Ist die Flüchtlingspolitik in Deutschland gut oder schlecht?

Das Ergebnis basiert auf 27 Abstimmungen

Nein keine Flüchtlinge in Deutschland 63%
Ja Flüchtlinge gehören zu Deutschland 37%

14 Antworten

Nein keine Flüchtlinge in Deutschland

Für eine kurze Zeit die Kriegsflüchtlinge zu beherbergen ist OK. Sobald der Krieg in ihrer Heimat beendet ist, sollen sie zurückreisen und das Land wiederaufbauen. So wie das unserer Trümmerfrauen auch getan haben.

Die Wirtschaftsflüchtlinge aus humanitären Gründen aufzunehmen, ist ein wirtschaftliches Desaster.

Auf der anderen Seite können sich viele Rentner die Butter auf das Brot nicht leisten, weil die Rentenkasse leer sein soll, auf der anderen Seite kann jeder unkontrolliert einwandern. Für sie ist plötzlich genug Geld da.

Und die derzeitigen Arbeiter müssen das noch unterstützen.

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Nein keine Flüchtlinge in Deutschland

Eigentlich sollte Deutschland möglichst wenige Flüchtlinge aufnehmen.

Nach der Wiedervereinigung hatte Deutschland 80 Millionen Einwohner, aktuell sind es knapp 84 Millionen, die Grundfläche ist aber gleich geblieben. Das Bevölkerungswachstum ist aber die Hauptursache für viele Umwelt bzw. Klimaprobleme. Deutschland ist inzwischen viel zu dicht besiedelt und es gibt somit zu wenig Naturflächen (Wälder usw.).

Finanziel ist Deutschland bereits so hoch verschuldet, das eigentlich absolut kein Geld für die Flüchtlingshilfe mehr zur Verfügung steht. Es ist absolut nicht abzusehen wann und ob der deutsche Staat überhaupt jemals seine Schulden zurück zahlen kann. Gäbe es aktuell nicht - die politisch vermutlich gewollte - Nullzinsphase, dann könnte der Staat vermutlich auch nicht mehr die Zinsen für seine Darlehen tragen.

Kurz zusammengefasst, wir haben weder den Platz noch die notwendigen finaziellen Mittel um die Flüchtlinge aufzunehmen.

Ja Flüchtlinge gehören zu Deutschland

Was mich stört: Der Ausdruck "gehören".

Ein Flüchtling "gehört" nicht zu Deutschland, er gehört eigentlich in sein Herkunftsland, welches ihm in der Regel aus diversen Gründen das Leben in Sicherheit verunmöglicht.

Und ja: Länder wie Deutschland (ebenso wie die Schweiz und andere Länder, welche einen derart hohen Lebensstandart geniessen und über die nötigen Kapazitäten verfügen) sind meiner Meinung nach schon allein moralisch dazu verpflichtet, zu helfen.

Wir wären aber auch dazu verpflichtet, zur Änderung der Umstände im Herkunftsland beizutragen, so, dass der Flüchtling wieder gefahrenfrei und mit einer anständigen Perspektive zurück kehren kann. Und da passiert meiner Meinung nach zu wenig.

Als kleine Provokation: Liegt es vielleicht daran, dass unsereins (und damit meine ich die Länder) vielleicht auch kräftig mit Waffenexporten mitverdient, wenn die Umstände in den Herkunftsländern sich nicht ändern?

Nein keine Flüchtlinge in Deutschland

Flüchtlinge brauchen so lange Schutz bis diese in ihre Heimatländer zurück können sollte es auf sehr lange Zeit nicht möglich sein ist es auch ok das diese hier ein Leben anfangen können. Da besteht kein Problem, das Problem das Deutschland hat ist wie es mit den illegalen Migranten umgeht und das sind die meisten die hierherkommen besonders wen diese durch zig sichere Staaten hier ankommen. Da muss DE seine Politik anpassen den die EU hat genug Arbeitslose und Brauch nicht noch mehr von Außerhalb denn diese werden sich unwahrscheinlich in unattraktive Berufe unterbringen und ausbeuten lassen. Der Fachkräftemangel wird nicht durch Zuwanderung unqualifizirter illegaler Migranten gelöst, es muss von der Politik bei den Berufen selbst angepackt werden um diese attraktiver zu machen dann werden diese auch besetzt. Leidtungszulagen oder Steuererleichterungen für bestimmte Berufsgruppen würden da zum Beispiel helfen.

Ja Flüchtlinge gehören zu Deutschland

Wir sind eine Wertegemeinschaft und sollten entweder zu diesen Werte stehen oder sie ehrlicherweise verneinen und an deren Stelle dann neue Werte setzen.

„Es geht, weiter gedacht, um 67 Millionen Flüchtlinge, die wir in der Welt haben, und um einige tausend, die zu uns gekommen sind und die dann keiner haben will. Menschen wollen Menschen nicht haben, obwohl sie eine Wertegemeinschaft darstellen, in der die Würde des Menschen als unantastbar angesehen wird, und sie zu achten und zu schützen sei doch Aufgabe aller staatlichen Gewalt. Und weil das so ist, steht es in unserem Grundgesetz, darum bekennt sich das deutsche Volk zu den unveräußerlichen und unverletzlichen Menschenrechten als Grundlage jeder menschlichen Gemeinschaft, des Friedens und der Gerechtigkeit in der Welt.“ (Friedrich Schorlemmer)

Suuuper ! ZEHN DH !

(Schorlemmer hat viel philosophisch Kluges gesagt. Ich bewundere ihn !)

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Besser wäre du hättest überhaupt etwas verstanden.

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