Ist die Liebe zwischen Menschen wirklich begrenzt?

12 Antworten


Geometrisch ausgedrückt: Gott ist ein Kreis


Schon mal was von "Quadratur des Kreises" gehört?

Wird als unlösbare Aufgabe verstanden!



dass der Mensch sich innerhalb dieser Gesetzmäßigkeiten frei bewegen kann 


Indem ihm derartige Grenzen gesetzt sind, kann er sich eben nicht mehr "frei" bewegen! Altes Problem des sog. "freien Willens", den es nicht gibt, auch wenn das die hardcore-Theisten hier immer wieder behaupten (und noch nie beweisen konnten).



geht es um etwas Universelles. Ich nenne es halt Gott.


Nenne es, wie Du willst. Namen sind Schall und Rauch!

Deine ganze Argumentation hat einen entscheidenden Grundfehler:

Du gehst davon aus, dass Gott existiert!

Zunächst ein mal kann Gutes in sich nicht stabil sein, wenn es nicht auch Böses gibt. Nimmst du ein Gewicht von der Waage, dann kippt die andere Seite runter. Und wenn wir uns das Universum ansehen, dass ist ohne Tod kein Leben möglich, was meine Theorie bestätigt.

Ich persönliche sehe die rein physikalische Seite, also Raum, Zeit und Materie als das einzig übergeordnete System, das über Allem steht, ich glaube also nicht an Gott im biblischen oder allgemein religiösen Sinne.

Deine Konstruktion aus Gott und Wissen ist auch fragwürdig, da Wissen an und für sich schon endlich ist. Denn auch wenn wir wohl nie alles wissen werden, gibt es wahrscheinlich den Punkt, an dem keine offenen Fragen mehr bestehen. Wir werden diesen Punkt nicht mehr erleben und die Menschheit allgemein vielleicht nie, aber ich bin mir sicher, dass es ihn gibt.

Wenn du Gott als übergesetzliche Macht ansiehst, ist auch die Aussage, dass sich der Mensch frei bewegen kann, nicht richtig, zumindest nicht, wenn wir uns die Freiheit nicht selbst sichern. Grundlegend sind wir einmal an die Erden gebunden. Alles, was über die Erde hinausgeht, mussten wir uns erkämpfen.

Auch deine Frage, wer in die Hölle geschickt werden soll, kommt nicht zu einem Ende. Denn alleine durch die Wahrnehmung dieses Wahlrechts würdest du dich selbst in die Hölle schicken, da diese Wahl nach den Gläubigen alleine Gott vorbehalten ist.

Meines Erachtens hat Religion und alles was dazu gehört, aber weder mit Wissen, noch mit Instinkt zu tun, eher ist sie geradezu entgegengesetzt. Der Glaube an Gott ist ein Glaube, kein Wissen, gleichzeitig wissen wir, dass gewisse Dinge, die in der Bibel geschildert werden, einfach nicht wahr sind. Und gerade die Katholiken schicken so gut wie alle, die Instinktiv handeln, in die Hölle. Religiöses Handeln ist vielleicht dann instinktiv, wenn man herausgefunden hat, wie man es zu seinem Vorteil gebrauchen kann, dann ist man instinktiv Geld- und machtgierig. 

Lange Rede kurzer Sinn: Es stecken ziemliche Widersprüche in deiner philosophischen Interpretation, die meines Erachtens dem Wunsch entspringen, einen Gott gemäss religiöser Vorstellung mit einem physikalisch-chemisch-mathematischen Modell zu verbinden, was kaum sinnvoll erscheint.

Glaubst du jetzt an Gott oder nicht?

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Doch. Wenn du ein Gewicht von der Waage nimmst, dann kippt eine Seite runter. Das wiederum symbolisiert, dass Gott die Stabilität selbst ist (denn die Seite kippt vollständig runter) und somit auch das absolute Gute. Wenn wir gut handeln, füllen wir uns erfüllt. Wenn wir böse handeln, kommt es zurück und wir fühlen uns instabil (psychisch) und verursachen Instabilität (Chaos, Aufstand, natürliche Folge und Reaktion auf böses Handeln). Wenn Gott komplett ist, ist auch sein Wissen komplett - und somit für uns Menschen ewig (wie Gott), so dass uns nie langweilig werden würde. "Wenn wir uns die Freiheit nicht selbst sichern". Gott ist die Freiheit und das Gesetz - deshalb hat jeder Mensch den psychologischen Drang, frei sein zu wollen. Gott führt die Menschen elementar bzw. essentiell. Er ist auch die Vernunft im Menschen. Er führt den Menschen, ohne seinen freien Willen anzutasten. Denn die Freiheit muss den Menschen mit einem freien Willen ausstatten. Das ist eine logische Konsequenz. Ich frage nur die Christen und Muslime, weil Liebe ein zentrales Thema in ihren Schriften ist. Im Islam ist Allah der Zärtliche, Liebevolle. Im Christentum die Liebe selbst.

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@Cengiz21

Das, was du meinst, ist die Vernunft. Deshalb ist Gott ein Gott der Mitte. Weil die Vernunft gut ist. 

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Liebe deinen Nächsten wie dich selbst 

Treffender, als wie es Jesus Christus, Gottes Sohn, ausgedrückt hat, kann man Dir nicht antworten.

Übermenschliches verlangt Gott nicht von uns. Nur schon dieses eine Gebot verlangt sehr viel von uns. 

Es bereitet mir keine Mühe, meine Frau, meine Tochter, meine Geschwister und meine Eltern zu lieben. Für sie bin ich bereit, sehr weit zu gehen. 

Wie sieht es aber die "Liebe" zu den Menschen aus, die mich ärgern, die mich plagen und  die völlig anders denken wie ich. Das ist die Liebe, auf die es, meiner Meinung nach, Gott ankommt. Kann ich die Menschen so behandeln, wie ich selber behandelt werden möchte? Ja, denen sogar mehr "Liebe" geben als sie mir.

Das Hauptproblem ist, dass Menschen sich leider sehr oft nicht einmal selbst lieben und dann können sie auch andere nicht lieben.

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