Ist die Frage nach dem Grund aller Existenz aus göttlicher Sicht sinnvoll und gibt es eine Antwort?

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9 Antworten

Also ich finde die Frage jetzt aus meiner Sicht (und Erfahrung) nicht so schwer zu beantworten. Was hat das Leben für einen Sinn? Das Leben erlebt sich selbst. Gott ist das übergeordnete Bewusstsein des Lebens. Leben und Gott sind prinzipiell ein und das selbe. Es gibt auch an sich nichts was nicht Gott ist. Allerdings verstehen die meisten unter Gott die höchste Form von Bewusstheit und Sein.

Nun hat diese eine Bewusstsein unendlich Zeit und Raum. Das Sein (Gott) weiß, dass es alles ist was ist. Nun möchte das Sein eine Erfahrung von sich selbst. Es fängt nun einen Prozess an, in welchem es aus sich selbst etwas erschafft was nicht das große Ganze ist. (Was an sich unmöglich ist, das es alles ist). Es kann aber einem kleinen Teil bzw. unendlich viele kleine Teile von sich die Erfahrung machen lassen, dass sie sich einbilden getrennt vom großen Ganzen zu sein und in bestimmter Hinsicht weniger zu sein als das Ganze.

Es versetzt seine Energie in Schwingung (OM...) und erschafft aus ein und der selben Energie unterschiedliche Formen, Zeit und Raum. Die individualisierten mehr oder weniger bewussten Teile von sich (Seelen) erleben nun eine Umgebung worin sie Erfahrungen machen können und sich so selbst erleben können (wenn es nur eine unendliche gleiche Energie gibt ist das unmöglich...).

Die Seele gaukelt sich durch das Ego selber vor, dass sie vergessen hat was sie ist. So kann sie sich durch Erfahrungen in der materiellen Welt erinnern was sie ist und bekommt so eine Erfahrung von sich selbst. Von daher muss es auch in der Welt der Dualität etwas geben was das Gegenteil von dem ist was wir und auch Gott in seiner höchsten Form ist. Weil sonst eine Erfahrung unmöglich wird. Nur durch das was ich nicht bin erkennne ich was ich bin.

Gott bzw. das Leben macht eine Erfahrung von sich selbst. Es hat ja auch unendlich Zeit und Raum. Was soll es den sonst machen?

Wenn man sein Ego überwindet und den Geist zur Ruhe bringt, so eröffnet sich der Sinn des Lebens eigentlich jedem. Ist halt nur schwirieg wenn man mit seinem Geist/Ego in dem Trubel gefangen ist. Da muss man sich halt auf sein tiefstes Innneres zurückbesinnen und das ganze aus einer anderen Perspektive betrachten.

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Kommentar von NosUnumSumus
28.08.2016, 18:03

Wow, ich bin tief berührt...
Danke! <3

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Einen Grund dafür, warum überhaupt etwas existiert, muß es meiner Ansicht nach geben. Diesen Grund bezeichne ich als Gott, was dann aber völlig gegen das wissenschaftliche Ursache-Wirkung-Grundprinzip  bedeutet, daß dieser Gott dann auch die Ursache seiner selbst sein muß.

Dadurch stellt sich die knifflige Frage, ob dieser Grund allen Seins wohl weiß, warum es ihn gibt. Ich vermute, er weiß es, und genau diese Antwort wäre dann wohl auch das, was dem Dasein den Sinn seines Existierens vorgibt.

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Ich kann Dir nur eine Antwort aus menschlicher Sicher geben, nämlich aus meiner.

Eine göttliche Perspektive, die hab ich nicht, das steht mir auch nicht zu.

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Ich habe die Antwort auf diese Frage alleine mit Rationalität schon vor Ewigkeiten gefunden und es benötigt keine Göttliche Präsenz um diese Frage zu beantworten.

Die Welt hat keinen Sinn, unser Leben hat ebenfalls keinen und auch die Existenz des Universums hat keinen tieferen Sinn.

Wie ich darauf komme ? Ganz einfach. 

"Sinn" ist lediglich eine Erfindung des menschlichen Geistes. 

Wir interpretieren ihn in Dinge hinein, um ein besseres Gefühl dabei zu haben, während wir diese tun. 

Aber die tatsächliche Suche nach dem "Sinn" des Lebens, ist sehr subjektiv und auch, wenn man es so betrachtet, "sinnlos". Wir wollen nur unbedingt einen Sinn finden, damit wir das ungute Gefühl von Leere in uns loswerden.

Der Mensch ist ein sehr emotionales Wesen, und will ständig alles verstehen. Aber dem Universum ist das egal. Es interessiert sich nicht dafür, genauso wie es im egal ist, das gerade im Moment Millionen von Sternen implodieren und zu schwarzen Löchern werden. 

Wir sind nur eine etwas höhere entwickelte Brut von Trockennasenaffen und sind in etwa so bedeutungsvoll wie Ameisen. 

Die Fähigkeit über uns selbst nachzudenken, ist noch lange keine Rechtfertigung dafür, das sich alles direkt unseren Vorstellungen beugen muss.

Die Rolle von Religion in diesem Spiel ist eindeutig. Sie bietet denjenigen, die mit dieser Leere (nenne es meinetwegen auch Sinnlosigkeit) nicht zurecht kommen einen Platz in der Gemeinschaft, die denkt, sie würde es besser wissen. 

Es ist aber nicht so. Alles ist vergänglich. Nichts währt ewig, genauso wenig wir. 

Religiöse Menschen haben nichts anderes getan, als sich mit der Religion ein kunterbuntes Luftschloss zu bauen, in dem sie nicht mehr nachdenken müssen. Das ist alles.

Unsere Existenz bedarf keiner Erklärung, Menschen wollen nur unbedingt eine. 

Würde es Menschen nicht geben, würde auch keiner danach fragen, welchen Sinn das Leben hätte. Den übrigen Arten wäre es völlig egal, sie existieren einfach. Punkt.

Das sich der Mensch damit nicht abfinden kann, sieht man ja jeden Tag. Nur ändert dieser von Wut überfüllte Wunsch nach "Sinn" nichts daran, das dieser nur die Beschreibung für etwas ist. Etwa wie Kalt. 

Aber Dinge sind nicht kalt, sie sind auch nicht sinnvoll, oder Groß.

Sie sind. Alles andere dichten wir nur dazu. Und so auch den Sinn.

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Kommentar von thebusinessking
20.08.2016, 02:04

Das hast du in 2min geschrieben? Respekt!

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Kommentar von TSCHAKNORRIS
20.08.2016, 02:09

genial bro genial!! ich bin überzeugter atheist und sage darum: "wir atheisten denken selbst" ;P

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Es ist die Frage, ob Religion generell sinnvoll ist.

Aus göttlicher Sicht ist Gott der Grund für alles Bestehen.

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"Leben, das SInn hätte, würde nicht danach fragen." - Theodor W. Adorno

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Kommentar von NosUnumSumus
20.08.2016, 02:03

Vielleicht haben wir den Sinn ja vergessen, weil wir entsprechend konditioniert wurden... Aber Du hast Recht. :)

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Aus goettlicher SIcht gibt es nur Erfahrungen, aber keine Fragen und keiner der irgendetwas erfaehrt. Das grosse kosmische Spiel hat ueberhaupt keinen Grund oder Sinn dahinter, wie kleine Kinder, die einfach nur spielen, nur so ohne tieferen Grund.

Ihnen fehlt noch der Verstand, der sich bei uns als Ego selbststaendig gemacht hat und uns kontrolliert bzw. diktiert was wir fuehlen und sucht immer Sinn hinter allem und jedem.

Aber das Leben kann man nicht wie eine Mathe Aufgabe erklaeren, die Dinge geschehen nun einmal, ob man darueber nachdenkt oder nicht, ist belanglos.

Keine Fragen - keine Antworten. Alles nur ein Spiel. nicht ernstes!

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Hallo, NosUnumSumus.

Hüstl, vielleicht hilft Douglas Adams mit Per Anhalter durch die Galaxis weiter:

...sie wird euch bestimmt nicht gefallen., bemerkte Deep Thought.

...

Na schön., sagte Deep Thought: Die Antwort auf die Grosse Frage...

...

nach dem Leben, dem Universum und allem..., sagte D.T.

...

...lautet...

...

Zweiundvierzig., sagte D.T. mit unsagbarer Ergebenheit und Ruhe.

:-)..., lG.

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sie ist sinnvoll

die ganze evolution wurde geschaffen um neues in den kosmos zu tragen

-das prinzip der freiheit

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