Ist die evangelische und katholische Religion für/gegen Homosexualität?

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16 Antworten

Katholische und Evangelische Kirche sollte sich an der Bibel ausrichten.

In der Bibel steht, dass Homosexualität eine Sünde ist.

Das klingt hart. Es wird historisch begründet sein - ich bin aber kein Theologe.

Was man aber auch sagen muss:

- Erstens wird ein Unterschied zwischen Sünde und dem Menschen, dem Sünder gemacht. Gott liebt ALLE Menschen.

-Zweitens ist bereits schlechtes Denken über seinen Nachbarn Sünde. Eine kleine Notlüge hier, 20 Cent zu viel Wechselgeld behalten, etc. etc.

-Drittens heißt es in der Bibel ganz klar, dass man nicht über andere Menschen richten soll. "Wer von euch frei von Sünde ist, der werfe den ersten Stein", sagt Jesus und bezieht sich auf eine Ehebrecherin. Seinerzeit war das ausreichend, gesteinigt zu werden.

Mit anderen Worten: Mir, auch als gläubigen Christ, kann es total egal sein, ob mein Banknachbar schwul ist. Ich sollte mich um meinen eigenen Kram kümmern, statt mit dem Finger auf andere zu zeigen.

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Formuliere deine Frage mal etwas präziser. Man kann zwar schon erkennen, was du ungefähr meinst, aber man kann nicht gegen oder für Homosexualität sein. Du kannst ja auch nicht für oder gegen den Sonnenuntergang sein oder die Flüssigkeit des Wassers. Es sind alles ganz natürliche Dinge, die man nicht ändern kann, ob man sie nun gut findet oder nicht. Es wäre also etwas eleganter, wenn du fragen würdest, wie entsprechende Kirchen diesem Thema gegenüberstehen.

Viele protestantische Kirchen zeigen sich beim Thema Sexualität inzwischen sehr liberal und tolerieren Homosexualität, es sind sogar bereits Homosexuelle als Priester eingesegnet worden, einige erlauben sogar kirchliche Trauungen homosexueller Paare. Viele Freikirchen hingegen, besonders in Amerika und bei uns in Deutschland, lehnen zwar nicht die Homosexualität, aber das Ausleben ihrer selbst als Sünde ab und fordern von Homosexuellen ein enthaltsames Leben, ebenso die katholische Kirche, obwohl sie bereits auch auf dem Weg in die Moderne ist: Die Akzeptanz homosexueller Partnerschaften wurde auf der Bischofssynode 2014 gefordert, erreichte aber knapp nicht die nötige Zweidrittelmehrheit. Dennoch hat sich Papst Franziskus im vergangenen Sommer für die Diskriminierung Homosexueller durch die Kirche öffentlich entschuldigt - eine sehr deutliche Geste.

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Kommentar von PaulPeter44
08.03.2017, 10:03

abgesehen davon, das es in der protestantischen Kirche keine "Priester" gibt, stimmt ich dir im grossen und ganzen zu

auch in der Katholischen Kirche gibt es bekannte homosexuelle Priester, da sie aber durch Zölibat und Enthaltsamkeit keine sexuellen Kontakte suchen dürfen, fällt es weniger auf

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Die Kirchen an sich sehen das wahrscheinlich eher Kritisch, kommt aber immer drauf an wo man ist. Bei mir die Evangelische Gemeinde z.B verheratet (Kirchlich) auch Homosexuelle paare, wo anders kann der Ton aber auch komplett anders sein.

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Sofern die genannten Kirchen gemäß der Bibel urteilen, werden sie gegen Homosexualität sein, weil - gemäß Bibel - GOTT gegen Homosexualität ist.

1. Korinther 6

9 Was? Wißt ihr nicht, daß Ungerechte das Königreich Gottes nicht erben werden?+ Laßt euch nicht irreführen. Weder Hurer+ noch Götzendiener+, noch Ehebrecher*+, noch Männer, die für unnatürliche Zwecke gehalten werden,+ noch Männer, die bei männlichen Personen liegen,*+ 10 noch Diebe, noch Habgierige+, noch Trunkenbolde+, noch Schmäher, noch Erpresser werden Gottes Königreich erben.+

Römer 1:

26 Deshalb übergab Gott sie schändlichen sexuellen Gelüsten+, denn sowohl ihre weiblichen Personen vertauschten den natürlichen Gebrauch von sich selbst mit dem widernatürlichen;+ 27 und desgleichen verließen auch die männlichen Personen den natürlichen Gebrauch der weiblichen Person+ und entbrannten in ihrer Wollust zueinander, Männliche mit Männlichen,+ indem sie unzüchtige+ Dinge* trieben und an sich selbst die volle Vergeltung empfingen,+ die ihnen für ihre Verirrung+ gebührte.

Allerdings ist in den genannten Kirchen der Trend zur Akzeptanz von Homosexualität deutlich erkennbar, dies entspricht NICHT der biblischen Lehre.

cheerio

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Die katholische Kirche spricht sich noch sehr dagegen aus, befindet sich jedoch auf einem weg der Modernisierung.

Die protestantische Kirche ist wesentlich liberaler: die Kirche äußert sich aufgrund von Unstimmigkeiten und Widersprüchen innerhalb der Bibel nicht zum Thema Homosexualität als solches, doch eine kirchliche Gleichberechtigung steht noch aus. Es gibt allerdings immer mehr homosexuelle Pfarrer und Pastore, genau so wie immer mehr landeskirchen die Segnung homosexueller Paare erlauben.

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Da die Kirchen sich schlussendlich nach dem Richten was Menschen wollen, so sind sie Gesellschaftlich gezwungen für Homosexualität zu sein. 

Was der Apostel Paulus zu diesem Thema geschrieben hat, das kann man hier lesen.

Beachte dabei auch, dass er das selbe was er über Homosexualität auch über Intellektuelle sagt.

21 Denn obwohl sie von Gott wussten, haben sie ihn nicht als Gott gepriesen noch ihm gedankt, sondern sind dem Nichtigen verfallen in ihren Gedanken, und ihr unverständiges Herz ist verfinstert. 22 Die sich für Weise hielten, sind zu Narren geworden 23 und haben die Herrlichkeit des unvergänglichen Gottes vertauscht mit einem Bild gleich dem eines vergänglichen Menschen und der Vögel und der vierfüßigen und der kriechenden Tiere. 24 Darum hat Gott sie in den Begierden ihrer Herzen dahingegeben in die Unreinheit, sodass sie ihre Leiber selbst entehren. 25 Sie haben Gottes Wahrheit in Lüge verkehrt und das Geschöpf verehrt und ihm gedient statt dem Schöpfer, der gelobt ist in Ewigkeit. Amen. 26 Darum hat sie Gott dahingegeben in schändliche Leidenschaften; denn bei ihnen haben Frauen den natürlichen Verkehr vertauscht mit dem widernatürlichen; 27 desgleichen haben auch die Männer den natürlichen Verkehr mit der Frau verlassen und sind in Begierde zueinander entbrannt und haben Männer mit Männern Schande über sich gebracht und den Lohn für ihre Verirrung, wie es ja sein musste, an sich selbst empfangen. 28 Und wie sie es für nichts geachtet haben, Gott zu erkennen, hat sie Gott dahingegeben in verkehrten Sinn, sodass sie tun, was nicht recht ist, 29 voll von aller Ungerechtigkeit, Schlechtigkeit, Habgier, Bosheit, voll Neid, Mord, Hader, List, Niedertracht; Ohrenbläser, 30 Verleumder, Gottesverächter, Frevler, hochmütig, prahlerisch, erfinderisch im Bösen, den Eltern ungehorsam, 31 unvernünftig, treulos, lieblos, unbarmherzig. 32 Sie wissen, dass nach Gottes Recht den Tod verdienen, die solches tun; aber sie tun es nicht nur selbst, sondern haben auch Gefallen an denen, die es tun.

Entscheide also bei dir selbst wem du Vertrauen willst. 

Paulus oder den sogenannt Klugen wie den Theologen der Kirchen und ihren Anhänger.

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Katholizismus und Protestantismus fußen auf der Bibel. Die Bibel ist eindeutig gegen Homosexualität zwischen Männern. (Siehe Paulus). 

Auf Grundlage der Bibel fußen zwei verschiedene Theologien. Die evangelische Theologie und die katholische. Beide Theologien sind eindeutig dagegen. 

Unabhängig von den Theologien gibt es aber auch noch die Kirchenpolitik und die entsprechenden Beschlüsse. Die deutsche evangelische Kirche wird zunehmend offener gegenüber Homosexualität. Die katholische nicht. Genaugenommen ist das aber keine religiöse Frage, wie mit einer Sünde umgegangen wird und die eine Kirche sagt so, und die andere so.  

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Kommentar von PaulPeter44
08.03.2017, 10:10

auch die katholische Kirche wird offener

Papst Franziskus hat sich wegen der Diskriminierung entschuldigt und es gibt einige schwule Priester in hohen Positionen

allerdings wird die Ausübung nicht geduldet, was verständlich ist, weil dadurch ein Gelübte gebrochen wird,

Priester haben nun mal Zölibat und Enthaltsamkeit versprochen, freiwillige, darum sollen sie sich auch daran halten

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Für oder gehen ist schwer zu sagen,

bei den katholischen ist es eher ein großen Tabu mit Tendenz es negativ zu bewerten,

bei den evangelischen sollte es im Allgemeinen kein Problem darstellen.

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Kommentar von PaulPeter44
08.03.2017, 10:00

bei den katholischen ist es eher ein großen Tabu mit Tendenz es negativ zu bewerten,

das ist eine veralterte Einstellung

die katholische Kirche ist auch dabei Homosexualtität zu respektieren

Papst Franziskus hat sich sogar für die Diskriminierung entschuldigt

es gibt einige Priester,von denen öffentlich bekannt ist, das sie schwul sind, die aber trotzdem ihr Amt nicht verlieren

nicht die Tatsache der Homosexualität ist das Problem, sondern die Ausübung

da aber Priester generell das Gelübte des Zölibats abgelegt haben, in dem Enthaltsamkeit enthalten ist, sollte die Nicht-Ausübung kein Problem darstellen


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Die katholischen Dogmen behaupten weiterhin, Homosexualität wäre eine schwere Sünde.

Den Evangelen ist das ziemlich egal.

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Das ist eine gute Frage. Offiziell hat die katholische Kirche mit homosexualität nix am Hut...Aber wenn man dann immer wieder hört was da so ab geht...Kommt man ins grübeln. Die Evangelische Kirche ist da etwas lockerer würde ich behaupten.

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Was die "Weltkirche" (Offb.12,9) lehrt, sollte egal sein (Offb.17,1-6).

Unser ewige Schöpfer ist jedenfalls dagegen (3.Mose 20,13; Röm.1,20-27).

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beide sind dagegen, aber die evangelen sind toleranter geworden

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Dagegen, aus dem ganz einfachen Grund, in ihrem als heilig verehrten Mächenbuch steht drin:

Wenn jemand bei einem Manne liegt wie bei einer Frau,
so haben sie getan, was ein Gräuel ist, und sollen beide des Todes
sterben; ..."

(3.Mose 20,13)

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Beide Richtungen sind eher gegen Homosexuelle. Beide berufen sich auf die Bibel und die Kerngedanken sind gleich/sehr ähnlich.

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Was mich an solchen Umfragen immer wundert:

Alle genannten Religionen stützen sich auf die Heilige Schrift. Trotzdem zitiert kaum jemand, was GOTT für eine Meinung dazu hat.

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Kommentar von PaulPeter44
08.03.2017, 10:06

wir wissen Gottes Meinung nicht

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In meiner Gemeinde (evangelisch) ist Homosexualität kein Problem. Wir haben mehrere schwule und lesbische Leute in der Jugendarbeit und sie werden nicht schlechter oder anders behandelt als Heterosexuelle Menschen.

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