aussage korrigieren: 

Wenn man eine Schwangerschaft abbricht versuchen oft später die Leute einem Schuldgefühle einzureden und es kann einem psychisch schlecht gehen, wenn das Umfeld die Entscheidung nicht akzeptiert, und die Frau fertig macht. 

SO ist es richtig ;) 

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die Rate von psychischen und physischen Komplikationen ist höher als bei einer Geburt

Höher, besonders die psychischen.

Dafür gibt es keinerlei Hinweise. Im gegenteil. Es wurde mittlerweile oft genug nachgewiesen, dass Frauen, die einen Abbruch haben vornehmen lassen, nicht öfter beim Psychologen sind, als andere Frauen. Eine ungewollte Schwangerschaft auszutragen dagegen ist psychisch immer belastend für betroffene Frauen.

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@MaraMiez

Diese Frauen gehen fast nie zu einem Psychologen, sagen es auch möglichst niemandem, noch nicht mal dem späteren Partner. 

Viele Schwangerschaften auch in Superpartnerschaften sind nicht gewollt, aber auch da spricht man, schon zum Schutz des Kindes nicht gerne darüber.

Da sollte man nicht auf Statistiken vertrauen, auf solche Fragen wirst Du nur selten ehrliche Antworten erhalten. Frag doch mal die Frauen in Deinem Umfeld.

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@FlyingCarpet

In meinem Umfeld kenn ich nur eine, die einen Abbruch hatte und die bereut es nicht. Es war notwendig und die einzig richtige Entscheidung. Sie würds wieder tun, wenn sie in der selben Situation wäre (ich btw. auch). Die Alternative wäre nämlich eine fehlgeburt oder ein schwer behindertes Kind gewesen. Jedenfalls sehr wahrscheinlich und noch dazu wollte sie die Schwangerschaft ohnehin nicht.
Ich kenne aber auch Frauen, die ein Kind bekommen haben, das sie nicht wollten. Und denen ging es damit nicht gut. Genauso wenig, wie denen, die ein Kind verloren haben, das sie haben wollten. Das kommt etwas aufs selbe raus, psychisch betrachtet.

Ich bin z.B. so ein ungewolltes Kind. Ich weiß das, weil es mir gesagt wurde und hätt ichs damals gekonnt, hätt ich der Frau gesagt, sie soll die Schwangerschaft abbrechen. Damit wären alle Beteiligten besser gefahren, einschließlich mir selbst.

Natürlich sollte man sich nicht immer auf Statistiken stützen, aber mittlerweile ist sowas tatsächlich gar nicht mehr so tabu, wie noch vor 20, 30 Jahren und Menschen gehen zum Psychologen, wenn etwas nicht okay ist. Frauen entscheiden sich nicht, das nicht zu tun, nur weils wegen einem Abbruch wäre. Eine Frau, die das braucht, macht es. Eine Frau die es nicht braucht, lässt es. Prozentual gibts da eben keinen unterschied zwischen Frauen mit Abbruch und Frauen ohne.

Sicher gibts welche, die es im nachhinein betrauern, aber die meisten empfinden erleichterung, weil sie etwas, das sie nicht wollten, beenden konnten, statt sich da durch zu quälen. Und ja quälen. ich würde keine Schangerschaft als schön empfinden, die ich nicht möchte, selbst wenn sie total Problemlos verläuft.

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@FlyingCarpet

Da sollte man nicht auf Statistiken vertrauen, auf solche Fragen wirst Du nur selten ehrliche Antworten erhalten

Womit du also zugibst, dass deine Antwort eine reine Vermutung ist, die nicht durch Statistiken gedeckt wird.

Ich würde da mehr auf Studien vertrauen als auf reine Vermutungen ^^

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@FlyingCarpet

Du meinst also, in einer Anonymen Umfrage wird gelogen, aber in einem Persönlichen Gespräch nicht? Das ist echt Paradox! 

Es gab sogar Langzeitstudien dazu:

"Dr. Anne Gilchrist, Psychiaterin aus Aberdeen, hat eine Langzeitstudie an 13'000 ungewollt schwangeren Frauen durchgeführt. Das Risiko psychologischer Folgen von denjenigen 6410, welche die Schwangerschaft abbrechen liessen, wurde während 10 Jahren mit dem Risiko der 6841 Frauen verglichen, welche die Schwangerschaft austrugen. Dabei wurden Alter, Zivilstand, soziale Schicht und das Vorhandensein früherer psychischer Probleme berücksichtigt. Frauen mit Schwangerschaftsabbruch wiesen kein höheres Risiko für spätere psychische Probleme auf als Frauen, die die Schwangerschaft austrugen." (http://www.svss-uspda.ch/de/facts/mythen.htm)

Aber wenn du so auf persönliche Meinungen stehst: Ich bereue meine Abtreibung vor über 13 Jahren nicht, meine Mutter bereut die Abtreibung von Zwillingen vor über 50 Jahren nicht, 2 meiner Freundinnen bereuen ihre Abtreibungen nicht (eine davon ist mittlerweile Mutter) Mehrere Arbeitskolleginnen bereuen ihre Abtreibungen nicht....

Und das sind nur die, mit denen ich drüber geredet habe, ich bin sicher in meinem Umfeld haben noch viel mehr Frauen abgetrieben, aber dank der Leute die immer gleich "Mörderin" brüllen, halten die meisten die keine Probs damit hatten einfach den Mund. 
Verständlich oder? Wer lässt sich schon gern beschimpfen? 

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die Rate von psychischen und physischen Komplikationen ist nicht höher als bei einer Gebut

Da fehlt noch: die Rate von psychischen und physischen Komplikationen ist niedriger als bei einer Geburt

;) 

was meinst du damit?

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@Fliegengewicht4

Naja, das Risiko, das etwas passiert (Körperliche Schädigung der Frau) ist bei einer Geburt höher als bei einer Abtreibung.
Ebenso ist eine gewollte Abtreibung psychisch weniger belastend als eine nicht gewollte Geburt. 

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