Ist die Menschlichkeit oder Religionen wichtiger?

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19 Antworten

Wenn die Religion (als Sozialkommentar mit apodiktischer und narrativer Überhöhung in Institutionen) zur Ausschließlichkeit wird beginnt in aller Regel die Unmenschlichkeit oder anders formuliert, wo die Heiligkeit beginnt zu strahlen werden die "Unheiligen" verbrannt.

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Das sieht wohl jeder etwas anders.

Dem Einen ist weder die Menschlichkeit, noch Religion wichtig, dem Nächsten ist nur die Menschlichkeit wichtig, dann dem Nächsten nur die Religion, und schließlich gibt es noch jene, denen beides wichtig ist. Auf jeden Fall sollte Menschlichkeit wichtig sein und wenn dann noch Religion ebenfalls wichtig ist, so finde ich, kann es nicht schaden.

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Menschlich sein bedeutet auch andere Menschen wegen ihres Glaubens nicht zu verurteilen - sondern nur wegen ihres Verhaltens (wenn sie anderen oder sich selber schaden - wobei man jenen Bereich noch genauer definieren sollte, sber dafür fehlt ... die Lust).

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Hallo, 

also meiner Meinung nach ist auch die Menschlichkeit wichtiger als die Religion. Es gibt viele Religionen, aber niemand kann sagen, wie die transzendente Wirklichkeit nun wirklich aussieht, alleine deshalb finde ich es nicht richtig, sich aufgrund einer gewissen Religinszugehörigkeit grundsätzlich über andere Menschen zu stellen. 

Menschlichkeit ist aber auch Teil vieler Religionen soweit ich weiß. Da ich selber Christ bin, fällt mir dazu ein Beispiel aus dem Christentum ein, nämlich das Gleichnis vom barmherzigen Samariter. Er hilft einem Schwerverletzten, obwohl dieser von einer anderen Religion ist und Jesus endet sein Gleichnis mit der Aufforderung, es dem Samariter gleich zu tun. Für alle, die die Geschichte nicht kennen: 
http://kirchensite.de/index.php?myELEMENT=101172 (mit dem Bibletext und weiterführenden Gedanken). 

Ich denke, es wäre wünschenswert, zu seiner Religion zwar zu stehen, sich aber nicht grundsätzlich über andere Religionen und deren Ansichten zu stellen, sondern zu versuchen, diese zuerst näher kennen zu lernen und eventuelle Vorurteile abzubauen. Und alles in allem die Menschlichkeit über alles zu stellen. 

Liebe Grüße, RegiTra

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Das gehört für mich untrennbar zusammen! - Wer glaubt, dass Gott Mensch geworden ist, kann das unmöglich separieren!

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Auf jeden Fall Menschlichkeit! Denn nur der Mensch ist leidensfähig, Gott - gäbe es ihn - weiss sich schon zu helfen. Es ist ein Unding, den Menschen im Namen Gottes oder seiner Propheten zu quälen.

Das ist ja das Problem mit den Religionen: sie verstellen den Blick auf den Menschen. Man zögert nicht, Menschen grausamst zu quälen und zu töten, wenn man glaubt, Gott damit einen Gefallen zu tun. Das Leid des Mendchen sieht man vor lauter Gott nicht. Und das alles im Namen von "Propheten", die seit Jahrtausenden tot sind und nichts davon haben.

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Religionen, in denen menschliches Handeln nicht im Vordergrund steht, sind keine Religionen. Alle großen Glaubensführer haben Menschlichkeit und das Handeln zum Wohle aller in ihrem Fokus. Jesus forderte so eine Handlungsweise sogar gegenüber Menschen, die man hasst und forderte von seinen Anhängern Feindesliebe (siehe Gleichnis vom barmherzigen Samariter). Ähnliche Worte gebrauchten auch Buddha und sogar Muhammad.

Wer an eine Sache glaubt, ohne zu lieben und Menschlichkeit zu kennen, ist kein Gläubiger, sondern ein Fanatiker. Fanatiker folgen keiner Religion, sondern nur sich selbst und ihrer Intoleranz.

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Aus meiner Sicht hat beim Umgang der Menschen untereinander, immer die Menschlichkeit den Vorrang.

Dies stößt sich auch nicht mit vielen Inhalten der meisten Religionen. Nicht umsonst ist beispielsweise die Lehre des Christentums geprägt von Menschlichkeit und Nächstenliebe. Vergleich dazu die 10 Gebote und die Bergpredigt.

Wer darum die Priorität von Religion und Menschlichkeit vertauscht, der hat entweder seine Religion nicht begriffen, oder muss Anhänger einer Religion mit einer gefährlichen Doppelmoral sein. - Es gibt tatsächlich solche! 

Was die allgemeine Kategorisierung von Menschen nach ihrer Religionszugehörigkeit betrifft, so hat diese durchaus eine gewisse Berechtigung, auch wieder zusammenhängend mit gewissen Grundinhalten der jeweiligen Religion. Dennoch muss man beim Anlegen dieser Maßstäbe letztlich noch den einzelnen Menschen für sich betrachten.

Auffällig ist für mich in dieser Beziehung leider die Lehre des Islam. Sie fördert offenbar weltweit, wie jeder selbst leicht nachprüfen kann, besonders viel Terror, Gewalt, Krieg und Diskriminierung gegenüber Frauen und Andersgläubigen hervor.

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Die Religion sollte nie der Menschlichkeit widersprechen.

Nach meinem Verständnis sollte ein humanes Miteinander die Grundlage sein und der Glaube dies fördern und fordern.

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Es gibt aber auch Leute, die in der Lage sind, beide Aspekte zu kombinieren. Menschlichkeit schliesst Religion nicht aus und umgekehrt.

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Kommentar von 101Fragen101
19.05.2016, 01:36

Wie oft ist das der Fall? Setzt man das in Relation mit den Leuten, die andere wegen ihrer Religionszugehörigkeit degradieren, ist das eine geringe Anzahl. Nicht mal mehr in Westeuropa funktioniert das Zusammenleben mehr richtig, weil jeder sich über jeden stellt.

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Menschlichkeit und man sollte andere mit seinem Glauben (den man gerne haben darf) in Ruhe lassen,  sprich nicht versuchen einem seinen Glauben aufzuzwingen.

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Menschlichkeit ist auf jeden Fall im Vordergrund weil in unserer heutigen Zeit die Religion zurückfällt

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Kommentar von Chaoist
19.05.2016, 01:41

Halbquatsch!

Menschlichkeit wäre auch dann höher zu stellen, wenn die Religiosität gerade zunehmen würde!

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die Menschlichkeit, ist nach der Aufklärung, wichtiger, als die Religion.

"was Du nicht willst, das man Dir tu, das füg  auch keinem anderem zu"

Kant hat damit die Maxime menschlichen Handelns formuliert.

Immer noch gültig und unübertroffen,

Nachgoogeln, und verstehen, oder verwerfen.....

LG, Sky

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Kommentar von MarkusKapunkt
19.05.2016, 09:12

In so weit hat Kant natürlich recht, aber die Maxime ist geklaut. Sie stammt eigentlich von Jesus. Die beiden hätten bestimmt einige fruchtbare Gespräche führen können, wenn sie sich begegnet wären.

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Die mehrheit sagt zwar menschlichkeit aber: auf dieser welt leben wir ungefähr 70-90 jahre. Aber wenn wir tot sind leben wir oben für immer. Lieber sich hier religios 90 jahre leben und dafür im paradies für immer leben. Und nicht hier ein schönes leben und dort für immer brennen

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Religion beinhaltet schon Menschlichkeit, es sei denn, man ist Satanist oder so...

Nur Menschlichkeit bzw. gute Taten, aber ohne Glaube an Gott führt dennoch in die Hölle.

Die Vorraussetzung ins Paradies zu kommen ist erstmal an Gott zu glauben und dann gute Taten zu begehen. Ohne Gott wird man zugrunde gehen.

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Menschlichkeit first! Vor allem in der heutigen, (recht) aufgeklärten Zeit sollte das meiner Meinung nach so sein ;)

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definitiv menschlichkeit! alles menschen sind wichtig!

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man sollte menschlich bleiben und jeden seinen glauben lassen

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Solange man nicht Fremde Menschen in Gefahr bringt und unschuldige Tötet, soll jeder nach seiner Religion leben wie er will.

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