Ist die “Opferrolle” immer klar definiert?

8 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Schaun wir mal in die Physik. Hier treffen wir oft auf das Prinzip von Ursache und Wirkung. Auf Deine Fragestellung übertragen ist der Täter die Ursache und das Opfer die Wirkung. In bin kein Philosoph aber es wurde ja bereits angesprochen, ein Opfer seiner selbst zu sein. Ist nun jemand Täter, dann "erzeugt" er ein Opfer, egal welcher Art. Entweder das Opfer kann selbst reagieren oder ein Mittler (z.B. die Justiz) reagiert und wirkt auf den Täter zurück, womit der Täter zu Opfer wird.

Ist ein Mitläufer auch Täter? Ist ebenso komplex. Ein Mitläufer muß nicht unbedingt selbst gegen ein Opfer agieren. Aber allein durch seine Mitläuferei bewegt er u.U. einen Täter zu einer Tat, welche er sonst nicht begangen hätte...durch die Mitläufer fühlte dieser sich stärker.

Für jede zu beurteilende Situation ist eine Ursache-Wirkung Diagramm zwischen den Beteiligten sicher sicher hilfreich. Dabei werden Rückwirkungen offenbar: Täter (Ursache) begeht eine Tat (Wirkung). Das Vorliegen Einer Tat (Ursache) ruft die Justiz auf den Plan (Wirkung) usw . . . Hat man das Netzwerk ausgearbeitet, dann kann es an die Beantwortung der eigentlichen Frage gehen

Opfer ist meiner Meinung nach ein Sammelbegriff.

Da gibt es keine klare Definition.

In der Regel ist ein "Opfer" Subjekt einer Straftat.
Aber man kann ja auch Opfer seines eigenen Kopfes sei ;-)

Selbstsabotage z.B.

Taylor Marie (Psychonaut aus Amerika) hat vor ein paar Tagen diesbezüglich ein lustiges Video gemacht...das bringt es ziemlich gut auf den Punkt :-)

Rationaler Verstand <-- gegen --> Ego :-)

Ist aber in Englisch :)

https://www.youtube.com/watch?v=QEu4QBTPTpY

Du solltest diese Gedanken genau so aufschreiben und dann noch kurz deine Meinung dazu sagen.

Generell würde ICH sagen ist die Todesstrafe geächtet und ein babarisches Überbleibsel von Autoritäten Strukturen, die nicht wissen wie man mit Menschen umgeht und dabei selber Mörder schaffen...

Verstehe absolut was du meinst!
Aber ohne einen zeitlichen Zusammenhang und ohne Kontext, schwierig zu beurteilen.
Find das ist von Situation zu Situation zu beurteilen
Und jede Person kann dies individuell beurteilen

Entschuldigen Sie bitte die Nachfrage, jedoch finde ich selten Menschen die verstehen was ich meine:
Finden Sie also, dass es hier kein falsch bei der Zuteilung der Rollen gibt?

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@Isabeaune

ich finde, dass es OFTMALS kein falsch bei der Zuteilung der Rollen gibt und Interpretationsspielraum da ist. (wenn die Lage nicht eindeutig ist)
In diesem Fall kann ich das ohne Konkreten Fall nicht beurteilen

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Man kann auch Opfe einer Hinrichtung sein. Mit der Schuldfrage hat das nichts zu tun.

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