Ist die Europäische Union gut für den Arbeiter?

6 Antworten

Dank der Verträge zwischen den Mitgliedsländern der EU kannst du, wenn du möchtest, ganz spontan und jederzeit in einen anderen Mitgliedsstaat ziehen, dir dort eine Wohnung und einen Job suchen und musst dafür keinerlei Visum oder Arbeitserlaubnis beantragen.

Auch haben sich die Mitgliedsstaaten auf gewisse Mindeststandards im Arbeitsrecht geeinigt (beispielsweise mindestens 20 Tage Urlaub pro Jahr).

Und dann sorgen natürlich indirekt die leichten Bedingungen für den EU-internen Handel auch dafür, dass Unternehmen ihre Produkte gut und leicht an viele Kunden verkaufen können, wodurch sie überhaupt erst sichere Arbeitsplätze zur Verfügung stellen können.

Von daher, ja, der "ganz normale Arbeiter" hat durchaus etwas von der EU!

Ok, aber es könnte noch besser sein, richtig?

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@Xerxes11

Es kann immer noch besser werden, aber "Besser für Alle" muss nicht das Beste für dich bedeuten.....

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@Xerxes11

Ja, natürlich könnte in der EU so einiges besser sein und laufen, keine Frage. So, wie sie momentan aufgebaut ist und arbeitet, ist das sicherlich nicht der Weisheit letzter Schluss. Dennoch, wenn du in die Richtung tendierst, dass man die EU auch abschaffen könnte, dann bedenke dabei immer, dass wir dank der EU in einer der längsten Friedensperioden historisch betrachtet hierzulande leben. Und allein DAS ist ein viel zu großer Vorteil dieses Bündnisses, als dass man hier das Kinde mit dem Bade ausschütten sollte!

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@HappyMe1984

Ich will einfach eine andere EU, auch eine die weniger USA hörig ist.

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@HappyMe1984

Viele EU Länder folgen der USA mit in all ihren Kriegen.

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@Xerxes11

Verwechselst du hier vielleicht gerade die EU mit der NATO? Und selbst da: sowas nennt man Bündnis! Bündnisse sorgen primär dafür, dass Länder sich sehr genau überlegen, ob sie ein anderes Land angreifen - weil das dann wiederum sofort Hilfe von den Bündnispartnern bekäme und somit das angreifende Land es nicht nur mit diesem einen Gegner, sondern gleich mit richtig vielen zu tun hätte. Auch das ist eine sehr gute, friedenssichernde Angelegenheit.

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@Xerxes11

Es gibt sicherlich viele gute Gründe, das Handeln der USA der letzten Jahrzehnte in diversen Bereichen kritisch zu betrachten. Allerdings vermute ich bei dir eher ein Herumwerfen mit Schlagworten, deren genauen Sinn du selbst gar nicht kennst, sondern einfach nur irgendwo aufgeschnappt hast. Und genau das ist eben keine politisch fundierte Meinung, sondern Nachplappern von Stammtischparolen...

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@Xerxes11

Welches "es"? Und kannst du eigentlich auch mehr als nur einen Satz bzw. eine Frage schreiben? Irgendwas, was mehr in Richtung Argumentation mit Substanz geht?

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@Xerxes11

Hab ich dir doch oben erläutert. Oder kannst du nicht nur nicht mehr als einen Satz auf einmal schreiben, sondern auch mehrere Sätze hintereinander nicht lesen?

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@HappyMe1984

Ja es ist ein Militärbündnis, dass die Interessen der USA verteidigt.

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@HappyMe1984

Ich habe kein Interesse daran ein Vasall der USA zu sein.

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@HappyMe1984

Die USA hat nämlich schon viele fragwürdige Kriege geführt.

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@Xerxes11

Dann zieh doch mal in Länder, die sich nicht so sehr für Bündnisse interessieren und ihren eigenen Stiefel durchziehen. Schau dir an, wie es sich dort so lebt. Gerade auch dann, wenn es tatsächlich mal mit anderen Staaten knallt.

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@HappyMe1984

Die USA hat doch viele Länder schon in den Abgrund gerissen. Lybien und Irak sind nur zwei davon. Iran kommt wohl als nächstes.

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Deutsche Arbeiter haben Nachteile, weil Leiharbeitsfirmen mit ausländischen Beschäftigten die Löhne drücken. Bulgarische Arbeiter haben Vorteile.

Die deutsche Unterschicht muss zunehmend den Kuchen des Sozialstaats mit Osteuropäern etc. teilen. Heute während der guten Konjunktur spürt man das noch nicht sehr, aber in den kommenden Jahren wird das schmerzhaft.

Die Exporterfolge werden teilweise mit Target-Krediten bezahlt, die nie zurückgezahlt werden können. Also auch von daher: EU = unseriöses Spiel auf Zeit.

Bist du komplett gegen eine europäische Union?

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@Xerxes11

Ich bin für souveräne Staaten, die gut zusammenarbeiten, ohne eine Machtzentrale in Brüssel; mit dem Recht jedes Staates, die Grenzen zu kontrollieren und außereuropäische Migration abzuhalten. Der heutige Euro ist gescheitert, weil Griechen und Finnen ganz anders ticken, man kann sie nicht zusammenzwingen. Lösung: Vielleicht ein harter Nordeuro und ein weicher Südeuro.

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@Xerxes11

Lies doch einfach das Programm eurer Nazipartei. Um mehr, als das hier auszubreiten, geht es ja eh nicht. :) Die hat ihre Position da gerade EU-Wahl-tauglicher gemacht.

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@Hinterbergerin

Hinterbergerin, unterlasse deine Pöbeleien. Wir sind hier nicht beim Treff der Antifa.

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@Xerxes11

Nein, die heutigen Linken sind fast alle pro-EU. Die traditionelle Linke war immer EU-kritisch und wusste, dass die EU ein kapitalistisches Elitenprojekt ist. Corbyn in GB weiß das z. T. noch. Unsere postmodernen Linken sind aber keine Linken mehr, sondern bunte Regenbogenkämpfer.

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Ich musste mich vor einigen Jahren umschulen lassen und meine Branche wechseln, weil diese Flut von ausländischen Billigarbeitern bei uns ganz einfach die Löhne drücken. Mir persönlich hat die EU nur Nachteile gebracht, ich sehe absolut keinen Vorteil für mich als Privatperson.

Wurde da unter Mindestlohn gezahlt? Die Vorteile für dich liegen im Lebensstandard.

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@Kleidchen2

Mit 25 Jahren Berufserfahrung und zahlreichen Weiterbildungen habe ich etwas mehr verdient wie nur den Mindestlohn. Was für einen Lebensstandard haben wir denn?

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@verreisterNutzer

Und dir wurde dein Arbeitsplatz genommen, weil jemand ohne Qualifikation den besetzen konnte?

Durch die EU haben wir in Deutschland eine relativ gute Beschäftigungssituation, was die Position der Arbeiterschaft generell deutlich verbessert hat.

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@Kleidchen2

Mir wurde der Arbeitsplatz nicht genommen, ich hatte nur die Wahl, entweder zu bestimmten Konditionen weiter zu arbeiten oder zu gehen, weil in meiner Branche genug reinkommen die für weniger arbeiten gehen. Ich bin in einem Alter da ist es auf dem Arbeitsmarkt nicht mehr so ganz einfach etwas Gutes zu bekommen. Als ich jünger war hatte ich auch keine Probleme unterzukommen, ich hatte ja auch keine Ansprüche.

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Nicht automatisch für jeden. In der Summe schon. Denn das Recht der freien Arbeitsplatz- und Wohnortwahl mindert die Abhängigkeit der Arbeiter.

Der Mindestlohn sollte generell eingeführt bzw. erhöht werden.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Jahrelang in Partei und Initiativen tätig

ich sag mal ja, ist gut. Wenn dir der Lohn zu gering ist ziehst einfach in ein anderes EU Land. Wird von vielen Bulgaren so gemacht. Und das ist ja eines der Argumente für den BREXIT. Die wollen die EU-Arbeiter nicht.

Warum verarmen dann so viele Länder immer mehr?

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damit sich die Politiker profilieren können ... die kriegen teuer bezahlte Posten ohne viel zu machen. Haben neulich erst nen Wahlkampfauftritt von Corwin gezeigt. Er hat einfach EU-Politikernamen geschrien die verhasst sind und man loswerden will. Das war sein Wahlprogramm .. und die Leute haben gejubelt und ihn angefeuert. ...

so nach dem Motto: Junker ist ein Trunkenbold ... yeahhhh ...

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