Ist die EU wirklich am Ende.Der Zerfall hat ja bereits begonnen?

...komplette Frage anzeigen

13 Antworten

Hallo Gedankenpolizei,

da antworte ich jetzt lieber nicht, es könnten ja fgalsche Gedanken sein, die ich habe

LG

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Gedankenpolizei
06.02.2017, 02:37

Systemkritisches Nachdenken führt letztendlich immer zu Gedanken verbrechen.

Gute Antwort!

0
Kommentar von Barney123
06.02.2017, 02:40

Hilfe

ich weiß nicht ob ich mich Bedanken muss oder abtauchen soll

0

Es wäre leichter, wenn Deutschland nach Fehlverhalten in der Griechenlandkrise und beim Umgang mit Asylanwärtern endlich einmal begreifen würde, dass die EU niemals aus dem Sinn heraus entstanden ist, Deutschlands Machtposition weiter zu stärken, sondern ein Wiedererstarken der deutschen Allmacht aufgrund der Größe und Bedeutung des Landes zu vermeiden. Zur Zeit sehe ich diesen Ansatz nicht. Merkel wird in der Presse fast zur Gottkanzlerin erklärt, heute las ich was von "Führerin der freien Welt" und rieb mir die Augen, weil ich nicht in einem Europa leben möchte, in dem Deutschland sich selbst einen Führungsanspruch attestiert.
Selbst der Brexit hat weder die Funktionsträger der EU noch die deutsche Politik aufgeweckt. Wir stehen vor einer 4. Amtszeit Angela Merkels, der französische Präsident ist schwächer denn je (und stark war er nie) und in Frankreich klopft der verdammte Front National schon an. Die EU muss sich selbst fundamental reformieren, insb. was sowohl ihre Ausrichtung an Deutschland angeht als auch eine Korrektur ihrer eigenen absurden Expansionspolitik, die zum Ukrainekonflikt geführt hat. Die EU hat sich solange erweitert und gehofft, dass sie irgendwann - genauso wie individuelle Banken in der Krise - "too to fail" sind - diesen Status haben sie jetzt erreicht und einige Offizielle merken langsam, dass er nicht so erstrebenswert ist, wie sie vielleicht angenommen hatten. Auf lange Sicht ist es nicht unwahrscheinlich, dass mit der EU das passiert, was mit allen historischen Großstaaten und Imperien passiert ist - wenn man immer nur von territorialer Expansion träumt, fällt einem das irgendwann auf die Füße. Das wird auch die selbsternannte "Führerin" der freien Welt sehr bald bemerken.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Gedankenpolizei
04.02.2017, 19:14

Dem ist nichts hinzuzufügen...

1

Hallo!

Das ist ein Thema für sich & ich habe dazu die Ansicht, dass die EU den drohenden Zerfall im Grunde selbst verschuldet hat ----> die zunehmende Bürokratisierung auf allen Ebenen, dauerhafte Bevormundung aus Brüssel mit tlw. wenig sinnvollen "Vorschlägen", aber auch die allgemeine Politikverdrossenheit in den EU-Mitgliedsstaaten - die sicherlich mit auch eine Wurzel in den EU-Ärgernissen hat - und die wachsende Unzufriedenheit der Menschen tragen dazu bei, dass man sich ernsthaft Gedanken machen muss, wie das weitergeht.

Fakt ist m.E., dass die EU ihren eigentlichen Zweck - eine Freihandelszone zu sein - mittlerweile bei weitem überschritt & übers Ziel hinausgeschossen hat. Und die Leute lassen sich eben nicht alles bieten!

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Am Ende sind nur diejenigen, die das behaupten.

Die EU ist das einzige was verhindert, dass die einzelnen Nationen in Europa zwischen den Interessen der USA, Russlands und anderer Großmächte zerrieben werden.

Ungeachtet der Totengesänge derjenigen, welche von Putin unterstützt werden (Front National, Partij voor de Vrijheid, Fidesz, AfD, FPÖ) wird die EU so schnell nicht untergehen.

Das Gegenteil wird der Fall sein und die EU zwar mühsam, aber letztlich erfolgreich die Probleme lösen. Warum? Weil es keine, auch nur ansatzweise vernünftigere Lösung für die Staaten in der EU gibt.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Es ist schade, wenn mal Probleme da sind, dass gleich von Schluss und Ende gesprochen wird.

Probleme kann man lösen und ich bin sicher, dass es gemeinsam besser geht als allein.

Du fragst hier zum Beispiel eine große Menge Menschen, suchst also nach mehr als einem einzigen Gedanken. So entstehen neue Gedanken und Lösungen. Gemeinsam.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Nein.

Auch ein Zerfall ist nirgends in Sicht. 

Vielmehr hat man eher den Eindruck, Trump würde sich nach dem mephistolischen Motto "Ich bin eine Teil jener Macht, die stets das Böse will und doch auch immer das Gute schafft" eher positiv auf den EU-Zusammenschluss auswirken...:-)

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Die Eurozone ist heute schon stärker als der Dollar. Wir haben in einer globalisierten Welt bessere Chancen wenn wir als Europäer zusammen halten und unsere Werte verteidigen.

Natürlich ist in manchen, vormals von der Sowjetdiktatur betroffenen Ländern, das demokratische Bewusstsein noch wenig ausgeprägt. Aber bereits die Vorgänge in der Ukraine haben Ländern wie Polen und den baltischen Staaten gezeigt, wie stark sie auf uns angewiesen sind.

Also werden diese Länder sich wohl bald westlichen Werten anschließen. Auch Schottland dürfte hoffentlich bald eine Bereicherung für die EU darstellen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Na hoffentlich nicht. Sie ist schließlich der letzte Machtblock, der noch unsere Interessen vertritt.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Am Ende sicherlich nicht. Aber schwer ist es im Moment.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Wird Deutschland endlich von der EU "eingehegt", dann steht es um diese Allianz nicht so schlecht. Bleibt Deutschland weiterhin die maßgebliche Hegemonialmacht dieser Union, dann sehe ich schwarz für diese.

Warum? Nun, Deutrschland überflutet mit seinen Waren sdiec EU-Märkte, mit der Folge, dass dort die heimische Industrie und sonstige Untenehmen darunter leiden.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von dermitdemball
05.02.2017, 16:55

Jeder hat es vielleicht schon mal so erlebt. Man malt ein Bild und irgendwann kommt der Moment, wo das Bild nicht mehr besser wird, sondern man mit Fortdauer der Vollendung immer weniger Gefallen daran findet!

Ähnlich ist es mit der EU! Das beste Stadium hatte dieses "Konstrukt" als EG - Europäische Gemeinschaft! (Zollfreihandel)

Das Grundproblem liegt darin, dass man eigentlich viel mehr Gesamteuropäisch entscheiden müsste! Aber die europäische Bevölkerung das nicht mitträgt! 

Die nationalen Regierungen/Parteien müssen zwangsläufig auch deshalb sehr national denken und handeln, sonst werden sie nicht wiedergewählt! Machen sie das nicht und sind sie zu "Brüssel-freundlich" verlieren sie massiv Stimmen an die Rechtspopulisten!

Die nationalen Strömungen - der Rechtsruck ist fast in der ganzen EU zu spüren! (Italien, Frankreich, Österreich, Holland, Finnland, AfD usw. usf.)

Schuld daran sind auch die großen regierenden Volksparteien, (sozialdemokratischen und christlich sozial - konservativen), die es nicht geschafft haben, die immer weiter aufgehende Schere zwischen "Arm und Reich" zu stoppen!

Während die Einkommen der Arbeiter und Angestellten fast stagnieren, haben die Unternehmen, Großkonzerne, Global-Player und deren Manager ihre Gewinne bzw. Einkommen durch die Globalisierung vervielfacht!

Dazu zahlen diese Konzernriesen durch Gewinnverschiebungen wenig, bis fast gar keine Steuern! Wie man bei Apple in Irland sieht! Dabei ist Apple der größte Konzern der Welt! (ca. 625 Milliarden)

Effektiv hat Apple in Irland nur 0,05 Prozent Gewinnsteuer gezahlt. 

Quelle: http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/netzwirtschaft/apple-steve-jobs/apple-und-irland-kaempfen-gegen-steuernachzahlungen-14583061.html

Symptomatisch für den Niedergang und das Auseinanderbrechen der EU war/ist die Solidarität in der Flüchtlingskrise bzw. Flüchtlingsverteilung! (erst ein kleiner Bruchteil der 160000 konnte verteilt werden!)

Wie Umfragen zeigten war die ungelöste Flüchtlingsproblematik und der "Deutsche Alleingang" auch für den BREXIT verantwortlich! Mit GB verlässt ein großer Nettozahler die EU! Dadurch müssen die übrigen Nettozahler tiefer in die Tasche greifen!

Dazu kommt noch die "künstliche" Gemeinschaftswährung, die für die meisten (Süd)Staaten viel zu "hart" ist! Deutschland ist wirtschaftlich so stark und produktiv, dass fast alle anderen EU-Mitgliedstaaten darunter leiden! 

Durch das Ausscheiden der Briten wird jetzt die EZB - Politik von den überwiegend hochverschuldeten EU-Staaten bestimmt! Wie grotesk das Ganze ist, zeigt das der Zwergstaat Malta in der EZB faktisch gleich viel Einfluss hat wie Deutschland!

Die EZB unter Mario Draghi entwertet durch die massive Geldschwemme den Euro immer mehr! Zerstört durch die Nullzinspolitik die Altersversorgung der Menschen und enteignet die Sparer! (Inflation viel höher als Guthabenzinsen)

Das schlimme daran, die EZB-Politik ist leider alternativlos! Die "Südstaaten" Italien, Griechenland, Spanien, Portugal aber auch Frankreich sind dermaßen hoch verschuldet, dass eine Zinsanhebung gar nicht mehr möglich ist, ohne einen KOLLEKTIVEN CRASH!

0

Der Anfang vom Ende hat begonnen, korrekt.
Auch mit fleißiger Hilfe Deutschlands.
Deutschland ist der Störenfried mit seinen Handelsbilanzüberschüsse.
Die deutschen Exportüberschüsse sind die Schulden der impotierenden Länder.
Und Deutschland karrt noch nach, mit den Spardiktaten an andere Länder.

Das führte zunächst zum Brexit und wachsendem Widerstand in der EU gegen die Deutsche Bevormundung.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Apfelkind86
04.02.2017, 19:11

Jaja, England leidet so schlimm unter deutschen Sparzwängen... xD

1

Grossbritannien ist bereits aus der EU ausgetreten.

Ich tippe darauf, dass Frankreich als nächstes austritt. Und da sich Russland und Ungarn in letzter Zeit stark annähern, wird Ungarn danach auch austreten.

Und dann hat sich das mit der EU erledigt.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Aussendienst
05.02.2017, 03:39

Die EU hat aber 27 Staaten. Wenn England und Frankreich austreten, sind wir die Bingo Burner :)

0

Was möchtest Du wissen?