Ist die mathematik am Abitur sehr viel schwerer als im 10. realschulzweig?

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6 Antworten

Ich will dir ein Geheimnis verraten:
du wirst Zeit genug haben, allen Themen aufmerksam zu folgen, wenn du fit bist in
Bruchrechnen,
Prozentrechnung,
Gleichungen mit mehreren Unbekannten,
wenn du die ersten 25 Quadratzahlen auswendig kannst und
wenn du von Geraden die Punktrichtungs- und Zwei-Punkte-Form perfekt beherrschst.

Dann wirst du nämlich immer das ganz schnell hinter dich gebracht haben, womit der Rest der Klasse geradezu kämpft und was keiner ernstgenommen hat, um es bis zur Oberstufe im Kopf zu behalten. Und wiederholt wird das nie!

Prüf dich mal: weißt du, was ein Reziprok (Kehrwert) ist und wie man eine ganze Zahl durch einen Bruch dividiert?

http://dieter-online.de.tl/Br.ue.che-1.htm

Du wirst vieles, was du gelernt hast, brauchen:

Wahrscheinlichkeitsrechnung

Funktionsuntersuchungen

Geometrie, sowohl mit zwei als auch mit drei Koordinatenachsen

Grundlegene Rechenregeln (Potenz- und Logarithmusgesetze, allgemeine Zusammenfassungen bzw. Vereinfachungen etc.)

Es wäre also gut, das alles wenigstens grundsätzlich verstanden zu haben, andernfalls kann es schwierig werden.

Ich nenne dir mal so dich Themen, an die ich mich aus meiner Abi-Zeit vor einem Jahr erinnern kann. Ich war im Leistungskurs Mathematik :)

In dem ersten Jahr in beiden Semestern wirst du viel mit quadratischen Funktionen oder mit Funktionen noch höheren Grades zu tun haben (x^3, x^4+x^2-x+2 oder sowas) Diese wirst du Ableiten, Integrieren und auf bestimmte Eigenschaften untersuchen. Ob die Parabel (du kennst Funktionen sicher in der Form: f(x)=x+7 oder sowas, eine Parabel ist wie ein U auf dem Koordinatenkreuz z.B.) die x-Achse schneidet und anderes. Dieses Thema nennt sich Ana1ysis. (Ich musste das l mit einer 1 ersetzen, da mir gutefrage das Wort nicht zulässt.)

im 3. Semester hatte ich dann Vektorrechnung, das ist dann auch ein Koordinatensystem, nur dass du drei Achsen hast, und deine Koordinaten nicht mehr (2/-3) aussehen sondern (3/2/-5) oder sowas, die werden auch nicht so aufgeschrieben, sondern stehen die Zahlen in großen Klammern übereinander. Du wirst auch da sehr viel tun, umformen, abstände berechnen, Ebenen und Geraden berechnen und viel Fummelei das ganze.

Im letzten Semester hatte ich dann Wahrscheinlichkeitsrechnung. Da macht ihr zu Beginn die Grundlagen, die du in der 8. oder 9. Klasse hattest. Das Thema wird auch noch etwas vertieft, aber ich fand das grade nicht besonders schwer.

Wichtig ist, dass du immer dran bleibst und deine Hausaufgaben machst. D.h. es ist wichtig, dass du dem Stoff folgen kannst und dein Lerntempo halten kannst. Ich war nie sehr fleißig und hatte auch die buntesten Noten, von der 1 bis zur 4 war alles dabei. Wichtig ist, dass du verstehen musst, was du eigentlich genau machst mit Formeln und Gleichungen, das ist das, was ich als großen Unterschied sehe. Bis dahin habe ich auch einfach alles hingenommen, was der Lehrer sagte und einfach drauf losgerechnet.

Ich habe im Abi sehr viel online lernen können. Vor allem durch YouTube. Die Leute geben sich sehr viel Mühe, das einem zu erklären und Tricks zu zeigen. Schau bei TheSimpleMaths vorbei, die sind so ziemlich die besten. beckuplearning ist auch mit einer der besten. Die helfen mir sogar an der Uni :)


Lieben Gruß

danke für die super ausführliche antwort :))

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