Ist die Ethik für das Überleben der Menschheit wichtig?

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3 Antworten

Man kann eine Stufung aufzählen: Hackordnung - Regeln - Moral - Ethik. Hackordnungen, die "Vorläufer" von Regeln und Moral gibt es bereits bei Tieren, die in Gemeinschaft leben. Regeln bilden sich in menschlichen Gemeinschaften, weil zu Regeln bereits die Fähigkeit der sprachlichen Abstraktion notwendig ist. Moral ist bereits eine breitere Übereinkunft, teils ungeschrieben, teils in Gesetzesform gegossen. Ethik könnte man als die philosophisch durchdachte, komplexe Form der Moral nennen. Moderne Gesellschaften brauchen Ethik, weil die zwischenmenschlichen Verhältnisse und die Möglichkeiten menschlichen Handelns fast unübersehbar vielfältig geworden sind. Moderne Gesellschaften sind aber notwendig, um einer Massenbevölkerung das Überleben zu sichern.

Tiere besitzen auch keine Ethik und sie leben noch, Menschen sind auch nur Tiere, würde all unsere Ethik wegfallen würden wir uns erstmal sehr stark dezimieren, aussterben würden wir aber nicht.

Wenn du Menschheit im zivilisiert/kultivierten Sinne meinst, dann ist Ethik auf jeden fall extrem wichtig, sonst endet es wie in den meisten dritte Weltländern, in Krieg, Zerstörung, Hass und Armut.

Ja, ansonsten gibt es zu viel Skeupellosigkeit (nach mehr als jetzt) und mit der Welt ginge es den Bach runter (noch mehr als ohne hin schon)

und mit der Welt ginge es den Bach runter (noch mehr als ohne hin schon)

Wir leben gerade in einer der friedlichsten und besten Zeiten, die die Menschheit jemals erlebt hat.

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In Europa ja. In Afrika und dem nahen Osten nein.

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