Ist die Natur von China verseucht?

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In Guiyu am Südchinesischen Meer ist es ein ätzender, leicht nussiger
Geruch, der entsteht, wenn man eine Computertastatur auf eine Heizplatte
stellt. In Guiyu wird Elektronikmüll verarbeitet. Die Stadt zählt zu den wohlhabendsten der Provinz Guangdong.

In Xintang am Perlflussdelta sind es die bitter-sauren Gase, die freiwerden, wenn tonnenweise Jeans-Stoffe gebleicht, gefärbt und gewaschen werden. Xintang ist die Jeans-Hauptstadt der Welt. Dort arbeiten Zehntausende!

In Hainan, einer Kohlen- und Zementstadt in der Inneren Mongolei, ist es
ein stumpfer Cocktail aus Ruß, Kalk und Wüstensand. Man schmeckt und
spürt ihn mehr, als dass man ihn riecht. Es knirscht zwischen den
Zähnen, wenn man im Freien ist.

Etwa 750 000 Menschen sterben in China jährlich an den Folgen der
Luftverschmutzung. Viele Flüsse des Landes sind so vergiftet, dass die
Behörden nicht erlauben, das Wasser auch nur zu berühren, geschweige
denn, damit Felder zu bewässern. Das hält die arme Bevölkerung natürlich nicht ab die Felder damit zu bewässern. Woher sollen sie sonst ihr Wasser nehmen. Folgen sind klar.

Mit einem Ausstoß von fast zehn Milliarden Tonnen ist China zum größten
CO2-Emittenten der Welt aufgestiegen. Die Umweltkrise ist keine chinesische Tragödie mehr, sie ist ein globales Trauerspiel. Ich war in China. Da gibt es Schlote soweit das Auge reicht. Und es stinkt in der Provinz. Zum Himmel.

Dann gibt es da noch das Problem mit den Bienen. Die sterben. Aufgrund der Umweltgifte. Das führt dazu das fleißige Chinesinnen Apfelbäume zu tausenden von Hand bestäuben und ernsthaft glauben das sie das genauso gut machen wie Bienen. Völliger Unsinn.

Von den wichtigsten 100 Nutzpflanzen der Welt werden mehr als 70 von
Bienen bestäubt. Bienen sind 30 Prozent der weltweiten Ernte indirekt zu
verdanken. Sterben unsere Bienen, stirbt die Menschheit 4 Jahre später. Wir können ohne Bienen nicht überleben.

Arm sein und nicht murren ist schwer. Reich sein und nicht hochmütig werden, ist im Vergleich damit leicht. -Konfuzius-

China ist verdammt groß und es gibt natürlich auch sehr saubere und naturbelassene Orte. Ich habe da mal mitten in der Pampa einen kleinen See gesehen, der vielleicht so 5 bis 10 Meter tief war, und bei dem man bis auf den Grund sehen konnte.

So ein kristallklares Wasser habe ich in Deutschland ansonsten nur direkt an der Mündung einer Quelle, oder an Gewässern mit sehr aufwändiger Filterung gesehen. Ansonsten nur noch im portugiesischen Alentejo.

Das genaue Gegenteil ist Beijing: Als ich mir die Nase geputzt hatte, war das Taschentuch danach schwarz! Also nicht "grau" sondern wirklich "tief schwarz", so als hätte man es mit Teer beschmiert. Lecker! Dort kann man eigentlich nicht ohne Atemschutz rumlaufen, auch an den "sauberen" Tagen. :)

Die touristischen Orte und Parks, sind natürlich nicht verseucht. Aber China hat wirklich starke Umweltprobleme. Viele Flüsse und Seen sind so stark verschmutzt, dass dort kein einziger Fisch mehr lebt. 
Die Verschmutzung hat dort Dimensionen angenommen, die wir uns nicht vorstellen können. Die Chinesen wissen das aber und investieren kräftig in Umweltschutz und neue Energien. Das Problem ist, dass kann noch viele Jahrzehnte dauern, bis man davon was sieht.

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