Ist die Evolutionstheorie nur Quatsch?

25 Antworten

Bitte nimm es mir nicht übel, wenn ich so deutlich werden muss. Es klingt jetzt vielleicht härter als ich es meine, aber anscheinend hast du die Evolutionstheorie nicht richtig begriffen. Das ist nicht schlimm, denn man kann lernen sie zu verstehen. Und wenn man es erst kapiert hat, glaube mir, dann wirst du sehen, dass Evolutionstheorie keineswegs Quatsch ist! ;-)

Als allererstes musst du dich von einem leider sehr weit verbreiteten Missverständnis verabschieden, nämlich der Annahme, dass Evolution ein zielgerichteter Prozess sei, bei dem das Leben nach immer größerer Komplexität strebt. Dem ist nämlich nicht so. Evolution kennt keinen Trend, keine Richtung, keine Tendenz. Dieses Bild entsteht leider, weil wir Menschen dazu neigen, unsere eigene Evolution verallgemeinernd als für alle anderen Lebewesen ebenfalls gültig anzusehen. Es gibt jedoch ganz viele Beispiele, anhand derer deutlich wird, dass bei vielen anderen Arten genau das Gegenteil der Fall sein kann und auch eine Abnahme der Komplexität möglich ist. Das ist z. B. bei ganz vielen Parasiten der Fall, die alle Organe verloren haben, die sie nicht mehr benötigen. Bandwürmer z. B. bestehen im Prinzip nur noch aus ihren Sexualorganen, ein Verdauungssystem haben sie nicht mehr, dabei haben ihre Verwandten, z. B. frei schwimmende Planarien, sehr wohl einen Verdauungstrakt.

Wenn wir uns von der irrigen Vorstellung, Evolution verfolge ein bestimmtes Ziel, getrennt haben, bleibt uns nur eine Schlussfolgerung: Lebewesen passen sich nicht mit einem bestimmten Ziel an, sondern stets an ihre jeweils aktuellen Umweltverhältnisse.

Das ist ein extrem wichtiger Fakt, denn wir müssen all diese Strukturen, die entstanden sind, erklären können - und zwar nicht anhand ihrer heutigen Erscheinungsform und ihres heutigen Zwecks, sondern anhand ihres ursprünglichen Zwecks.

Du hast das Beispiel das Landgangs der Wirbeltiere erwähnt. Es ist sehr anschaulich und gut untersucht - daher greifen wir uns, um das zu verstehen, nun einmal exemplarisch heraus. Damit ein Wirbeltier an Land gehen kann (damit also aus einem "Fisch" ein "Lurch" wird), müssen zwei Dinge geschehen: erstens benötigt man Beine, um damit an Land laufen zu können. Und zweitens braucht man Lungen, um an Land atmen zu können.

Wir haben gehört, dass Evolution keine Richtung kennt. Das heißt im Klartext, dass Fische niemals Beine und Lungen entwickelt haben, um damit an Land gehen zu können. Ja, Fische haben Beine und Lungen entwickelt und wir Landwirbeltiere als ihre Nachfahren profitieren heute davon. Wenn wir die Entstehung dieser Strukturen aber erklären wollen, müssen wir herausfinden, welchen Nutzen ein Tier von ihnen hat, wenn es noch im Wasser lebt - wie gesagt: ein Fisch hat Beine und Lungen als Anpassung an seine Umwelt (die nun mal das Wasser war) entwickelt und nicht, um damit an Land gehen zu können. Strukturen machen also in der Evolutionsgeschichte oft einen erheblichen Funktionswandel durch.

Wie kann man es sich aber erklären? Welchen Vorteil könnte ein Fisch von Beinen und Lungen haben? Eine Vorstellung davon geben uns die Lungenfische (Dipnoi), die nahe mit den Vorfahren der Landwirbeltiere verwandt sind (man nimmt an, dass Landwirbeltiere sich aus Lungenfischen entwickelt haben).
Lungenfische verfügen über eine primitive Lunge, die aus einer Aussackung des Darms entstanden ist (bei anderen Fischen bildet die gleiche Struktur übrigens die Schwimmblase). Was hat ein Lungenfisch von einer Lunge? Ganz einfach: Lungenfische bewohnen sauerstoffarme Gewässer, die in vielen Regionen sogar periodisch austrocknen. Lungenfische profitieren von ihren Lungen, weil sie damit zusätzlich Sauerstoff aus der Luft aufnehmen können. Und im Falle des Austrocknens eines Gewässers graben sich Lungenfische im Schlamm ein und atmen so lange Luft über die Lungen, bis die nächste Regenzeit wieder Niederschlag bringt und das Gewässer gefüllt wird.

Auch Beine könnten auf ganz ähnliche Weise entstanden sein. Quastenflosser, die ebenfalls mit den Lungenfischen sehr nahe verwandt sind, aber aller Wahrscheinlichkeit nach nicht zu unseren unmittelbaren Vorfahren gehören, zeigen einen sehr ähnlichen Aufbau ihrer Flossen mit Beinen (man fasst Lungenfische und Quastenflosser daher auch als Fleischflosser (Sarcopterygii) zusammen, streng genommen sind aber auch alle Landwirbeltiere einschließlich uns Menschen Fleischflosser!). Tatsächlich bewegen sie sich mit ihren Flossen auch ganz ähnlich über den felsigen Untergrund ihres Lebensraums, so als würden sie unter Wasser gehen.
Unsere Vorfahren profitierten von dieser Bewegungsweise, weil sie im Fall eines Austrocknens ihres Gewässers über Land kriechen konnten und ein anderes, noch nicht ausgetrocknetes Gewässer finden konnten.

Man muss sich Evolution außerdem als einen in der Regel extrem kleinschrittigen Prozess betrachten. Von dem Moment an als erstmals Fische mit Lungen auftauchten bis zu dem Moment, an dem das erste echte Landwirbeltier auftauchte, sind Millionen von Jahren und noch mehr Generationen dazwischen vergangen. Dieser Prozess erfolgte keineswegs von heute auf morgen.

Was nun für das Verstehen des Evolutionsprozesses noch wichtig ist, sind Selektion und Variation. Neue Merkmale entstehen zufällig durch Mutationen. Das sind nicht immer große Schritte, oft bewirken Mutationen nur ganz kleine, aber feine Unterschiede, die ihren Trägern insgesamt einen hauchdünnen Überlebensvorteil verschaffen können.
Die ersten luftatmenden Fische haben wahrscheinlich einfach nach Luft geschnappt und mit ihrem Darm geatmet. Durch eine Mutation war einer von ihnen vielleicht damit gesegnet, dass sein Darm eine winzig kleine Ausbuchtung hatte, die es ihm aber erlaubte, ein kleines bisschen effizienter mit seinem Darm zu atmen. Er überlebte länger und pflanzte sich erfolgreicher fort - seine Nachkommen hatten ebenfalls diese Ausbuchtung. Bei manchen von ihnen war sie etwas größer, auch sie waren dadurch im Vorteil. So entstand in einem ständigen Prozess aus einem Wechselspiel zwischen Variation und Selektion nach und nach daraus die Lunge.

Ähnliches gilt auch für Flügel. Vögel z. B. entwickelten Federn ursprünglich, um sich damit zu wärmen. Denn bereits ihre Vorfahren, die Dinosaurier, hatten Federn. Fliegen konnten sie damit anfangs nicht. Irgendwann stellte sich aber heraus, dass Federn an den Armen hilfreich waren, um beim Laufen besser das Gleichgewicht halten zu können oder schneller Haken zu schlagen. Aus diesem verbesserten Lauf entwickelte sich möglicherweise nach und nach ein Flattern. Federn könnten auch dazu hilfreich gewesen sein, zuerst einen Gleitflug zu entwickeln, jedenfalls gibt es Dinosaurierfossilien, die uns zeigen, dass es kleine Saurier gab, die genau das konnten - Microraptor etwa war ein Gleitflieger und besaß "Flügel" nicht nur vorn, sondern auch an seinen Beinen.

Dass wir Menschen heute nicht mehr unter Wasser atmen können, haben wir ebenfalls der Evolution zu verdanken. Im Lauf unserer eigenen Evolution haben wir nämlich, wie alle Landwirbeltiere, unsere Kiemen verloren. Kiemen sind an Land nutzlos. Wozu sie also behalten, wenn man sie nicht gebrauchen kann? Daher gingen uns die Kiemen im Lauf der Zeit verloren bzw. in andere Strukturen auf. Wir atmen mit Lungen, die jedoch nur Sauerstoff aus der Luft aufnehmen können. Evolution kann aber nur auf dem aufbauen, was vorhanden ist - daher können wir heute keine Kiemen mehr entwickeln, schon gar nicht innerhalb kurzer Zeit. Es gibt übrigens Säugetiere, die sich sehr wohl wieder an ein Leben im Wasser angepasst haben - Wale, Seekühe, Robben und Seeotter. Sie alle haben aber als Erbe ihrer landbewohnenden Vorfahren immer noch Lungen und müssen deshalb regelmäßig auftauchen, um nicht zu ersticken.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Biologiestudium, Universität Leipzig

" Lebewesen passen sich nicht mit einem bestimmten Ziel an, sondern stets an ihre jeweils aktuellen Umweltverhältnisse."

Das ist ein Ziel. Widerspruch.

Eine Mutation tritt nicht durch "Zufall" auf. Es gibt keinen Zufall da es physikalischen Gesetzen wiedersprechen würde. Alleine dass wenn eine Mutation zu einem Vorteil verhilft kann kaum ein Zufall sein.

Bei der Fischpredigt oder besser gesagt dem Fisch mit Füßen würde ich gerne eine Quelle für ein echtes Skelett sehen. Komisch ist auch das zwischen den Fischen bis zum tatsächlich laufenden Fisch viele Unterarten nicht existieren. Was ist mit denen? Ausgestorben? Du siehst, es gibt kein klares Muster bzw.

fehlen unendlich viele Zwischenstufen bis zum Menschen welche sich durch alle verfügbaren Tierarten nicht rekonstruieren lässt.

Wenn der Vogel wie du sagst mal ein Microraptor als Vorfahren gehabt hätte dann hat der Vogel sich aber extrem zurückentwickelt.

Ein Fossil ist nichtmal ein Beweis dafür dass es dieses Fabelwesen je gab. Mit heutigen Mitteln ist alles möglich.

0
@Consciousness4

Doch, natürlich ist Evolution ein völlig zielloser und ungerichteter Prozess.

Eine Mutation tritt nicht durch "Zufall" auf.

Doch, genau das tut sie. Bestimmte Mutationen treten häufiger bzw. mit größerer Wahrscheinlichkeit auf, was an den chemischen und physikalischen Gegebenheiten liegt - das ist Biologen durchaus bekannt und wird in den gängigen Evolutionsmodellen bei der Berechnung von z. B. Stammbäumen auch berücksichtigt.
Trotzdem gilt nach wie vor, dass Mutationen zufällig auftreten. Niemand kann vorhersagen, welche Stelle der DNA wann mutieren wird. Hier gilt analog, was auch für den radioaktiven Zerfall von Atomen gilt: hier kann man bekanntlich mit der Halbwertszeit auch nur eine statistische Angabe machen, welche Menge eines Stoffs innerhalb einer bestimmten Zeit zerfallen wird, nicht aber bestimmen, zu welchem Zeitpunkt ein ganz bestimmtes Atom zerfallen wird.

Alleine dass wenn eine Mutation zu einem Vorteil verhilft kann kaum ein Zufall sein.

Und ob. Ob du es glaubst oder nicht, aber nur die allerwenigsten Mutationen sind vorteilhaft. Die meisten sind neutral, andere sind nachteilig. Besonders deutlich wird das, wenn eine Mutation z. B. zum Auftreten einer tödlichen Erbkrankheit führt.
Dass Mutationen zufällig vorteilhaft sind, ergibt sich auch daraus, dass sich die Umwelt eines Lebewesens verändert und sich die Bedeutung einer Mutation in diesem Kontext umkehren kann. Was beispielsweise in einer Wüstenregion nachteilig wäre, könnte in der Tundra vorteilhaft sein.

Das ist ein Ziel. Widerspruch.

Es ist auch kein Widerspruch, dass Lebewesen sich an ihre aktuelle Umgebung anpassen, da das kein Ziel ist. Die Anpassung geschieht nämlich nicht aktiv (so nach dem Motto: "Ich passe mich mal an"), sondern ergibt sich einzig daraus, dass bestimmte (besser geeignete) Lebewesen rein zufällig besser in ihrer jeweiligen Umwelt zurecht kommen als andere und diese ihnen vorteilhaften Merkmale an ihre Nachkommen vererben, während die anderen in der Umwelt nicht zurecht kommen und daher keine Gene weitergeben.

Komisch ist auch das zwischen den Fischen bis zum tatsächlich laufenden Fisch viele Unterarten nicht existieren. Was ist mit denen? Ausgestorben?

Das übliche propagandistische Geschätz ahnungsloser Evolutionsleugner. Erstens bleibt längst nicht jedes Lebewesen als Fossil erhalten. Das liegt leider daran, dass die Bedingungen zum Entstehen eines Fossils perfekt sein müssen. Deshalb muss die Antwort lauten, dass ein Großteil der Zwischenformen leider tatsächlich ausgestorben ist und uns keine Fossilien hinterlassen hat. Glücklicherweise blieben aber gerade wenn es um den Landgang der Wirbeltiere geht zahlreiche so genannte Brücknefossilien erhalten: Tiktaalik etwa oder Ichthyostega sind hervorragende Beispiele, die sehr gut zwischen fischartigen Vorfahren und Landwirbeltieren vermitteln.

Im Übrigen sind Fossilien nur das Sahnehäubchen für Evolutionsbiologen. Um Evolution zu beweisen, sind Fossilien gar nicht nötig. Selbst wenn sich nicht ein einziges Fossil erhalten hätte, kann man die Evolution trotzdem durch jede Menge anderer Belege zweifelsfrei belegen. Im Fall des Lanfgangs z. B., indem man die Anatomie der heute lebenden Arten, u. a. der Lungenfische, vergleicht und Stufenreihen aufstellt.

Und zum Menschen: gerade unsere Entwicklungslinie ist extrem gut fossil überliefert! Google z. B. mal Darwinius, Proconsul, Australopithecus, Homo habilis, Homo erectus, Ardipithecus, Paranthropus und Sahelanthropus.

Wenn der Vogel wie du sagst mal ein Microraptor als Vorfahren gehabt hätte dann hat der Vogel sich aber extrem zurückentwickelt.

Ich habe erstens nie behauptet, dass Microraptor ein direkter Vorfahre der Vögel gewesen sei - das ist er mit Sicherheit nicht gewesen. Er war aber ein naher Verwandter, ein Bruder der Vögel, wenn man so will. Microraptor und die Vögel haben aber zweifelsohne einen gemeinsamen Vorfahren!

Zweitens: noch einmal - Evolution ist kein gerichteter Prozess. Es gibt weder eine Vor- noch eine Zurückentwicklung! Wo soll sich ein Vogel also "zurückentwickelt" haben?

Ein Fossil ist nichtmal ein Beweis dafür dass es dieses Fabelwesen je gab.

Ich bitte dich! Das glaubst du doch selbst nicht? Natürlich sind Fossilien echt, das lässt sich zweifelsfrei belegen, etwa durch physikalische Datierungsmethoden lässt sich ihr Alter bestimmen. Es gibt natürlich "Fälschungen", die sich in allen Fällen aber leicht enttarnen lassen. 99,9 % aller Fossilien in Museen sind zweifelsfrei echt!

3
@Darwinist

"Zufall ist für Florian Aigner ein Name für die Unerklärlichkeit der Welt, die wir nicht in der Lage sind, präzise zu hinterfragen. Die fundamentalen Gesetze der Welt geben uns keine Möglichkeit, dafür einen Grund zu finden. Oder es fehlt uns die nötige Information. Zufällig ist das, was sich überhaupt nicht begründen lässt. Zufälligkeit ist keine Eigenschaft des Universums, sondern eine Kategorie unseres Denkens.Denkens.

Der Florian ist promovierter Physiker aus Wien. Siehe wiki.

-over and out.

0
@Consciousness4

Gut, dann erkläre doch mal das LTEE, Nylonase produzierende Bakterien oder die Ausbildung immer resistenterer Bakterien, die sich allesamt wunderbar mit der Evolution erklären lassen. Einen irgendwie gearteten "Urbauplan" o.ä., in dem diese Informationen vorab vorhanden waren konnte man bisher noch nirgends nachweisen, im Gegenteil lässt sich sogar hervorragend beobachten wie stetig neue Informationen entstehen.

BTW: Was GENAU hat denn Herr Aigner bzgl. des Zufalls gesagt... Fasse das doch mal zusammen und lege es dar.

1
@Consciousness4

Florian Aigner ist Physiker und beschäftigt sich damit schon einmal nicht mit der Evolution. Die Methoden, mit denen Physiker und Biologen die Natur untersuchen, unterscheiden sich fundamental und daher kann man die schöne und stets berechenbare Welt der Physik nicht auf biologische Systeme übertragen, selbst wenn für das Leben die gleichen physikalischen Naturgesetze wie für jegliche Materie auch gelten.

Biologische Systeme unterscheiden sich dadurch, dass sie immer unvorhersehbar sind und damit der Zufall eine gewichtige Rolle spielt. Der Zufall wird in der Evolutionstheorie ausreichend berücksichtigt, zufällige Ereignisse spielen für die Evolution eine mindestens so große Rolle wie die natürliche Selektion und werden unter dem Überbegriff der Gendrift zusammengefasst.

Übrigens: Florian Aigner leugnet die Evolutionstheorie nicht und hat kein Problem damit, Evolution als Faktum anzuerkennen!

Ich frage mich übrigens, was du mit deiner Frage eigentlich bezwecken willst? Du hast eine Frage gestellt und ich bin auf jeden einzelnen deiner Punkte eingegangen und habe dir zu jedem Punkt erläutert, was der aktuelle Stand der Dinge ist.
Anstatt dich mit den Argumenten auseinanderzusetzen, zweifelst du sie nur an - warum stellst du also eine Frage, wenn du ganz offensichtlich nur in deiner ohnehin festgefahrenen und leider irrigen Meinung bestätigt werden willst? In diesem Fall wärst du doch in der Vereinigung bibeltreuer Christen besser aufgehoben.

2

Hallo Consciousness4,

Ein Fisch springt eine Millionen Mal an Land und dann wachsen Ihm Füße? Wie soll das gehen?

Deine Frage ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie falsch die Leugner der Evolution die Aussagen der Biologie darstellen, um die Evolution unplausibel erscheinen zu lassen. Man sollte das Schülern als Beispiel für rhetorische Tricks vorlegen und analysieren lassen.

Nein: Kein Biologie behauptet, dass einem Fisch Füße wachsen würden, selbst wenn er 1 Million mal an Land geht. Evolution ist ein Prozess über viele Generationen und winzige Unterschiede hinweg.

Lies doch am besten mal ein gutes, von einem Fachmann geschriebenes Buch über Evolution, dann werden die Zusammenhänge klarer.

Grüße

Wenn wir als Memschen 1 Mio Jahre lang in die Luft springen, wachsen uns dann Flügel?

Ist zwar etwas abstrackt aber genau das könnte passieren.

Du bist halt in deiner Vorstellung zu beschränkt. 1 Million Jahre ist eine Menge Zeit, das sind bei sagen wir einer durchschnittlichen Lebenserwartung von 50 Jahren (früher lebten Menschen viel kürzer, da es keine Doktoren und Krankenhäuser gab) ungefähr 20.000 Generationen. Kannst du dir nicht vorstellen wenn von 20.000 Generationen jeder auf einem Baum krabbelt, dass sich dann zum Beispiel stärkere Arme entwickeln und du lernst, mit deinen Füßen zuzugreifen?

Wir machen die selbe Evolution durch mit zum Beispiel Computern. Für die Generation, die in den 40er Jahren geboren wurde, war Computer noch was ganz seltsames und die meisten kamen damit nicht klar und verhalten sich ganz unschickt. Die heutige Generation dagegen kann schon als Kind einen Computer bedienen, bei Kindern fällt mir auch immer auf dass sie immer mehr Multitasking-Fähig werden also zum Beispiel ein Video schauen und nebenher noch zocken und chatten können.
Meinst du nicht, dass diese Fähigkeiten sich in mehreren Generationen noch mehr ausbilden können?

Du bist halt in deiner Vorstellung zu beschränkt

Und sofort wieder unter die Gürtellinie marschieren - prima!!

Kannst du dir nicht vorstellen wenn von 20.000 Generationen jeder auf einem Baum krabbelt, dass sich dann zum Beispiel stärkere Arme entwickeln und du lernst, mit deinen Füßen zuzugreifen?

Weil die Apparatur 'Extremität(en)' dazu bereits vorhanden ist, die sich nur noch zu entwickeln resp. zu verbessern braucht. Jedoch hat der Mensch keine Vorrichtung in sich, dass ihm irgendwann - auch nicht in zehn Millionen Jahren - Flügel entwachsen könnten...

Und den Konmentar zu Deinem Beispiel 'Computer' verkneife ich mir, ob dieses Unsinns, denn sonst müsste ich Dir den Bezug zu Gott aufzeigen...

Gruß Fantho

0
@Fantho
Und sofort wieder unter die Gürtellinie marschieren - prima!!

Angesichts der Lügen, die du in deinem eigenen Post verbreitest, solltest du darüber nachdenken zum Thema "unter die Gürtellinie" gepflegt die Schnauze zu halten

2
@BibiSunlight
Angesichts der Lügen, die du in deinem eigenen Post verbreitest

Du solltest Dich ein wenig zurückhalten mit solcherart von Beleidigungen und stattdessen mit Argumenten aufwarten, die meine widerlegen resp. begründen, worin es sich hier um eine Unwahrheit handelt. Kannst Du das?

Oder liegen Dir Verleumdung, Polemik und Respektlosigkeiten mehr?

gepflegt die Schnauze zu halten

Auch Du wirst mir nicht den Mund und das Recht, meine Meinung und Gedanken freien Lauf lassen zu dürfen, unterbinden!

Wessen Geistes Kind bist Du denn: Des Geistes Faschismus?

Gruß Fantho

1
@Fantho

Du schreibst wirklich eine Menge Bullsh*t. Wenn die Evolutionstheorie deiner Meinung nach falsch ist, wie entstehen dann deiner Meinung nach neue Krankheiten wie z.B. das aktuelle Corona-Virus.
Werden die etwa von Gott auf die Erde geschickt? 😂

1
@Fantho

In deinem anderen Post schreibste es gäbe keine Bildeglieder zwischen Amphibien und Fischen. Auch kompletter Müll, was ist mit Ambulocetus natans?
Und wenn es keine Evolution gäbe, warum leben dann diese Zwischenkreaturen nicht auch noch unter uns, wie z.B. Neandertaler etc., von dem wir ja auch bewiesenermaßen Genmaterial in uns tragen. Wie kommt das wohl, wenn wir doch garnichts mit dem Neandertaler zu tun haben und es keine Evolution gibt?

1

Irgendwie scheinst du ein Verständnisproblem zu haben. Die Evolutionstheorie behauptet nicht das, was du schreibst.

Und deine Kommentare deuten drauf hin, dass du den Fehler nicht bei dir suchst, sondern bei anderen. Das kann man zwar so machen, nur hat das dann zur Folge, dass man nicht dazulernt. Deine Wahl.

"Wenn wir als Memschen 1 Mio Jahre lang in die Luft springen, wachsen uns dann Flügel?"

Es ist andersherum... Wenn die Umwelt in Zukunft sich so drastisch ändert, dass sich Menschen nur noch zeitweilig auf dem Boden aufhalten können, werden am Ende diejenigen nur noch überleben, die irgendwie die Möglichkeit haben, dem Boden zu entfliehen. Und diese Mutationen werden dann bevorzugt. Dass sich Flügel entwickeln wäre eine Möglichkeit. Aber die Natur gibt keine spezifische Lösungsmöglichkeit vor. Wir Menschen können dem Boden entfleuen, indem wir uns in ein Flugzeug setzen, was wir gebaut haben. Intelligenz ist also auch eine Möglichkeit.

Was möchtest Du wissen?