Ist die Katholische Kirche ein Vorbild?

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19 Antworten

"Die Kirche" ist kein Vorbild, wie es eine Person der Kirche sein könnte. Die Kirche ist eine Institution, eine Struktur, in der Menschen zusammenarbeiten. Eine solche Institution könnte höchstens Vorbild für eine andere Institution sein, aber nicht für Menschen.

Wenn Du dagegen fragst, ob die Lehre der katholischen Kirche Vorbildcharakter haben kann und sie einzelne Leben prägen kann, so daß die dann vorbildhaft werden, dann kann man das wohl bejahen. Auch wenn es viel Kritik an der Institution und ihren Vertretern gibt, die berechtigt ist, so gibt es auch das viele Gute, daß innerhalb und mithilfe der Romkirche gewirkt wurde und noch immer gewirkt wird. Die Romkirche bzw. ihre Lehre hat Menschen geprägt, die auch für mich als Protestant Vorbilder sein können. Ich denke da an Beispiele aus jüngeren Jahren, z. B. Edith Stein, Oscar Romero, Maximilian Kolbe und viele andere, deren Namen nicht so bekannt geworden sind. Und wenn Du erst in der Zeit zurückgehst, findest Du grandiose Persönlichkeiten wie Teresa von Avila oder Johann Tauler; schließlich steht sogar Augustinus und sein Orden Pate für den Mönch Martin Luther, der die Lehre ernst nahm, um die Praxis zu kritisieren.

Die Romkirche besteht nicht aus pädosexuellen Geldgeiern, die eine Art Mafia zur Unterjochung der Menschheit bilden. Sie besteht aus Menschen wie alle anderen Institutionen auch und steht und fällt mit ihren Haupt-Protagonisten. Das geht anderen Institutionen nicht anders. "Wo Menschen sind, da menschelt es!" sagte ein Dichter. ;-)) Gruß, q.

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Kommentar von pasmalle
08.10.2011, 22:32

Sehr gut herausgegriffen - die römische Kirche besteht nicht nur aus "pädosexuellen Geldgeiern" - was ihr viele Gegner durch die Ereignisse mutwillig pauschal unterstellen.

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Die Kirche ist eine von Gottes Sohn gegründete Institution, und in jeder relligiösen und Ethischen Hinsicht Vorbild. Wenn du Mit Gründe gegen die Kirche auf den Missbrauchsskandal ansprichst, dort haben Menschen gesündigt, und die Lirche muss somit zwar für seine Priester grade stehen, trägt aber niucht die Schuld. wenn du einen Inhalt für dein Leben in der Kirche suchst, beschäftige dich mit der Idee!

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Die Kirche hat positive und negative Seiten. Da sollte sich jeder selbst eine Meinung bilden. Ich Persönlich bin seit ca. 2 Jahren aus der Kirche ausgetreten da ich den Glauben nicht nachvollziehen kann.

Die Moralvorstellungen der Kirche sind zwar altmodisch aber viele Sachen davon haben einfach bestand.

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Sie ist jedenfalls insofern ein Vorbild, dass sie bzw. ihre Anhänger Kritik und die Meinung Andersdenkender vertragen kann. Konstruktive Kritik ist immer gut. Beleidigungen dagegen nicht. Gilt auch für andere christliche Gruppierungen. Jedenfalls wird keine kritische Meinungen von den Anhängern dieser Religion gelöscht. Stell mal die gleiche Frage über den Islam, dann lassen deren Anhänger gleich löschen.

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Kommentar von pasmalle
08.10.2011, 23:12

Ein treffender und nachprüfbarer Vergleich. DH

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Ja, die Kirche - katholisch und evangelisch - ist in vielen Bereichen ein Vorbild; leider nicht in allen.

Du findest deshalb nur Gründe gegen die Kirche, weil in der Öffentlichkeit häufig nur Gründe dagegen diskutiert werden. Wer Gründe pro haben will, der muss selber nachdenken. Im Umkehrschluss kann das heißen, dass die, die die Kirche als Vorbild sehen, eigenständige Denker und keine Nachplapperer sind.

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Ich an Deiner Stelle würde mal ein Evangelium lesen und mir überlegen, ob die Kirche wirklich dagegen handelt oder ob sie in ihrem ganz überwiegenden Teil sich nicht vielmehr alle Mühe gibt, im Sinne der vier Evangelien zu handeln. Wenn Du dann glaubst, es besser zu wissen, kannst Du gerne wieder fragen.

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Katholizismus an sich ist sicherlich keine schlechte Sache. Die Frage ist aber, ob die katholische Kriche diesen so umsetzt, wie ich es persönlich für "richtig" erachte. Oder, um es anders zu sagen: Brauche ich die Kirche, um meinen Glauben leben zu können, wenn sie einfach die Bibel anders interpretiert, als ich es tue? Und spätestens da sind wir bei der Luther und eben nicht mehr bei der katholischen Kirche ...

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Kommentar von RealSausi
08.10.2011, 17:38

Du möchtest uns nun tatsächlich weismachen, das die katholische Kirche nicht den Katholizismus repräsentiert?!

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Sie ist in jeder hinsicht ein Vorbild, Hexenverfolgung geht nicht auf ihr Konto, wenn das Volk danach schreit und die Regierung nichts dagegen machen kann, weil es eben alle wollen, was sollte die Kirche denn machen ? Kruezzüge gehen auf ihr Konto, ja. Die Kirche hängt fest, NEIN, denn: Dadurch das sie sich nicht ändert hat sie folgendes geschaft : eine starke Kirche in Afrika, in Süd und nordamerika und in anderen eruropäischen ländern, ein neue Katholischer "BOOOOM" im asiatischen Raum. In Afrika sind es nonnen die Kondome und Pillen verteilen, wir richten ohne zu wissen,. Die Kirche hat sich immer nach den armen gerichtet, half ihnen, spendete trost, und was hat der papst damit zu tun das es pedophile priester gibt ? er kann ja nicht jedes einzelne priesterhirn analysieren. Und welche negativen ´punkte ? das der papstbesuch 30 million euro kostete ? der papst hat davon nichts bezahlt das war unser staat und bei obama haben wir noch sehr viel mehr aufgetischt.

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Jede Kirche ( Religion) ist eigentlich immer ein positives Vorbild...Schon alleine deshalb, weil sie uns die 10 Gebote lehrt...... die Liebe und die Vergebung und weil sie von Gott und Jesus erzaehlt. Das sind unantastbare Gesetze unseres Lebens... Was allerdings die Auslegung und Umsetzung, in Anbetracht der Angstmache vor der Hoelle, dem Teufel und die Suende angeht......sind die Meinungen zu Recht gespalten... Das Wissen um richtig und falsch kann ein jeder aber in seinem Herzen finden....

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So rationell kann man Religion nicht beurteilen. Und man kann und sollte eine Religion auch nicht mit einer anderen vergleichen.

Ich meine: eine Religion wird einem mitgegeben; etwa so wie die Kindschaft zu einer bestimmten Mutter und einem bestimmten Vater.

Wer käme auf die Idee, seine Mutter mit der Mutter eines anderen zu vergleichen und da abzuwägen, welche man als Erwachsener noch annehmen sollte?

Das erscheint doch irgendwie absurd, oder? Und ich habe den Vergleich mit den Eltern auch nicht so zufällig gewählt. Immerhin bekommt man seine erste religiöse Erziehung - wenn man sie denn bekommt - von denen.

Wenn Du so eine erzkatholische Erziehung bekommen hast, dann wohl von Deinen so strengen und vermutlich auch konservativen Eltern. Drum bleibt sie ja schon darum immer mit ihnen verknüpft.

Du wirst Dich mit ihr weiter auseinandersetzen, mehr oder weniger. Ich glaube nicht, dass es Sinn macht, in ihr ein "Vorbild" zu suchen. Man sucht ja als Erwachsener sicher auch kein "Vorbild" mehr in den Eltern. Da hat man eben eine gewisse Prägung mitgenommen und eine Verbundenheit wird immer irgendwie bleiben.

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nein die katholische kirche is kein vorbild... Sexueller Missbrauch in der römisch-katholischen Kirche ist ein Phänomen, das seit Mitte der neunziger Jahre weltweit größere öffentliche Aufmerksamkeit erhalten hat. Die Sensibilisierung für das frühere Tabuthema hat viele Opfer ermutigt, 30 oder 40 Jahre nach den Vorfällen an die Öffentlichkeit zu gehen. Sie berichten sowohl über Fälle sexuellen Missbrauchs insbesondere durch Priester, Ordensleute und angestellte Erzieher innerhalb der römisch-katholischen Kirche an ihren Schutzbefohlenen und Untergebenen als auch über den damaligen Umgang kirchlicher Stellen mit den Tätern und Opfern.

quelle wiki

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Selbstverständlich gibt es in der katholischen Kirche viele positive Aspekte. Leider, wie in jeder anderen Konfession auch, findest Du dort auch negative Aspekte. Man muß jeder für sich selbst herausfinden, welche Gewichtung man den Aspekten gibt. Es gibt für alles ein Argument.

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Kommentar von RealSausi
09.10.2011, 16:10

Selbstverständlich gibt es in der katholischen Kirche viele positive Aspekte.

Zum Beispiel?

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natürlich hat alles vor und nachteile und die kirche hat deshalb auch gute seiten wie zusammenhalt und zentrum für gläubige, aber mMn überwiegen die Nachteile schon so stark, dass sie auf keinen Fall Vorbild sein sollte.

Außerdem dürfte es recht schwer sein eine ganze Institution als Vorbild zu haben.

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Die Katholische Kirche ist weniger ein Vorbild, als ein Abbild. In dieser Kirche spiegelt sich der Zustand der ganzen Christenheit wieder - drückt sich in der Kirche aus. Natürlich hat die Kirche auch Vorbildfunktion:

  • Bewahrung von Traditionen, obwohl die Gesellschaft "aufgeklärt" ist.
  • Schutz des Glaubens in einer Welt der Ungläubigen
  • und und und.

Der heilige Geist hat mal gesagt: eine Kirche ohne Glocke ist keine Kirche. Viele Kirchen sind imposante Bauwerke und spiegeln den Glauben und die Hingabe ihrer Mitglieder wieder. Heute ist die Kirche vor allem Beispiel für den Abfall vom Glauben. Gemeinden werden zusammengelegt, Pfarrhäuser stehen leer, Priester müssen aus dem Ausland nach Deutschland kommen, um überhaupt Stellen besetzen zu können.

Wenn die Leute über eine Kirche lästern wollen finden sie einen Grund und in der Bibel wurde von Anfeindungen etc. gesprochen. Der Krieg hat längst begonnen, nur wenige merken es wirklich, während der Rest noch im Traumland lebt und glaubt, alles sei in Butter.

Nur weil ein Priester eine Grenze übertreten hat, die von der Gesellschaft aufgestellt wurde, heißt es noch nicht, daß die ganze Kirche ein Sündenpfuhl ist. Pädophilie ist z.B. ein Thema, daß in vielen Bereichen vorkommt - sogar bei den Zeugen Jehovas. Daran eine ganze Gruppe abzuurteilen, das ist dann wohl Sippenhaft und die wurde meines Wissens nach abgeschafft.

Ich will die Dinge nicht schönreden - ich verabscheue viele Dinge, die im Rahmen der Geschichte passiert sind. Aber ich musste lernen, daß eine Kirche immer nur so gut, so stark und so stabil sein kann, wie die Steine, aus denen sie gebaut ist. Und jedes Mitglied ist einer dieser Steine. Wer also auf die Priester schimpft, sollte sich selbst an die Nase fassen.

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Kommentar von Clrainbow774
08.10.2011, 15:02

Danke, aber ich kann mit ruhigem Gewissen sagen, dass ich mich noch nie an ein Kind vergriffen habe und das sagst Du mit dem Satz "Wer also auf die Priester schimpft, sollte sich selbst an die Nase fassen." Mir scheint, als würdest Du schneller tippen als denken.

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Kommentar von RealSausi
08.10.2011, 17:37

Der heilige Geist hat mal gesagt: ...

Wie jetzt, kann der nun auch noch Sprechen? Das ist mir ja ganz neu.

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Wenn es darum geht, Straftaten zu vertuschen, dann ist die kath. Kirche Nr. 1. (Vertuschung von sexuellen Mißbrauch, leugnen des Holocaust). Wenn es darum geht, Straftaten zu begehen, ist die kath. Kirche einfach unschlagbar (Jugenverfolgung, Kreuzzüge, Hexenverbrennung, sexueller Mißbrauch). Wenn es darum geht, sich trotzdem als "heilig" zu bezeichnen, trotz der vielen Verbrechen, ist sie einfach ungeniert, um nicht zu sagen, schamlos. Wenn es darum geht, Dinge zu leugnen (z. B. der Bruder vom Razinger hat nichts von den sexuellen Mißbrauch der Domspatzen gewußt, obwohl er in Regensburg war), ist sie einfach nur genial. Wer sich so über 2 Jahrtausende durchkämpft, durch Lügen, Drohungen und Gewalt und es schafft, trotzdem Millionen von Anhänger zu haben, der ist einfach perfekt und das ideale Vorbild für diese Welt.

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Kommentar von lolhausen
08.10.2011, 14:49

kann ich nur zustimmen!!!!!

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Kommentar von mayya77
09.10.2011, 21:42

... Straftaten zu begehen, ist die kath. Kirche einfach unschlagbar (Jugenverfolgung, Kreuzzüge, Hexenverbrennung, sexueller Mißbrauch)

Hier muss ich Dich mal bremsen: Du sprichst von Straftaten, aber das ist falsch. Straftaten sind ein juristisches Problem. Es waren aber definitiv moralische Verbrechen, die noch dazu dem Geist des Christentums widersprachen.

Von den vier Vorwürfen würde aber ein unabhängiges Gericht die Katholische Kirche in drei Fällen schuldig sprechen. Das vierte, die Hexenverfolgung, ging zu weiten Teilen nicht auf das Konto der katholischen Kirche, sondern sie ist den Protestanten anzulasten:

"Die weit verbreitete Annahme, die vor allem im 15.–18. Jahrhundert stattgefundenen Hexenverfolgungen gingen hauptsächlich auf das Konto der kirchlichen Inquisition, ist historisch falsch. Die weit überwiegende Anzahl der Hexenprozesse wurde vor weltlichen Gerichten verhandelt. Parallelen in der Verhandlungsführung bestehen jedoch insofern, als sich auch weltliche Gerichtstribunale zur Hexenverfolgung des juridischen Instruments des Inquisitionsverfahrens samt Folter bedienten. Obwohl der Anteil der Inquisition an der Hexenverfolgung zwar insgesamt gering ist, war sie dennoch daran nicht unbeteiligt." (Wiki: "Inquisition")

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Kommentar von kwon56
10.10.2011, 11:23

Was für ein Quatsch.

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naja, zusammehalt fällt mir da spontan ein, oder das sie armen helfen spenden und so weiter, macht aber die evangelische auch

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Kommentar von Clrainbow774
08.10.2011, 14:55

Ja, aber die katholische Kirche zahlt den Pfarren den Kindesunterhalt für maximal 3 Kinder, während der arme, evanglische Pfarrer den Kindesunterhalt aus der eigenen Tasche bezahlen muss. Das ist einfach nur unfair.

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Kommentar von RealSausi
08.10.2011, 17:42

DIe Aufwendungen der Kirche für diese caritativen Zwecke aus eigenen Mitteln beträgt maximal 10 %. Der Rest kommt vom Staat. Und damit ist nicht die Kirchensteuer gemeint.

Es ist ein Mythos, daß die Kirchen die sozialen Dienste finanzieren. Sie organisieren sie vielfach, aber bezahlen tun wir alle dafür.

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meiner meinung nach hat kein glaube etwas gutes... alles hirnwäsche und hetze. wie viele glaubenskriege gab es schon...

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Kommentar von quopiam
08.10.2011, 17:41

Glaubenskriege gab es noch nie. Religionen halten allenfalls als Mäntelchen her für die, die es nicht besser wissen. Die wirkliche Motive für Krieg sind immer andere als religiöse.

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Kommentar von pasmalle
09.10.2011, 23:53

Kann es sein, dass du nur Dinge nachplapperst, deren Richtigkeit du nie selbst überprüft hast? - Deine Anklage gegen Glauben klingt einfach nur billig.

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Das ist eigentlich deine eigene Entscheidung, aber eigentlich ist die Kirche viel zu altmodisch.

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Kommentar von Dummie42
08.10.2011, 14:22

Wie würde denn deiner Meinung nach eine moderne Kirche aussehen?

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Kommentar von pasmalle
08.10.2011, 23:13

Kirche ist zeitlos modern, braucht also keine modische Anpassung!

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Ich bin froh, katholisch zu sein.

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Kommentar von TomBackie
10.10.2011, 16:26

Ich ebenso.

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Kommentar von RealSausi
10.10.2011, 23:06

Ich bin auch froh, daß Du katholisch bist. Und nicht ich.

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