Ist die heutige Zeit Hyper-sexualisiert?

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8 Antworten

Der Anschein wird jedenfalls erweckt und wenn es die vielen Bedenken wegen einer Schwangerschft nicht geben würde hättest du sicherlich recht.

Viele wollen damit ihre Offenheit symbolisieren, weil sie keine andere Art der Öffnung finden. Ob sie an ihre Selbstdarstellung richtig glauben wage ich zu bezweifeln. lg

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Ich kann mit solchen Schlagworten ohne Erläuterung herzlich wenig anfangen.

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Diese Frage ist eher subjektiv beantwortbar als objektiv. Die eigentliche Frage ist doch, ob Sexualität in den Medien und der öffentlichen Wahrnehmung in einer Art und Weise omnipräsent ist, die das "echte" Empfinden und Entdecken der Menschen von Sexualität und Ausleben von Sexualität auf Augenhöhe mit einer immer stärkeren Überzeichnung und damit ggf. einem Ersatz überdeckt. Mit anderen Worten: durch den sehr frühen Kontakt mit Bildern und Videos von sexuellen Handlungen (und nicht gerade den soften) entsteht frühzeitig eine verzerrte Vorstellung von Sexualität, die so in der Realität kaum erfüllt werden kann. Je nach Persönlichkeitstyp kann das zu Problemen führen. Die eine Person stellt dadurch vielleicht überhöhte Ansprüche an ihren Partner, während die andere Person die Ansprüche an sich selbst zu hoch schraubt und schnell das Gefühl hat, unter Druck zu stehen und nicht normal zu sein, wenn die Realität sich dann als schwieriger als erwartet erweist. In einer Zeit, in der jeder ständig das Gefühl hat, dass er oder sie attraktiv und seiner oder ihrer Geschlechterrolle entsprechend auftreten muss, kann es schon sein, dass Beziehungen oberflächlicher und weniger auf einer emotional-vertrauten Ebene geführt werden, weil es auch gegenüber dem Partner bis zu einem gewissen Grad mehr um Leistungsfähigkeit und Selbstdarstellung geht. Soziale Medien haben diese Problematik mit Sicherheit verstärkt, ebenso wie die Tatsache, dass Sexualität in einem Maß wie nie zuvor kommerzialisiert wird ("sex sells"). Allerdings muss man das Ganze auch relativ sehen, das Mittelalter in Europa war schon außergewöhnlich prüde und hat Sexualität zu großen Teilen verteufelt. Die Aufklärung und später die neuen Freiheiten der Wohlstands- und Konsumgesellschaft mit neueren Wertetypen wie dem Hedonismus stellten auch ein Stück weit einen Ausbruch aus dem zuvor sehr verklemmten Umgang mit dem Thema dar. Wie bei jeder Gegenbewegung gibt es auch bei dieser solche Strömungen, die Grenzen überschreiten und die die ursprüngliche Betrachtungsweise aus den Augen verloren haben.

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Zweiundvierzig

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Glaube schon.

Zumindest hier. Wenn 11-jährige fragen, wie sie ihrem Freund einen blasen können.

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Wie man es nimmt, ich finde nicht, ich finde es so wie es ist, voll g.e.i.l

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Definiere Hyper-Sexualisiert. Das ist ein Begriff, den man sehr breit fächern kann. Was genau verstehst du darunter?

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jeder Grundschüler schaut sich heute Pornos im Internet an,  ich denke  also  schon

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