Ist die Globalisierung günstig für unser Leben? Können die Entwicklungsländer auch davon profitieren?

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6 Antworten

Viele Demonstrieren ja dagegen, dass wir, der Westen, augenscheinlich die armen Länder, bzw. dessen Arbeitskräfte ausnutzen würden, da diese billig für uns produzieren. Im Prinzip ist es aber tatsächlich so, dass wir diesen Ländern damit nicht schaden, sondern dessen Wirtschaft damit stärken und unsere eigene Wirtschaft damit schaden. Sicherlich gibt es da Umweltaspekte und Kinderarbeit, welche jetzt auch eine tragende Rolle spielen und als negativ zu werten sind.

Aber im großen und ganzen, zerstört die Globalisierung unsere Wirtschaft. Aus diesem Grund versucht man auch den Chinesen den Import nach Deutschland zu erschweren, denn kein deutsches Unternehmen kann mit diesen konkurieren. Wir alle wollen nur billig und günstig, dass die Folge daraus die Zerstörung deutscher Arbeitsplätze ist, ist den wenigsten bewusst. Denn genau aus diesem Grund wandern immer mehr Firmen ins Ausland ab, die Leute wollen nur billig und nicht mehr für Qualität oder Sicherheitsstandarts bezahlen.

Andererseits bietet die Globalisierung natürlich auch Chancen und Möglichkeiten, Firmen können International agieren, handeln und arbeiten und daraus können neue Arbeitsplätze entstehen. Es hält sich also wohl die Woge, was den Wegfall, sowie den Zugewinn von Arbeitsplätzen angeht. Wobei ich dennoch eher das Gefühl habe, dass die Nachteile überwiegen, zumindest auf den Arbeitssektor bezogen.

Globalisierung an sich ist weder gut noch schlecht, es kommt darauf an, was die Menschen daraus machen.

Wir "im Westen" profitieren unglaublich von der Globalisierung, beispielsweise wegen den günstigen Preisen von Produkten, die in ärmeren Ländern mit niedrigeren Preisen und Arbeistkosten, wie Löhnen, hergestellt werden. Es gibt nun die Menschen, die argumentieren, das schaffe in diesen Ländern Arbeit und Wettbewerb, andere halten entgegen, es sei Ausbeutung. So ganz eindeutig lässt sich das nicht sagen, aber es ist definitiv nicht rein positiv, besonders einzelne Menschen haben unter diesen Bedingungen zu leiden, oft auch Kinder, die sich nicht gegen die Konzerne wehren können.

Die Globalisierung nivelliert eher die einzlnen Kulturen, statt sie uns völkerverbindend/völkerversöhnend nahegebracht bekämen. Eine gewisse Uniformierung, also Gleichschaltung der Kultur ist vilemehr zu beobachten.

Es ist nämlich so, dass nur wenige Konzerene als sogenannte globalplayer das Sagen haben und die darauf aus sind, alles an spezieller Kultur plattzumachen, um so nen Art Einheitslook herzustellen, zwecks Absatzsteigerung. Dazu gehört auch, ganz bestimmte Modegelüste hervorzurufen und anzustacheln.

Davon mal abgesehen, wird durch die Globalisierung der Waren,- und Kapitalexport übermäßig angekurbelt, die Binnennachfrage hingegen vernachlässigt, wozu ein breitgefächerter Niedriglohnsektor gehört, was wiederum die Binnennachfrage schwächt. Lohnstagnation istr eines der Gütezeichen des Exportwahns. Dass mit dem andere Länder, z.B. Griechenland an die Wand gefahren wurden und werden, kommt noch als Malus hinzu. Eine Warenüberschwemmung ringt das einheimische Kapital der schwächeren Länder gehäuft nieder.

Welche Globalisierung? Der Export von Schweinen aus Asien vor rund 3.000 Jahren? Wenn ich recht erinnere gibt es auch rund 5.000 Jahre alte Funde. 

Schmuckproduktion in Norditalien mit importierten Grundstoffen aus der Nordsee, der Küste Afrikas, Edelsteinen aus Asien... vor rund 5.000 Jahren?

Oder meinst Du diese hirnverbrannte Sülze mit all ihrer Verlogenheit, die uns von Politikern und ihren Unterstützern um die Ohren gehauen werden, um uns zu belügen, bestehlen und am Nasenring ins Elend zu führen? S

Sollten laut unserem Grundgesetz Volksvertreter sein. Wenn aber das Volk sich weigert, sich vertreten zu lassen, dann machen sie, was sie wollen. 

Anders ausgedrückt:

Globalen Warenhandel gibt es schon einige tausend Jahre. Geschadet hat er uns bis heute nicht. Den Nachweis vom Gegenteil liefern uns die Historiker. 

  1. Ja, weil Deutschland Exportnation Nr. 1 in der Welt ist. Ohne Globalisierung würde es uns deutlich schlechter gehen
  2. Nein, Entwicklungsländer profitieren nicht von der Globalisierung, weil sie der ausländischen Konkurrenz nicht gewachsen sind. Die Industrieländer zerstören die heimische Wirtschaft und befeuern damit beispielsweise die Flüchtlingskrise.

Das, was zur Zeit als Globalisierung läuft, ist vor allem eine Amerikanisierung der Weltwirtschaft.

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