Ist die "Frankfurter Schule" tief in Deutschland verwurzelt?

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7 Antworten

Die Frankfurter Schule ist in intellektuellen Kreisen sicher recht gut verbreitet. Was du da geschrieben hast ist aber bestenfalls ein Schimpfen darauf, keine Darstellung.

Also, ich bin nicht gerade ein Freund der Frankfurter Schule. Doch die im Vortext vorgetragenen Punkte halte ich samt und sonders für reine Verleumdung und billige Polemik. An der Frankfurter Schule kann man vieles kritisieren, vor allem ihre Realitätsferne, doch der Käse, der in der Einleitung verzapft wird, spricht nicht für einen intelligenten Verfasser. Wenn man nichts anderes zu sagen hat, sollte man besser den Mund halten und nicht sich und seine ganze Bagage blamieren.

Da spricht der zweite Punkt aus dir heraus 

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@berkersheim

Tz, erst pseudointellektuell aufprotzen, dann mit einem ad hominem kontern. 

Dabei hast du nicht mal begründet, wieso die oben aufgeführten Punkte "billige Polemik" sind. Es ist nur deine Meinung, nicht mehr, nicht weniger. 

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@HenrikRoegge

Von wegen "Konservative Kreise": Was Du da verzapfst hat nichts mit "konservativ" zu tun. Aus dieser Haltung heraus kann man viel an der Frankfurter Schule kritisieren. Mein bevorzugter Philosoph, Karl R. Popper oder auch Hans Albert haben sich ausführlich und auf entsprechendem Niveau mit der Frankfurter Schule auseinander gesetzt. Doch was Du unter "konservative Kreise" bietest, da muss man sich ja schämen, überhaupt konservativ zu sein. Das ist einfach nur dumm.

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@berkersheim

Und dennoch kannst du nicht begründen warum. Es passt nicht in dein Weltbild, das ist ok.

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@HenrikRoegge

Lieber HenrikRoegge,

wenn Du Dich wirklich zu "Konservativen Kreisen" zählst, dann hast Du Dich in Deiner Einleitung vergalloppiert und von plattem Antikommunismus anstecken lassen. Platter Antikommunismus hat nichts mit wohlverstandenen "konservativen Kreisen" zu tun. Konservative Kreise sind immer noch Demokraten, die sich mit "andersgläubigen Ideen" auseinandersetzen. Schon das Argument, dass sich die "Frankfurter Schule" für unkontrollierbare Zuwanderung ausgesprochen hat, ist Quatsch, es sei denn, Du bezeichnest alle links-grüne Gutmenschen als "Frankfurter Schule". Die "Frankfurter Schule" gibt es nicht mehr. Was Du da verzapfst, sind NPD-Sprüche und mit denen wollen "konservative Kreise" nichts zu tun haben.

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@berkersheim

Ich glaube es ging HenrikRoegge mehr darum zu zeigen, dass auch du nicht wirklich deine Antwort auf die Frage des OP begruendet hast ; )

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@Zelphir

@Zelphir

Du hast in Deinen Interessengebieten "Philosophie" angegeben. Sollte es sein, dass Du jemals etwas über die "Frankfurter Schule", ihre Inhalte, ihre Historie, den Positivismusstreit gelesen haben, dann wüsstest Du, dass alle oben aufgeführten 7 Aussagen zur Frankfurter Schule Schwachsinn sind. Soll ich jetzt 7 Bücher schreiben, um jeden Schwachsinn ausführlich zu widerlegen? Ich denke nicht daran. Solche Aussagen deklassieren sich selbst. Und wenn sich HenrikRoegge darauf beruft, für Konservative Kreise zu sprechen, dann muss man als jemand, der diesen zumindest in einigen Punkte nahesteht, darauf verweisen, dass er Konservative Kreise mit diesem "rechten Schwachsinn" in genau die Ecke rückt, in der ihn Linke und Grüne und Gutmenschen gerne als Pappkameraden hinstellen würden, um ihn dann leichter verunglimpfen zu können. Ein Bärendienst, den HenrikRoegge da leistet.

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Also ich weiß ja nicht, woher diese Informationen stammen, aber das hat wirklich nicht viel mit der Philosophie der Frankfurter Schule zu tun.

Der Wikipedia-Eintrag dazu ist zwar recht kompliziert (Philosophie ist kompliziert...) erklärt aber die Grundzüge des Ganzen ganz gut.

https://de.wikipedia.org/wiki/Frankfurter_Schule


Den Artikel habe ich sehr genau genelesen, unter einigen anderen. So kompliziert ist das nicht. Die Begründer waren radikale Linke, die durch rationales Handeln die Kontrolle über eine Gesellschaft für sich beanspruchen wollten, anstatt militärisch eine Revolution anzukurbeln.

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@HenrikRoegge

Da die Gründer und Vertreter der Frankfurter Schule Philosophen waren, haben diese für sich selbst nicht die "Kontrolle über eine Gesellschaft" beansprucht, sondern deren Entwicklung beleuchtet. Sie haben dafür eine soziologische Theorie entwickelt, die auf dem Marxismus aufbaut, diesen aber auch verwirft, wo er nicht mehr zeitgemäß war.

Diese Herangehensweise kann man gut finden oder nicht, aber Adorno, Horkheimer und ander Mitglieder der Frankfurter Schule waren keine Ideologen, die auf den Sturz der bestehenden Gesellschaft hinarbeiteten. Sie haben die Gesellschaft einfach unter einem bestimmten Blickwinkel betrachtet und analysiert.

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Die Frankfurter Schule ist eine philosophische und soziale Lehre, die von Kommunisten geprägt wurde und zielt darauf ab, die Gesellschaft soweit zu zersetzen, dass heutige Werte nicht mehr gelten.

Schon dieser einleitende Satz ist reinster Blödsinn - wie der Rest des Beitrages! Wenn man keine Ahnung hat, sollte man sich an ein solches Thema überhaupt nicht heranwagen!

Arnold

Hört sich stark nach Kulturmarxismus an. Du solltest bei dir selbst ansetzen und nicht bei Intellektuellen, die du nie gelesen, geschweige denn verstanden hast.

Du verleumst regelrecht die Frankfurter Schule, es wäre besser gewesen, du hättest die Finger von der Tastatur gelassen!

Jap da haste wohl recht. 

Die Rothschilds kommen ja auch aus der Ecke ;) 

Setz dich mal mit der Österreichischen Schule der Ökonomie und Rothbarths freien Markttheorien auseinander falls noch nicht geschehen. 

Da steckt die Wahrheit drin!

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