Ist die politische Richtung Links wirklich das genau gegenteil von Rechts?

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6 Antworten

Nein, insbesondere nicht in den Methoden der Umsetzung der jeweiligen Vorstellungen. Zudem gibt es in beiden Fällen noch eine Dimension des "von liberal bis autoritär".

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Nein das sind nur ungefähre, meist Vorurteils belastete Denkrichtungen und Systeme, bei "Linken" wie bei "Rechten" können viele Anteile der sogn. "gegnerischen" Denkstruktur und Haltung vorhanden sein und es kommt im Einzelfall auf die Zusammensetzung der gelebten und praktizierten wie geforderten Überzeugungen an.

Diese lassen sich aber an gewisen bestimmenden und "starken" Positionen manchmal erkennen, obwohl auch das heute immer schweiriger wird.

Aktuell begeben sich einige "rechte" Bewegugen auf einen Kuschelkurs mit (früher) linken eher befreienden Ideen, um für eine Selbstverwaltung des Volkes zu stimmen, Selbstverwaltung. die sie abe r im Gegensatz zu gemässigten und "sozialistischen" Linken (aber auch dort gibt es andere Haltungen und Überzeugungen) etwa wieder unter Aufsicht eine r strengen und autoritäre Führung sehen wollen, ...etc.

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nur sehr oberflächlich betrachtet gibt es z.B. zwischen Rechts - und Linksautonomen Ähnlichkeiten, was z.B. Outfit, Codes, Musik und Lifestyle angeht .....

Beide wollen auch aus unterschiedlichen Gründen den Sturz des Systems und Reden vom Aufstand des Volkes....

... Rechts Autonome übernehmen dabei den völkischen Gedanken der Alt-Nazi´s, indem das Volk alles, der Einzelne nichts gelte.. und Volkeswille sich in einem Führer offenbare...

...frei nach Motto.. die Ns-Zeit war gut - unser Führer wird besser sein ...

...nach unserer Meinung: ... "alter Wein in neuen Schläuchen" !!!

Gruß von Komplex

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Nein die stimmen sich auch häufig überein. Wäre auch sinnlos, wenn die immer das Gegenteil des anderen machen würden.

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Kommentar von iHATEAPPLE
10.10.2011, 13:58

Wo stimmen die sich den bitteschön ein ? bzw "häufig"

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Meist ja. Einige Überschneidungen findest du aber: So gibt es beispielsweise Stalinisten, die einen Staatsfetisch haben wie ihn sonst nur radikale Rechte haben. Oder aber das große Feld des Umweltschutzes. Da gibt es nicht nur klassische Hippys und Alternative, sondern auch sog. "Heimatschützer".

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Kommentar von Sajonara
10.10.2011, 14:30

und etwa "Tierschützer", die aber gleichzeitg überzeugte "Jäger" sind

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Nein natürlich nicht. Es gibt auch viele Gemeinsammkeiten mal aktuelle Beispiele :

  1. beide wollen aus dem Euro

  2. Beide wollen aus der EU

  3. Beide wollen aus Afgahnistan (glaub ich)

  4. Beide sind gegen Israel

  5. Beiden wollen sich von der USA abwenden.

Du siehst es gibt viele Gemeinsamkeiten. Aber auch viele Unterschiede. Die Rechten ahben was gegen Ausländern dei Linken nicht. Die Linken wollen weg vom kapitalismus die Rechten nicht. Aber das genaue Gegenteil sind sie nicht.

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Kommentar von osmond
15.10.2011, 13:11

Hi, und beide haben auch schon traut zusammengearbeitet. Dr. Goebbels und Ulbricht planten, leiteten den Berliner Straßenbahner streik 1932. lgO http://www.spiegel.de/spiegel/spiegelspecialgeschichte/d-55573688.html Im Kampf gegen die Demokratie kooperierten Kommunisten auch mit Nationalsozialisten. Besonders eng war die Zusammenarbeit beim Berliner Verkehrsarbeiterstreik vor 75 Jahren. Berlin, November 1932, zwei Tage vor der Reichstagswahl. Hunderte Nationalsozialisten und Kommunisten marschieren an der Schöneberger Hauptstraße auf. Aber anstatt aufeinander loszugehen, unterstützen sie Seite an Seite einen wilden Streik bei der Berliner Verkehrsgesellschaft (BVG). Einige Schaffner, Zugführer und Depotarbeiter halten den Dienstbetrieb aufrecht. Als ein Wagen der Straßenbahnlinie 40 sich nähert, brüllt die Menge "Streikbrecher" und "Herunter mit den Bluthunden". Die Schutzpolizisten, die auf dem Vorder- und dem Hinterperron mitfahren, feuern erst in die Luft, dann - als die Radikalen angreifen - auch in die Masse. So wie in Schöneberg attackieren an diesem Freitag in vielen Teilen Berlins Aktivisten von NSDAP und KPD gemeinsam die Polizei, die Streikbrecher zu schützen versucht. Der sogenannte rote Freitag markiert den blutigen Höhepunkt des fünf Tage dauernden Ausstands, bei dem vier Menschen sterben. Gemessen an den bürgerkriegsähnlichen Verhältnissen gegen Ende der Weimarer Republik, ist diese Bilanz eines verlängerten Wahlwochenendes nicht ungewöhnlich. Hunderte kamen 1932 bei Straßenschlachten ums Leben. Doch während sonst Nazis und Kommunisten einander mit Pistolen, Messern oder Totschlägern nach dem Leben trachten, steht der Verkehrsarbeiterstreik für einen anderen, vielfach vergessenen Strang der Geschichte: das destruktive Zusammenwirken von "Nazis und Kozis" (SPD-Jargon), das zum Untergang der ersten deutschen Demokratie beitrug. Und der BVG-Streik ist dafür ein "Paradebeispiel" (Historiker Heinrich August Winkler). Denn organisiert hatten den Ausstand die Arbeiterorganisationen von KPD und NSDAP. Dahinter zogen Walter Ulbricht, der KPD-Chef Berlins und spätere DDR-Gründer, sowie Joseph Goebbels, der Berliner Gauleiter der NSDAP, die Strippen.

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