Ist die politisch korrekte Meinung über Rassismus scheinheilig?

Das Ergebnis basiert auf 30 Abstimmungen

Nein, es ist völlig richtig, es GIBT KEINE Menschenrassen 50%
Ja, es ist scheinheilig, es gibt (noch) Menschnrassen 33%
Es geht um was ganz anderes (in der Begründung steht um was) 17%

21 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet
Nein, es ist völlig richtig, es GIBT KEINE Menschenrassen
Bei Menschen heißt es (politisch korrekt), dass es keine klar zu trennende Menschen-Rassen gäbe, weil sich die Menschheit inzwischen schon zu sehr vermischt hätte.

Es gibt keine Menschenrassen. Darüber kann man nicht streiten oder diskutieren, das ist einfach so. Aus biologischer Sicht kann der Mensch nicht in verschiedene Rassen eingeteilt werden.

Was ist überhaupt eine Rasse? Als Rasse oder Unterart (Subspezies) bezeichnet man eine oder mehrere Populationen, die geographisch von anderen Populationen der gleichen Art abgegrenzt sind und auch taxonomisch abgegrenzt werden können, also eine gemeinsame Abstammung haben. Letzteres ist für die Einteilung in verschiedene Rassen unabdingbar. Es reicht nicht aus, Rassen nur allein anhand der Geographie einzuteilen, es muss eindeutige taxonomische Merkmale dafür geben (z. B. morphologische Merkmale und molekularbiologische Merkmale wie etwa DNA-Sequenzen). Gibt es solche taxonomischen Merkmale, die eine Einteilung des Menschen in Rassen rechtfertigen würden? Nein, denn ...

Aber erstens finde ich, dass das so nicht wirklich stimmt (darum haben beispielsweise fast alle Asiaten dieses typische Augenlied, und Pygmäen sind nun mal typischerweise kleiner als Nicht-Pygmäen), und zweitens gibt es dann eben auch sehr unterschiedliche Mischungen (Asiate mit Afrikaner, oder Spanier mit Finne, usw.), die sich dann doch auch wieder sehr stark unterscheiden.

... kein einziges der von dir genannten Merkmale ist geeignet, um in irgendeiner Form verschiedene Menschenrassen klassifizieren zu wollen. Der Grund dafür ist, dass all diese Merkmale keine scharfe Abgrenzung ermöglichen, weil es zwischen den verschiedenen menschlichen Populationen fließende Übergänge gibt. Wo die Grenzen aber fließend sind, kann man nun einmal keine objektive Abgrenzung vornehmen. Das gilt für sämtliche bislang untersuchten morphologischen Merkmale. Das zeigt etwa das Beispiel der Epikanthus-Falte, welche das Auge mandelförmig erscheinen lässt. Nicht alle asiatischen Völker haben diese Falte. Selbst in Bevölkerungen, wo diese Falte "eigentlich" charakteristisch ist, besitzt sie nicht jeder Einzelne. Umgekehrt tritt sie auch in etlichen nicht-asiatischen Völkergruppen z. B. in Nordamerika (z. B. indigene Bevölkerung Grönlands) und auch in Afrika (z. B. Khoikoi in Südafrika) auf.
Die Bücher über angebliche Unterscheidungsmerkmale menschlicher Rassen von kruden Rassenhygienikern sind deshalb das Papier nicht wert, auf dem sie gedruckt wurden. Ergo: die Morphologie rechtfertigt eine Einteilung des Menschen in verschiedene Rassen in keiner Weise.

Auch die genetischen Befunde rechtfertigen die Aufteilung des Menschen in verschiedene Unterarten nicht. Menschen sind, wenngleich phänotypisch extrem variabel, genetisch eine stark homogene Art. 99.9 % der Erbinformation aller Menschen sind völlig identisch und ein Unterschied von gerade einmal 0.1 % ist schlicht nicht geeignet, um auch nur ansatzweise verschiedene Rassen abgrenzen zu wollen. Zwei Menschen von völlig verschiedenen Kontinenten (z. B. ein Europäer und ein Aborigine aus Australien) sind einander genetisch ähnlicher als z. B. zwei Schimpansen aus der gleichen Gruppe.
Hinzu kommt, dass die genetische Variation zwischen den verschiedenen menschlichen Populationen geringer ist, als innerhalb der einzelnen Populationen. Du wirst also innerhalb eines einzelnen Dorfes eine größere genetische Veriabilität finden als wenn du die genetische Variabilität zweier Dörfer miteinander vergleichst. Umfangreiche Arbeiten hierzu haben wir dem Populationsgenetiker Luigi Luca Cavalli-Sforza zu verdanken, der sich mit dieser Thematik u. a. auch in seinem Klassiker Gene, Völker und Sprachen sehr intensiv auseinandergesetzt hat.
Ergo: auch genetische Befunde stützen eine Aufteilung des Menschen in Rassen nicht.

Zudem ist es grundfalsch, den Begriff der biologischen Rasse und Rassismus in einen Topf zu werfen! Biologen unterscheiden Rassen anhand typischer geographischer Unterschiede in den Genen und in der Morphologie. Aus den oben genannten Gründen wissen wir bereits, dass dies beim Menschen nicht möglich ist. Wo Biologen tatsächlich verschiedene Rassen (die bessere Bezeichnung ist allerdings Unterart) unterscheiden, erfolgt diese strikt wertungsfrei. Nebenbei bemerkt: nicht wenige Biologen halten das ganze Unterartenkonzept für überholt und denken zunehmend in Populationen, nicht in Unterarten.
Rassisten hingegen betonen die Überlegenheit bestimmter Rassen (vorzugsweise natürlich der eigenen) gegenüber anderen Rassen, was ein Biologe so niemals tun würde. Es gibt schlichtweg keine biologische Begründung für eine rassistisch motivierte Ideologie.

Warum kann man dann aber beim Hund verschiedene Rassen unterscheiden? Ganz einfach: der Mensch hat die einzelnen Rassen gezielt durch künstliche Selektion herausgezüchtet. Kriterien waren dafür besonders erwünschte Eigenschaften. So entstanden, je nach Anforderung an die Rasse, verschiedene rassetypische Merkmale, die eine Rasse von anderen Hunderassen unterscheiden, wobei diese Merkmale aber sehr häufig willkürlich gewählt werden. Zweitens werden Hunderassen rein gezüchtet, sind also genetisch von den anderen Rassen abgrenzbar. Viele Hundebesitzer betonen ja sogar explizit die "Reinrassigkeit" ihres Fifis. Hunderassen sind also, wenn man so will, taxonomisch eigenständige Linien. Aber auch Hunde sind trotz dieser Unterschiede biologisch gesehen alle Angehörige der gleichen Unterart. Ganz gleich ob riesengroße Deutsche Dogge oder kleiner Yorkshire-Terrier, egal ob kräftiger Bernhardiner oder schlankes Windspiel. Biologisch sind alle der gleichen Unterart des Wolfes: Canis lupus familiaris.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Biologiestudium, Universität Leipzig

"tritt sie auch in etlichen nicht-asiatischen Völkergruppen z. B. in Nordamerika (z. B. indigene Bevölkerung Grönlands) und auch in Afrika (z. B. Khoikoi in Südafrika) auf"

Das sind aber ursprünglich Asiaten, die in Amerika seit 12 000 Jahren leben.

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"Es gibt schlichtweg keine biologische Begründung für eine rassistisch motivierte Ideologie."

So ist es. Afrikaner und Aborigines sind mit uns in Europa nicht näher verwandt, da sie keine Neanderthaler-Gene haben.

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@Alexana222
Das sind aber ursprünglich Asiaten, die in Amerika seit 12 000 Jahren leben.

Dass die indigene Bevölkerung Amerikas den Doppelkontinent über die Beringbrücke aus Asien erreicht hat, ändert nichts an der Tatsache, dass in Asien nicht alle Völker eine Epikanthusfalte haben und selbst in Völkern, wo sie häufig vorkommt, nicht alle Menschen eine haben und das Vorhandensein dieser Falte damit keinerlei taxonomische Aussagekraft hat. Die Khoikoi in Südafrika stammen außerdem ganz gewiss nicht von asiatischen Populationen ab, dennoch ist die Epikanthusfalte dort sehr häufig.

Afrikaner und Aborigines sind mit uns in Europa nicht näher verwandt, da sie keine Neanderthaler-Gene haben.

Ähm ... doch! Spuren von Neanderthaler-Genen finden sich in allen außerafrikanischen Menschenpopulationen, teilweise sogar in nordafrikanischen Populationen, weil einige Menschen von Eurasien aus auch wieder nach Afrika eingewandert sind. Es stimmt zwar, dass etwa 2 % der Gene der Europäer ihren Ursprung im Neanderthaler hatten, dennoch sind auch Europäer näher mit allen afrikanischen Menschen verwandt als mit dem Neanderthaler. Die allgemeine Entwicklungslinie aller Menschen auf diesem Planeten ist aus Afrika, daran ändert auch das bisschen Neanderthaler-Einfluss nichts. Oder der des Denisova-Menschen, dessen Erbgut ebenfalls Spuren in asiatischen Völkern und allen von diesen abstammenden hinterlassen hat.

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@Darwinist

"Spuren von Neanderthaler-Genen finden sich in allen außerafrikanischen Menschenpopulationen," ja das hab ich doch behauptet.

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@Alexana222

Es liest sich aber eher so als würdest du davon ausgehen, dass Europäer Neanderthaler-Gene hätten und Afrikaner und Aborigine nicht. ;-) Deshalb wollte ich das noch einmal unmissverständlich klarstellen.

Außerdem ist es ja falsch, dass Afrikaner entfernter mit uns verwandt wären, weil wir Neanderthaler-Gene haben und sie nicht.

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Ergo: die Morphologie rechtfertigt eine Einteilung des Menschen in verschiedene Rassen in keiner Weise.

Doch, es gibt eine Weise, und zwar die der tendenziellen Rasseunterschiede bei Menschen (Afrikaner tendenziell dunkelhäutig, Asiaten tendenziell mit Epikanthus-Falte, nordische Europäer tendenziell größer als südliche Europäer, ... usw.).

Zumindest tendenziell, also ohne klare Abgrenzungen und mit fließenden Übergängen gibt es morphologisch betrachtet auf jeden Fall verschiedene Menschenrassen.

Und zur Genetik: Egal wie viel Genmaterial gleich ist bei einem schwarzhäutigen Afrikaner und einem hellhäutigen Norweger, so sind die sichtbaren Unterschiede selbstverständlich über die Gene an die beiden vererbt worden. Zwei dunkelhäutige Afrikaner (Mann u. Frau) werden kaum ein sehr hellhäutiges Kind zeugen, welches man für eine Nordeuropäer halten könnte. Warum? Weil sie die Erbanlagen zur schwarzen Haut beide an ihre Kinder weiter vererben. Und das funktioniert nun mal über die Gene.

Zu Deinem Einwurf mit der Vermischung der biologischen Sichtweise auf Rassen und dem üblen Ansichten des Rassismus gebe ich Dir völlig recht. Das tue ich auch gar nicht. Ich meine nur, dass es rein gar nichts gegen Rassismus helfen kann, wenn man negiert, dass es verschiedene Menschenrassen gibt.

Viel mehr sollten die Unterschiede zwischen den verschiedenen unterscheidbaren Menschengruppen einfach akzeptiert werden, und zwar zusammen mit der Tatsache dass es bei all diesen Unterschieden jeweils Vor- und Nachteile gibt.

Das ist das Gleiche wie bei Mann und Frau und der Emanzipationsbewegung die für die Gleichberechtigung von Mann und Frau kämpft. Die Unterschiede zwischen Mann und Frau zu leugnen / ignorieren, kann die Ungleichbehandlung von Mann und Frau auf keinen Fall ausmerzen, da Mann und Frau nun mal unterscheidbar sind, -- nicht gleich sind!

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@Mannimanaste
Ich meine nur, dass es rein gar nichts gegen Rassismus helfen kann, wenn man negiert, dass es verschiedene Menschenrassen gibt.

Und ich wiederhole noch einmal: es gibt keine veschiedenen Menschenrassen. Ich habe gezeigt, dass deine Einwände unberechtigt sind, dass weder die Anatomie/Morphologie noch die Genetik die Einteilung des Menschen in verschiedenen Rassen rechtfertigt und nun kommst du schon wieder mit den gleichen widerlegten Argumenten und behauptest, es gäbe sie doch.

Sämtliche phänotypischen Unterschiede in verschiedenen menschlichen Populationen sind schlichtweg ungeeignet, Rassen abgrenzen zu können. Und auch genetisch ist das schlicht nicht möglich. Wie gesagt: du hast innerhalb der europäischen Bevölkerung eine größere genetische Variabilität als zwischen beispielsweise der afrikanischen und der europäischen. Ergo: Rassen gibt es nicht. Auch nicht in der Tendenz. Weil es zwingende Voraussetzung ist, eine Rasse klar und eindeutig von anderen unterscheiden zu können. Fehlen solche Merkmale, kann man schlicht keine Einteilung vornehmen.

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Das Problem beim Rasse Konzept ist, das dieses damals den Irrglaube verbreitete das Menschen genetisch unterschiedlich wären. Unterschiedlich in Optik, Intelligenz, Fähigkeiten etc.

Es ist klar, das es die Sozialisierung ist, die einen Menschen prägt. Wenn die reiche Oberschichtsfamilie einen armen Jungen aus Vietnam zu sich nimmt, kann aus dem auch sehr viel mehr werden, als bei der armen Familie zuhause, mit wenig Möglichkeiten.

Es gibt verschiedene Ethnien, aber keine verschiedenen Rassen. Wir sind ja alle Menschen, wir können uns alle miteinander fortpflanzen, ohne das es zu Behinderungen kommt. Wenn du zb. Weiß bist, und ein Kind mit jemandem aus Kenia kriegst, wird das Kind aufgrund der Unterschiedlichkeit eurer Ethnien nicht automatisch behindert.

Das trifft im Prinzip ALLES auch auf Hunde zu. Ergo gibt es auch keine verschiedenen Hunderassen?!

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@Mannimanaste

Ich kenne mich mit Hunden nicht aus. Du kannst aber keine verschiedene Tier Rassen miteinander kreuzen. Du kannst nicht einen Hund und eine Giraffe kreuzen. Du kannst als mensch mit egal welcher Ethnie ein Kind kriegen.

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@mirabellaxxoo
Ich kenne mich mit Hunden nicht aus.

Aber Du weißt schon, dass es Dackel, Schäferhunde, Pudel, Huskys, Bernhardiener, und viele andere "Arten" von Hunden gibt, und dass man hiebei von verschiedenen Hunde-Rassen spricht, oder??

Und wenn ich von "Menschen-Rassen" spreche, meine ich natürlich durchweg MENSCHEN. Und Menschen sind nach meinem Verständnis keine "Rasse" im Tierreich, sondern eine der verschiedenen Tier-"Arten".

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@Mannimanaste

Achso ok. Ich sehe das anders. Aber kann ja jeder sehen wie wer will. Bei Hunderassen hat das ja auch was mit Lebenserwartung etc zu tun. DAs ist bei uns ja nicht gegeben - auch hier, wo wir leben, unsere Sozialisierung, macht das aus.

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"Das Problem beim Rasse Konzept ist, das dieses damals den Irrglaube verbreitete das Menschen genetisch unterschiedlich wären. Unterschiedlich in Optik, Intelligenz, Fähigkeiten etc."

Wenn die Unterscheidung in Rassen deiner Meinung nach ein Irrglauben ist, wie erklärst du dann, dass ich, blonde Niederländerin, nie für eine Afrikanerin oder eine Chinesin gehalten werde? Mein Aussehen habe ich von meinen Eltern und Vorfahren geerbt, also ganz klar genetisch erworben. Deiner Meinung nach sind diese Unterschiede aber auf ein "Irrglauben" basiert. Ich glaube, dass solltest du nochmal überdenken.

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@Schwervelke

"Das Problem beim Rasse Konzept ist, das dieses damals den Irrglaube verbreitete das Menschen genetisch unterschiedlich wären. Unterschiedlich in Optik, Intelligenz, Fähigkeiten etc."

Du musst schon selbst lesen. Mit keinem Wort habe Ich geschrieben, es gäbe keine verschiedenen Ethnien. Der Irrglaube besteht darin zu glauben, verschiedene Ethnien hätten verschiedene Fähigkeiten aufgrund von Ethnie.

Dein Aussehen, oder mein Aussehen, ist keine Fähigkeit. Hoffe Ich konnte Dir helfen!

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@mirabellaxxoo
Der Irrglaube besteht darin zu glauben, verschiedene Ethnien hätten verschiedene Fähigkeiten aufgrund von Ethnie.

Auch das ist kein Irrglaube. Schau Dir einfach die schwarzhäutigen Spitzenathleten an, die regelmäßig die ersten Plätze bei Laufwettkämpfen erzielen.

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@Mannimanaste

Das ist, wie gesagt, dein einziges Argument. Auf einem einzigen Argument kann man keine ganze Theorei aufbauen. Zu den besonderen Eigenschaften Deutscher kannst Du nichts sagen. Das sie groß und Blond sind, ist wie schon gesagt, ein optisches Merkmal.

Was können Türken gut oder Spanier? Irgendwas muss diese Ethnien doch auszeichnen, sonst macht deine Theorie keinen Sinn.

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@mirabellaxxoo
Das sie groß und Blond sind, ist wie schon gesagt, ein optisches Merkmal.

Diese optische Merkmal ist genetisch bedingt und daher ein körperliches Merkmal.

Was können Türken gut oder Spanier? Irgendwas muss diese Ethnien doch auszeichnen, sonst macht deine Theorie keinen Sinn.

Türken kann man in der Regel optisch von Spaniern unterscheiden. Egal was sie gut oder nicht gut können. DU (!) bringst hier mit dem Ausdruck "gut können" WERTUNG ins Spiel, und DA fängt Rassismus an, nicht wenn man der Meinung ist, dass es verschiedene Rassen bei Menschen gibt (egal ob man Rasse oder Ethnie dazu sagt!).

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@Mannimanaste

Schwarze können deiner Meinung nach gut laufen, und Ich frage dich was Deutsche oder andere Weiße gut können.

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Nein, es ist völlig richtig, es GIBT KEINE Menschenrassen

Stell einen Zwergpincher neben einen Schäferhund und vergleiche sie.

Stelle einen dunkelhäutigen Menschen neben einen hellhäutigen Menschen und vergleiche sie.

Merkst du was?

Ein Schäferhund neben einem Schäferhund ist der Vergleich der passt. Die Fellfarbe mag sich unterscheiden und leichte Unterschiede sonst bestehen auch, aber sie gehören einer Rasse an.

Bei Menschen gibt es andere Rassen nicht mehr. Die Neandertaler wären eine andere Rasse gewesen, aber die sind ausgestorben (oder assimiliert worden).

Nein, es ist völlig richtig, es GIBT KEINE Menschenrassen

Im biologischen Sinne gibt es eine klare Definition für das Wort "Rasse". Es ist eine Unterscheidung aufgrund genetischer Unterschiede. Diese Unterschiede gibt es bei den verschiedenen Menschen nicht. Egal welcher Ethnie, Herkunft, Aussehen usw. ein Mensch ist, seine DNA ähnelt Deiner in solchem Ausmaß, dass die Definition als "andere Rasse" nicht gerechtfertigt ist.

Egal welcher Ethnie, Herkunft, Aussehen usw. ein Mensch ist, seine DNA ähnelt Deiner in solchem Ausmaß, dass die Definition als "andere Rasse" nicht gerechtfertigt ist.

Ist es nicht in der DNA verankert, dass Afrikaner sehr dunkle Haut, Breite Nasen krause Haare und dicke Lippen haben (und Nordeuropäer eben nicht)?

Nachdem ja sogar im Grundgesetz das Wort Rasse verwendet wird (wo es heißt, dass alle Menschen unabhängig von Herkunft, Rasse [!], Religion vor dem Gesetz gleich sind), bin ich erneut an dem Punkt wo ich es scheinheilig finde, wenn man das Wort Rasse nicht mehr für unterschiedliche aber in sich ähnlich Menschengruppen verschiedener Gebiete der Erde verwenden will, und meint, dass damit das rechte Gedankengut (oder Gedankenschlecht) bezüglich Rassismus nicht mehr möglich wäre...

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Es geht um was ganz anderes (in der Begründung steht um was)

Es geht um viel mehr einseits darum das jeder Mensch gleich viel wert ist und gekocht behandelt werden sollte. Anderseits geht es auch darum das der Glaube an Menschenrassen aus einen Irglauben entstanden ist und es nur verschieden Ethnien gibt aber keine konkrete Menschenrassen.

Rassismus ist eben ein sehr komplexes Thema mit viel Geschichte um das besser zu verstehen muss man sich mit der Geschichte des Rassismus befassen.

Woher ich das weiß:Hobby – Ich beschäftige mich viel mit Psychologie

Was ist der Unterschied von Ethnie und Rasse?
Der Schlittenhund kommt aus nordischen Ländern, andere Hunderassen aus anderen Ländern. Sind das auch keine verschiedene Rassen, sondern nur verschiedene Ethnien??

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@Mannimanaste

Da muss man jetzt klar wieder trennen bei uns Menschen gibt es keine Rassen da es wissenschaftlich wiederlegt werden kann. Bei Hunden gibt es schon Rassen die auch wissenschaftlich belegt werden können. Inzwischen sagt man aber bei Tieren genrell eher Arten, was die Artenvielfalt unterstreicht. Bei Menschen gibt es nur Ethnien die sich untereinder unterscheiden auch in einem Land selbst könen die sich unterscheiden. Bei Hunden ist es so das es klar Rassen gibt die sich auch voneinander abgegrenzt werden können und so auch voneinander unterscjieden werden könne. Wen sich die Rasen bei Tieren vermischen spricht man von Artenvielfalt den auch eine Rasse bei Tieren kann sich innerhalb eines Landes unterscheiden. Der Unterschied zwischen Rasse und Etnie ist nicht immer so deutlich nur bassiert besonders bei uns Menschen das Bild der Menschenrassen auf dem Irrglaube der Rassenkunde. Bei Tieren sind Rassen kein Irglauben nur wie man inzwischen das die Grenzen zwischen den Rasse än auch nicht mehr so deutlich sind, die sogante sind Artenvielfalt. Bei uns Menschen geht man inzwischen ja auch davon aus das sich unser Ethnien innnerhal eines Landes extrem unterscheiden können oder sich sogar mehre Etneien vermisech können. Ethnien sind eher vage Zugehörigkeiten die die Vielfalt zeigen eine Rasse ist eine klare Abgrenzung von einer anderen Art.

Ich kenn mich mit dem ganzen Thema zwar nicht so gut aus, aber das ist das was ich so aufgefasst habe. Ich hoffe ich konnte ein wenig weiterhelfen.

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@Mannimanaste

Die Ethnie schließt erworbene Eigenschaften mit ein, wie Spachbildung, Körperschmuck, Rituale etc. Die Rasse bezieht sich auf angeborene Phänotypische Eigenschaften (Kraushaar oder glatt, dunkel oder hell, Augenlidfalte oder nicht, dicke Lippen oder schmale?)

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@Schwervelke
Die Rasse bezieht sich auf angeborene Phänotypische Eigenschaften (Kraushaar oder glatt, dunkel oder hell, Augenlidfalte oder nicht, dicke Lippen oder schmale?)

Also gibt's demnach unterschiedliche Menschenrassen.

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@Mannimanaste

Ja. Das wird in alle andere Länder in denen ich gelebt habe, oder die ich besucht habe, auch ganz unbefangen so dargestellt. Nur die Deutschen haben mal wieder ein Problem und meinen das zu lösen, indem sie die Begriffe ändern wollen.

Auch ohne das Wort "Rasse" im Grundgesetz wird sich nichts ändern am Umgang der Menschen untereinander. Ein Arbeitgeber, der für sein Messestand eine tolle blonde Frau sucht, wird nach geänderter Gesetzeslage bestimmt keine Dunkelhäutige einstellen.

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