Ist die Kündigung eines Abos per Fax rechtskräftig?

10 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo tefontana,

ich weiß ja nicht zu welchem Termin du gekündigt hast. Insbesondere kann hier kein Außenstehender beurteilen, ob noch eine gewisse Zeitspanne bis zum Kündigungstermin aussteht. Deshalb würde ich es als nicht unkritisch ansehen, wenn du dich auf deine Kündigung per Fax verlässt. Ich halte es grundsätzlich !!! so, dass ich Dinge, die mir schon deswegen besonders wichtig sind, weil ich eine kostenpflichtige Rechtsbeziehung (und ein Abo ist ja nichts anderes) immer per Normalpost aber mit der Besonderheit als "Einschreiben m i t R ü c k s c h e i n" verschicke. Stell dir vor, dein Kündigungstermin liegt schon sehr nah und du bekommst nicht so bald eine Kündigungsbestätigung, dass dir keine Zeit mehr bleibt, die von mir beschriebene Form der Kündigung - n o t f a l l s - noch nachzuholen. Dann kannst du im Zweifel nicht mehr wirksam kündigen. Es kann ganz verschiedene Gründe geben, weshalb ein Fax als "r i s i k o b e h a f t e t" anzusehen ist. Der wesentlichste Grund kann darin liegen, dass die AGB's des Verlages eine bestimmte Form der Kündigung bestimmen und die ist -evtl.- nicht durch dein Fax gedeckt. Dann liegt schon mal ein Formfehler vor und die Kündigung ist unter Umständen nicht wirksam, weil sie nicht akzeptiert wird. Ferner - und der Teufel steckt bekanntlich im Detail - kann es mal eine technische Panne beim Impfänger geben (welcher Art auch immer - ich will hier nicht spekulieren). Außerdem kann -durch menschliches Versagen- versäumt werden, dass dein Fax innerhalb des Geschäftsbereichs des Empfängers, nicht weitergeleitet wird. Da mag man noch so viel Argumentieren, man hätte doch............................. alles richtig gemacht. Wenns schief läuft, läuft's schief. Also mein Vorschlag ist, dasselbe Kündigungsschreiben sofort in einen Umschlag und per Einschreiben mit Rückschein an den Addressaten absenden. Dann hast du mit dem Rückschein die Eingangsbestätigung "z w e i f e l s f r e i" in der Hand und es kann dir nichts passieren.

Ich hoffe, dir hilfts weiter, Gruß hotteb

Es kommt auch darauf an, welche Art von Kündigung verlangt wird. Wird schriftlich verlangt gehts nicht per Email und u. U. auch nicht per Fax. Ansonsten kann man auch versuchen per Email zu kündigen - aber auch da gilt dasselbe wie beim Fax: ohne Kündigungsbestätigung kein Nachweis, ergo MUSS man per Einschreiben mit Rückschein nochmals kündigen, wenn keine Kündigungsbestätigung kommt. War nur so als Anmerkung von mir gedacht.. ;)

Aber @ Hotteb, mach bitte mehr Absätze, liest sich besser. ;)

Aber für diese kompetente Antwort ein absolutes DH!

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Kündigungen bedürfen generell der Schriftform. Nur in Ausnahmefällen ist die elektronische Übermitttlung statthaft. Diese müssten dann aber speziell vereinbart sein. FAX ist KEINE Schriftform

Wenn du ein Sendeprotokoll hast, bist du auf der sicheren Seite. Solche Sachen werden gern verzögert bearbeitet, mach dir keine Gedanken.

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An: maxdome GmbH | Fax-Nr.: +49 089 / 8780 6590 (kommt hier meine hin? :D )

Von: Rambo Ramon Rainer | Datum: 01.11.2013 Zeit: 14:00 Uhr

Betr.: Kündigung des Maxdome-Pakets | Kd-Nr.: 1234567890


(Stellt euch das da oben als Tabelle vor)

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit kündige ich meinen Maxdome-Nutzungsvertrag fristgerecht zum 31.11.2013 bzw. vorsichtshalber zum nächstmöglichen Zeitpunkt. Darüber bitte ich Sie, mir die Kündigung und den Beendigungstermin schriftlich zu bestätigen. Vielen Dank.

Mit freundlichen Grüßen

Rambo Ramon Rainer

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Naja, als ich heute gefragt wurde warum das Arbeitsverhältnis geendet hat habe ich die Wahrheit gesagt, aber alleine die Tatsache dass ich mit dem alten Arbeitgeber eher kompliziert auseinander gegangen bin kam mMn nicht so gut an.

Habe ihm dann gesagt dass ich ein kundigungsschreiben vom Ex AG habe und ihn angeboten diese nachzureichen, das wollte er und ich habs ihm per Mail geschickt.

Im Kündigungschreiben steht es so

„Sehr geehrter Herr ...

wir kündigen Ihnen das Arbeitsverhältnis fristgerecht zum xx.xx.2017, hilfsweise zum nächst zulässigen Zeitpunkt.

Der Betriebsrat wurde gemäß [...] zur Kündigung ordnungsgemäß angehört. Er hat der Kündigung zugestimmt.“

Dann kommt der Hinweis zur Arbeitsagentur und im letzten Absatz steht

„Wir stellen Sie bis zur Beendigung des Arbeitsverhältnisses unwiderruflich von der Arbeitsleistung frei. [...]“

Meine Frage,
ist das alles Müll?

Habe ich überhaupt Chancen mit so einem Arbeitszeugnis und so einer Kündigung mich ernsthaft zu bewerben?

Lg

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