Ist die Lebensqualität in Deutschland gesunken?

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7 Antworten

Die Lebensqualität ist bei den Leuten gesunken, die durch Arbeitslosigkeit und trotz ständiger Suche nach Arbeit ohne einen Erfolg finanziel und auch psychisch an den Rand des noch Vertretbaren gebracht werden. Ich weiß wovon ich rede, meine Familie hat es so getroffen. Wir haben immer bescheiden gelebt, kommen Sie mir nicht mit dem amerikanischen Vorbild, das interessiert uns nicht. Meine Tochter ein über 17 Jahre erfolgreich tätiger Bauingenieur wurde weil das Architekturbüro in Insolvenz gehen mußte arbeitslos. Sie bringt alle Voraussetzungen mit die eine gute Arbeit in solch einem Büro erfordern. Zwei Jahre lang über 160 Bewerbungen geschrieben, keine Erfolge. Nun lebt sie in Neuseeland, hat eine gute Arbeit ist anerkannt dort und die Mitarbeiter verstehen nicht, daß sie mit diesen Fähigkeiten und Kenntnissen in Deutschland keine Arbeit bekommen hat. Mein Sohn ein gut ausgebildeter und eine ordentliche Arbeit abliefernder Sanitärinstallateur, immer wieder arbeitslos, weil die kleinen Handwerksbetriebe sich einfach nicht halten können. Er arbeitet nun schon fast drei Jahre in der Schweiz, festangestellt und eine Stütze des Betriebs. Mein Mann 9 Jahre selbständig im Baugewerbe mußte es aufgeben weil die schlechte Zahlungsmoral der Auftraggeber einen solch kleinen Betrieb in den Ruin treiben. Er hat dann Als Bauingenieur eine Arbeit gefunden, dann war kein Geld mehr da und er wurde arbeitslos. Das Arbeitsamt rät ihm, weil er da gerade 58 war sich nicht mehr vermitteln zu lassen und mit 60 in Rente zu gehen. Macht er auch, aber als er 60 wird sagt die BfA nichts da, keine Rente(das war 2004) Sie bekommen erst Rente Im Dezenmber 2007. Weil er selbständig war und ihm etliche Jahre an Einzahlungen für Rente fehlen. Solche Empfehlungen gibt das Arbeitsamt. Und unsere Lebensqualität sieht so aus: Keine Zeitungen mehr, kein Kino, kein Theater, keinen Urlaub, gaaaaaanz sparsam leben. So habe ich mir meinen Lebensabend nicht vorgestellt.

Die Qualität ist nicht gesunken. Wir sind übersättigt und vom amerikanischen "Way of Life" versaut. In der Nachkriegszeit wurde Alles geschaffen, um das Land aufzubauen. Jetzt ist Alles geschafft und nun gilt nur noch "Profit" ohne Rücksicht auf Verluste ( Menschen, Natur ... ). Der härtere Wind wird von der Politik vorgelebt und der kleine Mann macht halt nur nach. Der wirtschaftliche Druck ist zwar global ( weltweit ) entstanden, aber im Ausland gibt es noch an vielen Stellen "Menschlichkeit". Hier versucht man ganz langsam wieder die Sklaverei aus Amerika einzuführen. Die haben bis heute nicht das Rassenproblem gelöst. Die Auswanderer suchen auch nur mehr Erfolg, höheres Einkommen und Leb.-Qualität bzw. Natur. Viele sind sich nur nicht im Klaren, dass dort auch nur "Menschen" leben.

Ich bin sehr zufrieden mit meiner Lebensqualität. Das war aber nicht immer so. Ich denke, dass mein Glaube, für den ich mich damals entschieden habe sehr viel damit zu tun hat. Ich weiß sobald man von seinem (christlichen) Glauben erzählt und man in diesem mehr als nur eine Tradition sieht, wird man von allen angeschossen. Überall findet man es toll, wenn jemand an "etwas" glaubt, nur als Christ (der die Bibel als Maßstab für sein versteht) wird man belächelt, angeschossen usw. Die Bibel sagt, dass Gott bei der Bekehrung (vollständige hinwendung zu Gott) in das Leben des Menschen kommt und einem durchs Leben hilft. Und das kann ich nur bestätigen.

Viele Menschen treten aus der Kirche aus, weil der Glaube an Gott für sie nicht mehr als das Tischgebet und der jährliche Weihnachtsgottesdienst ist.

Ich denke, dass das ein möglicher Grund ist, warum die Lebensqualität in Deutschland gesunken sein ist. Die finanziellen Umstände bei mir in der Familie sind wirklich keine guten. Ich erinnere mich noch daran, dass wir vor 10 Jahren Heimarbeit machen mussten, weil wir das Haus nicht anders abbezahlen konnten, denn für eine 11-köpfige Familie lässt sich so leicht keine Wohnung findnen. Trotz dieser Umstände, bin ich mit dem Leben sehr zufrieden

Ja, durch die immer grösser werdende Differenz zwischen dem Einkommen und den Lebenshaltungskosten. Und dadurch wiederum steigt der soziale Neid und das Zusammengehörigkeits-Gefühl wird geringer.

liegt alles an einer idee der fernsehschaffenden: lasst uns ein paar deppen suchen, die ohne kenntnis von land und leuten natürlich auch ohne sprachkenntnisse nach timbuktu, mexico, kambodscha oder wasweißichnistan auswandern und wir filmen das alles. das wird ein spaß.... zu besichtigen bei den privaten. und da abzusehen ist, dass diese vögel wieder zurück wollen, haben wir gleich das nächste thema: buuhu, die deutschen sind so gemein zu uns, weil wir es im ausland nicht geschafft haben.

nein, die lebensqualität steigt, da sich die anzahl der deppen durch auswanderung ständig verringert: wer wandert schon ohne sprachkenntnisse oder wirklich besondere fähigkeiten in länder aus, von denen er nichts weiß und deren sprache er nicht ansatzweise beherrscht??

Was verstehst du unter "Lebensqualität? * das Einkommen * Kindergartenplätze * Schöheit der Natur * soziale Wärme * etc.

Was die soziale Wäre angeht, so hat weht in Deutschland ein härterer Wind. Wie anderswo auch. Insofern ist die Lebensqualität gesunken.

Zum Auswandern ist das aber noch kein hinreichender Grund: weil - woanders ist es nicht unbedingt leichter.

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