Ist die Evolution wirklich bewiesen?

19 Antworten

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In der Wissenschaft ist nie etwas endgültig bewiesen. In der Religion muss nichts bewiesen werden, da geht es um Glauben. Man muss zwei Dinge auseinander halten. Einmal die Glaubensaussage, dass Gott der Grund von allem ist und die Welt geschaffen hat. Das ist die zentrale Botschaft aller Schöpfungsgeschichten. Diese Aussage ist verpackt in Mythen, mit denen sich die Menschen damals den Entstehungsprozess zu erklären versucht haben. Dazu hatten sie nur Beobachtungen, keine Fernrohre, keine Sateliten, keine Gesteinsforschung, keine Archeologie usw..

Die Evolutionstheorie und ein Glaube an die "Kernbotschaft" sind kein Widerspruch. Im Gegensatz zu den Mythen basiert die Evolutionstheorie auf einem umfangreichen Faktenmaterial. Die Evolutionstheorie ist besser belegt, aber sie gibt keine Antwort zur Frage "Gott" oder "nicht-Gott". Das ist auch nicht ihre Absicht. Probleme mit der Evolutionstheorie haben nicht gläubige Menschen, sondern nur solche, deren Glaube daran festgemacht ist, dass jedes Wort der Bibel historisch "wahr" ist. Dabei enthält die Bibel selbst unterschiedlich erzählte Mythen und Geschichten nebeneinander.

Es macht keinen Sinn, Wissenschaft und Religion gegeneinander auszuspielen. Religion hat wie die Philosophie lange Zeit - als es noch keine Wissenschaft gab - versucht, wissenschaftsähnliche Aussagen zu machen. Diese "Wissenschaftsersatzaussagen" der Religion (wie auch der Philosophie) sind inzwischen durch die Wissenschaft überholt. Auch die Hypothesen der Wissenschaft werden durch sie selbst immer wieder auf neueren Stand gebracht. Genau genommen muss der Mensch heute auch sein Leben mit Gott anders bestimmen als früher, als ganz andere gesellschaftlich-soziale und sozioökonomische Verhältnisse herrschten. Man muss auch über seinen Glauben immer wieder neu nachdenken. Und ihn vor allem leben. Dann erst zeigt sich, wie tragfähig er ist.

Noch eine Nachbemerkung an alle, die Darwin und die Evolutionstheorie gegen einen Glauben an Gott ausspielen wollen: Darwin war Pfarrer und Theologe! Bis zu seinem Ende! Er selbst hat an Gott geglaubt. Er hat die Bibel besser gekannt als mancher "Fanatiker" hier, hatte aber selbstredend mit der Evolutionstheorie keine Probleme.

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Sehr gute Antwort! DH!

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@isolus

a) Ich kann in vielen Punkten Deinen Erklärungen zustimmen, und dass wir heute über die Natur (Aufbau, Zusammenhänge, Funktionen, Strukturen usw.) Erkenntnisse besitzen, die die Menschen in früherer Zeiten nicht besaßen.

b) Und doch können wir nicht erklären auf welche Weise und in welchem Umfang Gott tatsächlich geschaffen hat.

c) Du billigst ja zu, dass es einen Schöpfer gibt. Viele Wissenschaftler dagegen machen das aber nicht, sondern gehen von einer rein naturalistisch-materialistischen Naturerklärung aus und lehnen jedes übernatürliche göttliche Wirken und Eingreifen Gottes ab.

Das zwingt sie natürlich dazu auf natürliche Weise erklären zu müssen(zu wollen) wie alles entstehen, bzw. sich entwickeln konnte.

d) Wie Du sicherlich weißt behauptet Dawkins, dass kein wirklicher (seriöser) Wissenschaftler an Gott glauben kann.

e) Somit stehen wir vor einem Problem, dass man nicht so einfach lösen kann indem man versucht eine Synthese zwischen beiden Erklärungsmodellen herzustellen.

@ Gott wird wohl von etlichen Wissenschaftler akzeptiert(ca. 30%) jedoch der größere Teil von (ca. 70%) lehnt Ihn als Urheber der Matreie und des Lebens völlig ab.

Daraus schöpft ja auch heute sehr stark der Atheismus seine Argumente gegen die Existenz eines Schöpfers.

f) Es bleibt deshalb die Frage bestehen: Was hat Gott tatsächlich geschaffen, bzw. was billigen wir Ihm überhaupt heute noch zu?

Denn wenn wir von der Vorstellung ausgehen, dass Gott nur die Voraussetzungen geschaffen haben soll, und dass dazu ein langer Entwicklungszeitraum notwendig gewesen wäre, wie soll aber dann am Ende die Erlösung des Menschen (Auferstehung von dem Toten) in einem kurzem Zeitraum möglich sein (1.Thessalonicher 4, 13-18), wenn es zuvor für seine Entstehung einen riesigen Zeitraum notwendig gewesen sein soll.

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@evangelista

f) Genauso trifft das auch auf die "völlig Erneuerung" unserer Erde zu (Offenbarung 21, 1-6), die von Gott völlig neu geschaffen werden soll, als Wohnort für die Menschen, aber das innerhalb eines kurzen Zeitraumes.

Wie soll das möglich sein, wenn es am Anfang nicht möglich gewesen sein soll?

Hier besteht ein gravierender Widerspruch, der heute von den Gläubigen völlig ausgeblendet wird, bzw. dem man bewusst keine Beachtung schenkt.

Denn die rudimentäre Vorstellung über das Wirken und Schaffen Gottes kann dann nämlich nicht erklären wie die Erlösung des Menschen und die völlige Erneuerung unserer Erde möglich sein soll, wenn davon ausgegangen wird, dass Gott angeblich riesige Zeiträume benötigt haben soll, um die uns heute bekannte komplexe und vielfältige Natur hervorbringen zu können.

g) Dieses heutige Verständnis über den Schöpfer steht im Widerspruch zu dem Schöpfer, so wie Er sich dem Menschen als der allmächtige Gott offenbart hat, bei dem kein Ding unmöglich, und der auch auch keiner Begrenzung unterworfen ist.

So grandios dieses Synthese auch aussehen mag, kann sie doch in der letzten Konsequenz mit biblischen Schöpfergott nicht in Einklang gebracht werden, weil wir diesen rudimentären Gott weder im AT noch im NT finden.

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@evangelista

Null Ahnung aber immer noch da.

Kannst Du nicht einfach die wirklich gute Antwort von Berkersheim stehenlassen, und Gott einen guten Mann sein lassen?

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@frank1968

@ evangelista

1) Ich habe nicht zugebilligt, dass es einen Schöpfer geben kann. Das wäre eine Sachaussage, die ich gar nicht treffen kann. Es ist Glaubenssache, hinter der uns erfahrbaren Welt einen Schöpfer zu sehen. Diese Frage kann wissenschaftlich weder positiv nochn negativ gelöst werden.

2) Auch der an Gott glaubt wird sich damit abfinden müssen, dass er nie Gott und sein Wirken voll erkennen wird. Die Schöpfungsgeschichten bekennen im Kern nur, dass es einen Schöpfer gibt. Alles andere ist Mutmaßung der frühen Zeit; keine den heutigen wissenschaftlichen Hypothesen konkurrenzfähige Sachaussage. 3) Die Evolutionstheorie ist gut mit Fakten und Herleitungen gesichtert. Aber, sie beschreibt als Hypothese nur einen Ausschnitt, den wir beobachten können - über die Archeologie und Geologie, die da ja mitwirkt, schauen wir immerhin mehrere Millionen Jahre zurück, viel weiter, als es die "Alten" je konnten. Dennoch gibt die Evolotionstheorie keine Auskunft über die Frage Schöpfer oder nicht-Schöpfer. Weder die Evolutionstheorie noch die Theorie des Urknalls geben wirklich eine Antwort darauf, wie die Welt angefangen hat noch ob sie überhaupt zu einem bestimmten Zeitpunkt angefangen hat.

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@evangelista

noch @ evangelista

3) Die Evolutionstheorie ist gut mit Fakten und Herleitungen gesichtert. Aber, sie beschreibt als Hypothese nur einen Ausschnitt, den wir beobachten können - über die Archeologie und Geologie, die da ja mitwirkt, schauen wir immerhin mehrere Millionen Jahre zurück, viel weiter, als es die "Alten" je konnten. Dennoch gibt die Evolotionstheorie keine Auskunft über die Frage Schöpfer oder nicht-Schöpfer. Weder die Evolutionstheorie noch die Theorie des Urknalls geben wirklich eine Antwort darauf, wie die Welt angefangen hat noch ob sie überhaupt zu einem bestimmten Zeitpunkt angefangen hat.

4) Im Religiösen (sowohl im Judentum wie im Christentum und im Islam) gibt es die Vorstellung, dass Gott ewig ist, nicht geschaffen. Es gibt zudem die Vorstellung, dass die Welt "ein Gedanke Gottes ist". Wenn man das ernst nimmt, dann sind auch die Schöpfungsgeschichten nur "Vorstellungskrücken" für die Menschen damals, denn wer kann sich schon Ewigkeit vorstellen. Für jemanden, der an Gott glaubt, sind sowohl die bilblichen Geschichten "Vorstellungskrücken" wie auch die Evolutionstheorie nur eine "Vorstellungskrücke modernerer Art". Als Christ lasse man sich doch mal den Eingangshymnus des Johannesevangeliums auf der "Zunge zergehen".

5) Wer nicht an Gott glaubt, muss damit klar kommen, wie die Welt ewig ist. Epikur hat es so gesehen und die Götter, an die er glaubte, waren selbst nur "Geschaffene".

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Ja die Evolution ist bewiesen. Man merkt dies an jüngsten und an langräumigen Beispielen. Zum Beispiel haben Menschen in einem Gebiet indem Malaria herrscht, die sogenannte Sichelzellenanämie entwickelt. Diese Krankheit hat den Nachteil, dass man weniger Ausdauer hat (blut kann nicht mehr so viel Sauerstoff aufnehmen), im Gegenzug aber ist man damit gegen Malarie imun (Der Malariaerrger kann sich nicht mehr an deinen Roten Blutkörperchen anhäften und gelangt so auch nicht in eine deiner Zellen). Das war ein jüngstes Beispiel von Evolution. Evolution bedeutet nur, dass eine Individuum eine Mutation hat, die ihm einen Vorteil gegenüber Individuen, der gleichen Art, überlebensfähiger machen. Dadurch pflanzen sich nur diese mit einer hohen Überlebenssfähigkeit vor und die Art verändert sich.

Beispiele eines längeren Zeitraums:                                           -Entwicklung des Menschen aus dem Ur-Primaten (ca vor 2 Mio Jahren)                                        -Entwicklung der Vögel aus den Theropoden (Fleischfressende Dinosaurier(ca vor 65,5 Mio jahren)

Im Grunde hat jeder Schritt, der Leben in der zeit der Erde tat,  uns zu unserer heutigen Population geführt.


Noch ein bewiesens Beispiel: die Züchtung des hundes aus dem Wolf war menschgemachte Evolution. Man hat Wölfe mit den Eigenschaften die man wollte gepaart bis sich eine neue art gebildet hat.

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@joshy1404

Das Beispiel mit der Sichelzellen-Anämie ist höchst spekulativ. Es fehlt der Nachweis daß ein direkter Zusammenhang zwischen dem Malaria-Erreger und der Mutation die Sichelzellen-Anämie verursacht besteht. Wie genau soll das funktionieren daß der Malaria-Erreger diese Mutation im Erbgut verursacht? Das Eine muß nicht zwangsläufig etwas mit dem Anderen zu tun haben, man kann zwar diese Wirkung beobachten, daß Sichelzellen-Anämie tatsächlich Auswirkungen auf den Malaria-Erreger hat, das bedeutet jedoch nicht zwangsläufig daß die Mutation auch durch den Erreger hervorgerufen wurde.

Es handelt sich hierbei immerhin um eine Krankheit die sich höchst pathogen auf den Menschen auswirkt und tödliche Folgen haben kann. Ich vermag darin keinen Vorteil zu erkennen und sehe nicht inwiefern der Mensch sich unter solchen Bedingungen weiterentwickeln kann wenn er doch gekillt wird. Wo wir mal wieder beim Thema sind: Mutationen sind destruktiv und verursachen keine vorteilhaften Veränderungen, die natürliche Selektion greift und die gesunden Menschen ohne eine solche Mutation überleben. Mutationen verschwinden außerdem durch die Rekombination der Gene nach und nach wieder.

Es bestehen auch durchaus noch andere mögliche Ursachen für das gehäufte Auftreten der Sichelzellen-Anämie in bestimmten Regionen, beispielsweise kann die Mutation durch natürliche Strahlungsquellen verursacht werden, durch erhöhtes Uranvorkommen zum Beispiel. Südafrika hat viel davon. 

Was die Züchtung angeht: Das beweist nur daß Vertreter derselben Art kompatibel sind, es ist jedoch keine andere Art daraus entstanden. Guck dir doch mal die Nachteile an die Züchtung bringt, die Tiere haben gesundheitliche Probleme. Auch da greift irgendwann die natürliche Selektion so daß da keine Weiterentwicklung zu einer anderen Art möglich ist, ab einem bestimmten Grad sind die Tiere nicht mehr überlebens- oder lebensfähig. 

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@nutzdenkopf

Schon was von Anpassung gehört? Der Erreger selbst löst diese Veränderung vielleicht nicht aus, der Organismus passt sich jedoch an ihn an um sich überlebensfähiger zu machen.

Bakterien können sich durch ihre schnelle Fortpflanzung (soweit ich weiß dauert der Fortpflanzungszyklus beim Bakterium ca. 30min) in kurzer Zeit an diverse Antibiotika anpassen. Dadurch sind sie überlebensfähiger. 

Der Malaria-Erreger sowie das Antibiotika selbst lösen keine Mutation aus, der Organismus passt sich nur daran an. Und vor allem kommt es bei der Evolution ja auf den Vorteil an. Wenn ein Lebewesen eine Mutation hat, die ihn gegenüber anderen einen Vorteil gewehrt, so überlebt er und die anderen sterben, damit kann er sich fortpflanzen und diesen Vorteil weitervererben.

Solche Anpassungen kann man recht häufig in der Natur vorfinden:    -Aufrechter Gang beim Mensch, nachdem die Dichte der Wälder  Nordafrikas geringer wurde                                                                   -dickeres Fell, größere Tiere und mehr Fettspeicher bei Tieren in Polaren Regionen im Vergleich zu ihren Verwandten in gemäßigteren Klimazonen (Pinguine, Eisbären-> Verwandte der Braunbären)

Das mit der Züchtung war ja kein Beispiel für Artenbildung( auch wenn ich das fälschlich behauptet habe), sondern für Evolution allgemein. Evolution findet ständig statt und ist nicht Sprunghaft, wie manche Kreationisten fälschlich interpretieren. Zwischen jeder Generation einer Art gibt es kleine Veränderung, die dann nach Millionen Jahren die Art so weit verändert hat, dass sich eine neue Art rauskristallisiert hat. Du kannst ja nicht abstreiten, dass der Hund andere Merkmale besitzt, als der Wolf.

MFG Joshua

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@joshy1404

OK, jetzt mußt du mir nur noch erklären wie GENAU sich der Organismus an den Erreger anpasst, eine detailierte Beschreibung bitte die wissenschaftlich fundiert ist.

Die Anpassung von Bakterien an Antibiotika ist mir bekannt, jedoch wäre mir kein einziger Fall bekannt in dem aus den Bakterien eine andere Bakterienart geworden wäre, zum Beispiel daß aus Colibakterien auf einmal Staphylokokken werden. Bei beschriebener Anpassung tun die Bakterien vielleicht genau das was sie tun sollen und vielleicht gibt es bei dieser Anpassung eine Obergrenze des Möglichen. So sehr ist der Bereich Mikrobiologie nämlich auch noch nicht erforscht bzw. betrachtet die Wissenschaft viele Dinge aus einem voreingenommenen Blickwinkel. 

Die Theorie daß vorteilhafte Mutationen sich durchsetzen ist mir bekannt. Ich persönlich habe noch nie eine Mutation gesehen die vorteilhaft wäre, vielleicht kennst du ja eine, ich jedenfalls nicht. Das Problem mit dieser Theorie ist auch daß eben ganz viele Vertreter einer Art gleichzeitig dieselbe Mutation entwickeln müssten damit diese sich durchsetzen könnte. Daß so etwas passieren kann ist äußerst unwahrscheinlich. Ansonsten verschwindet eine Mutation nämlich wieder und zwar deshalb weil doch bei jeder Fortpflanzung 50 Prozent neues Erbgut hinzukommt, zum Beispiel legen sich X und Y-Chromatiden nach der Befruchtung aufeinander und tauschen untereinander ihre Gene aus, die wechseln also auch ihre Position auf den Chromosomen, es wird bei jeder Fortpflanzung aber nur ein X oder Y-Chromatid weitergegeben. 

Ob es jetzt evolutionäre Anpassungen waren oder doch eine schöpferische Intelligenz für z.B. eine neue aufrecht gehende Spezies etc. verantwortlich war, bleibt spekulativ. Nur um meine Haltung zu beschreiben: Ich behaupte nicht daß es Beweise für eine schöpferische Intelligenz gibt, die gibt es genausowenig wie Beweise für biologische Evolution. Denselben Respekt, dies meinem Gegenüber einzuräumen, erwarte ich aber auch von meinen Mitmenschen. Ich glaube an eine schöpferische Intelligenz aber beweisen kann ich nichts. Ich bin nicht religiös, ganz im Gegenteil, Religionen stützen sich auf nichts weiter als auf Angaben von Menschen ohne diese Angaben beweisen zu können und ich finde es absolut falsch einfach blind religiösen Dogmen zu folgen und einer Lehre zu folgen, bloß weil das irgendwo drin steht, kann ja jeder alles mögliche behaupten ohne daß es wahr ist und wir haben in der Geschichte ja schon oft gesehen wie oft so etwas zu Unterdrückung, Mißhandlung, Mißbrauch oder Kriegen geführt hat, Verlust von persönlicher Freiheit etc. Religion ist nicht gut. Abgesehen davon, finden sich in jeder Religion so viele Widersprüche und Ungereimtheiten daß es unwahrscheinlich ist daß eine davon Recht haben könnte bzw. daß es sie einfach unglaubwürdig macht. Ich persönlich glaube also nicht daß sich das alles so zugetragen hat wie die Bibel oder es die ganzen anderen Religionen lehren sondern ich bin Agnostiker, ich glaube zwar an eine Intelligenz, lege mich jedoch nicht fest welcher Art diese ist und lege mich auch nicht fest wie es sich zugetragen hat mit der Schöpfung und der prähistorischen Zeit. Rein theoretisch ist biologische Evolution möglich, jedoch wäre sie nur dann möglich wenn Fakten entdeckt werden würden, die wir momentan nicht kennen, was nicht heißen muß daß es diese Fakten gibt, vielleicht gibt es sie auch nicht. Mit den momentanen Fakten läßt sich biologische Evolution allerdings nicht beweisen. Ich will aber niemandem seinen Glauben ausreden, jeder soll das glauben was er möchte, man sollte nur beide Möglichkeiten in Betracht ziehen und nicht die Evolutionstheorie blind hinnehmen, mit dieser wird nämlich heutzutage viel Meinungsmache betrieben und auf ihrer Grundlage werden Entscheidungen getroffen und viel wird mit ihr gerechtfertigt oder sie wird als Argument herangezogen. Ich finde man sollte ihr nicht blind folgen, weil dadurch auch die Möglichkeit besteht falsche Entscheidungen zu treffen die sich negativ auf unsere Zukunft auswirken könnten. Ich finde man sollte sich immer die Möglichkeit vor Augen halten daß beide Theorien stimmen könnten und aufgrund dieser Tatsache die Entscheidungen treffen. 

Hm na ja, wir nennen den Hund Hund aber eigentlich ist er ja immer noch ein Wolf. Es ist ja keine Katze aus einem Wolf geworden. Also es ist ja so daß da nur diverse Unterarten derselben Spezies gekreuzt wurden und es beweist nur ihre Kompatibilität untereinander, nicht aber daß sich eine neue Art daraus entwickeln würde. Diese Unterarten würden es im Regelfall in der Natur auch vermeiden sich zu kreuzen und wenn es passiert, dann nicht in derartig großer Anzahl bzw. oft würden sich diese Arten gar nicht erst begegnen wenn der Mensch nicht überall in die Natur pfuschen würde. Hm, also trotz der Durchsetzung einer bestimmten Unterart derselben Art und dem dadurch möglicherweise Aussterben einer bestimmten Unterart derselben Art, bleibt es ja trotzdem dieselbe Art.

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@nutzdenkopf

Noch etwas zur Anpassung: Beim Menschen funktioniert Anpassung über RNA, diese dockt an die DNA an und aktiviert dort bestimmte Gene, die allerdings schon vorhanden sind. Die DNA wird dabei NICHT umstrukturiert. Das ist durch Studien belegt. Bei dieser Anpassung gibt es also eine Obergrenze des Möglichen. Weiter geht's dann nicht.

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@Epson65

Nochmal zur Sichelzellen-Anämie: Man muß sich das Gesamtbild angucken. Z.B. können Erbschäden ja auch durch Unterernährung verursacht werden, dann muß man gucken wieviele andere Erbkrankheiten dort wie weit verbreitet sind usw. 

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Es gibt einen starken Vortrag zu dieser Frage von einem Professor in Biologie, der Christ ist, und Argumente gegen die Evolutionstheorie vorbringt: https://www.youtube.com/watch?v=umsce6T-E2o-E2o Seine drei wichtigsten Aussagen: 1) Die Evolutionstheorie setzt die Entstehung lebendiger Zellen aus toter Materie voraus. In den letzten 50 Jahren wurden zig tausende Experimente zu dieser so genannten Ursuppe durchgeführt. In keinem entstand eine lebendige Zellen. Lebendes entsteht nur aus Lebendem. Die mathematische Wahrscheinlichkeit einer solchen Zufallsentwicklung liegt bei praktisch unmöglich. 2) Die Evolutionstheorie setzt die Entwicklung höherer Lebensformen aus niederen Lebensformen voraus. Allerdings konnten keine Zwischenglieder gefunden werden. 3) Zellen sind irreduzierbar komplexe Systeme, d.h. bei der kleinsten Abweichung funktionieren sie nicht mehr. Es ist daher schwer vorstellbar, dass aus zufälligen Mutationen funktionierende Lebensformen entstehen.

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