Ist die Milchstaße Radioaktiv?

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2 Antworten

Aus dem interstellaren Gas unserer Milchstraße dringt eine besondere Art
elektromagnetischer Strahlung zu uns: Spektrallinien im Gammalicht, die vom
Zerfall radioaktiver Isotope stammen. Radioaktivität im All erhellt die
Entstehung neuer Atomkerne und zeigt uns den Himmel in einer ganz
anderen Weise als das Licht der Sterne und Galaxien.
Radioaktivität ist in unserem Alltag gegenwärtig. Sie ist natürlicher Bestandteil
der umgebenden Materie und wird zum Beispiel auch in der medizinischen
Diagnostik eingesetzt. In jüngerer Vergangenheit haben auch Astronomen
gelernt, Strahlung von radioaktiven Zerfällen im Universum mit neuartigen
Teleskopen im Gammabereich zu empfangen. Die Analyse dieser Strahlung
liefert Aufschlüsse über Ereignisse wie Sternexplosionen (Supernovae) und
über die jüngere Entwicklung der Milchstraße.

Radioaktive Elemente entstehen zum Beispiel bei Kernfusionsreaktionen im
Innern von Sternen und bei Sternexplosionen, also immer dann, wenn Materie
sehr heiß und hoch verdichtet ist. Wenn dann Dichte und Temperatur unter
die für Fusionsbedingungen notwendigen Werte absinken, zerfallen die
instabilen Isotope zu ihren stabilen Endprodukten. Die bei den Zerfällen frei
werdende Gammastrahlung durchdringt interstellare Gas- und Staubwolken
besser als andere Arten elektromagnetischer Strahlung. Sie wird allerdings
von der dichten Erdatmosphäre absorbiert, so dass für ihre Beobachtung
Weltraumteleskope nötig sind!

Quelle: http://www.mpe.mpg.de/~rod/papers/Radioactivity_PhiuZ2008.pdf

Einfach dort den ganzen Text nachlesen.

KaterKarlo2016

Das weiß glaub ich nicht mal die NASA

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