Ist die Erdgas verbrennung nicht der Klimakiller Nummer 1?

11 Antworten

Wenn man davon ausgeht, dass die globale Erwärmung hauptsächlich durch Treibhausgase verursacht wird, ist das Verbrennen von Methan sogar vorteilhaft.

Begründung: CH4 ist ein deutlich wirksameres Treibhausgas als CO2. Aus den meisten Lagerstätten würde das CH4 ohnehin bald in die Atmosphäre entweichen, da ist es sinnvoll es aufzufangen und durch Verbrennen in das weniger wirksame CO2 umzuwandeln. Beim Fracking sieht es natürlich anders aus. In diesen Lagerstätten würde das CH4 ohne Förderung noch Jahrtausende verbleiben.

Die Hauptursache der globalen Erwärmung sind aber nicht die Treibhausgase, sondern ist der Flugverkehr in Höhe der Tropopause (und die dadurch erzeugten Wolken und Umschichtungen der Luft).

  1. Ja, die durch den Menschen zusätzlich ausgestoßenen Treibhausgase sind hauptverantwortlich für den Klimawandel.
  2. Ja, es ist besser Methan zu verbrennen, als es so in die Umwelt zu blasen, aber es wäre noch besser, es im Boden zu lassen. Das mit dem selbstständigen Entweichen stimmt nicht. Hast du dazu eine Quelle?
  3. Flugzeuge sind je nach Rechnung nur für 2-5 Prozent der Emissionen verantwortlich.
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@frambemble

Die CO2-Hypothese ist das Narrativ der großen Banken und ihrer Klimawandelursachenleugner. Ich habe 3 bis 4 gute Beweise, dass es nicht an den Treibhausgasen liegt.

Erstens:

Da der Zuwachs an Treibhausgasen gemäß der bekannten Daten erst ab etwa 1975 mit dem Zuwachs der Globaltemperatur korreliert, es aber von 1880 bis 1975 eher eine kleine globale Abkühlung gegeben hat (sowohl der bodennahen Luft als auch der oberflächennahen Ozeantemperaturen), trotz kräftigen Zuwaches der Treibhausgase, kann der Zuwachs an Treibhausgasen nicht die wichtigste Ursache des Klimawandels sein. Keine Korrelation, keine Kausalität.

Diagramme und Links:

Diagramm "Trennung nach Land und Meer" in diesem Link

https://meteo.plus/klima-global.php

und

https://www.sealevel.info/co2_and_ch4.html

Nicht jeder sieht diese Tatsache auf den Diagrammen, deshalb sei hier eine einfache, aber effektive Rechnung gegeben, um den Knick in der Korrelation zu beschreiben.

Von 1880 bis 1975 ist die CO2-Konzentration von 290 auf 330 ppm gestiegen. Das entspricht 13,8%. Von 1880 bis 1975 ist die Globaltemperatur um maximal 0,08°C gestiegen. Dies im Rahmen der Messgenauigkeit. Nimmt man als ersten Bezugspunkt ein Jahr zwischen 1872 und 1879 und als letzten ein Jahr zwischen 1976 und 1980, ist die Globaltemperatur sogar um 0,3°C gesunken. Siehe

https://www.meteozurich.ch/?tag=globale-erwarmung&paged=2

Eine Erwärmung von 0,08°C entspricht einem Temperaturzuwachs von 0,0278% Rechnung:

0,08K/(273,2+14,5) * 100% = 0,0278%

Wir haben einen Faktor von 13,8%/0,0278% = 496

Von 1975 bis 2010 ist die CO2-Konzentration von 330 auf 390 ppm gestiegen. Das entspricht 18,2%. Von 1975 bis 2010 ist die Globaltemperatur um 1,1°C gestiegen. Das entspricht 0,382%. Faktor: 47,6

Wir haben hier also einen Korrelationsknick um mehr als den Faktor 10.

Physikalisch betrachtet sollte gemäß der CO2-Hypothese sogar eine logarithmische Abhängigkeit vorliegen, d.h. die frühen Zuwachsraten sollten sich stärker als die späten Zuwachsraten auswirken.

Logarithmische Abhängigkeit und Dreisatz liefern

lg(290/(330-290)) : lg(330/(390-330)) = 0,08 : T2

0,8603 : 0,813 = 0,08 : T2

T2 = 0,08 * 0,813/0,8603 = 0,076

D.h. wenn es in derselben Abhängigkeit weiter gegangen wäre, dann hätte die weitere Temperaturerhöhung ca. 0,076K oder 0,076°C betragen.

Fakt 3: Die gemessene Temperaturerhöhung hat aber nicht 0,076°C, sondern ca. 1,1°C betragen, also ca. das 14-fache.

Bei genauerer Rechnung haben hier also einen Korrelationsknick um mehr als den Faktor 14.

Entsprechend sieht es bei der Betrachtung der anderen Treibhausgase, z.B. CH4 aus. Auch die Klimaforscher die die CO2-Hypothese vertreten, haben mittlerweile gemerkt, dass ihre Hypothese durch den Korrelationsknick falsifiziert werden kann und versuchen die aus der Zeit vor 1975 verfügbaren Temperaturdaten ins Kältere zu verschieben. Sie nennen das Homogenisieren. Hier ein Link zur systematischen Änderung der alten Datenmengen seitens der Klimaalarmisten.

https://sciencefiles.org/2019/07/22/manipuliert-die-nasa-klimadaten/

>Diese Datenmanipulation, die Tony Heller aufgedeckt hat, ist nicht nur ein NASA-internes Problem, sie ist Bestandteil von GISTEMP, einem der vier, wie wir gestern dargestellt haben, Datensätze, die von Forschern genutzt werden, um ihre Klimamodelle zu erstellen. Wenn die Ausgangsdaten in GISTEMP, die ohnehin schon in weiten Teilen „Schätzungen“ darstellen, zusätzlich durch ideologisches Doping verändert wurden, dann hat dies entsprechende Auswirkungen auf die Ergebnisse aller Klimamodelle, die mit GISTEMP-Daten arbeiten (was wohl die Mehrzahl der Klimamodelle tut).

und hier

https://www.eike-klima-energie.eu/2020/07/15/klimawandel-durch-datenmanipulation-eine-nuss-fuer-faktenmoerder/

Manch einer mag jetzt denken: "Aber zur Zeit der Dinosaurier war es doch auch viel wärmer (ca. 10°C wärmer) und die CO2-Konzentration war mit 1000 ppm deutlich höher als heute. Wie passt das zusammen, dass CO2 kaum Wirkung hat?"

Änderungen der Globaltemperatur, bzw. des Klimas, werden vor allem durch Schwankungen der Erdbahn hervorgerufen, so genannte Milankovic-Zyklen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Milankovi%C4%87-Zyklen

Es können sich unterschiedliche Milankovic-Zyklen überlagern. Dazu kommen Schwankungen der Sonnenaktivität, die die Menschheit noch gar nicht richtig versteht. Natürlich sind CH4 und CO2 Treibhausgase die einen zusätzlichen Einfluss ausüben, aber ihre Wirkung kann schnell überschätzt werden, wie ein Blick in die Erdgeschichte zeigt. Zur Sturtischen Eiszeit (vor ca. 760 bis 640 Mill. Jahren) und zur Marinoischen Eiszeit (vor 620-650 Mill. Jahren) waren die atmosphärischen CO2-Konzentrationen und -Partialdrücke SEHR viel höher als heute, nämlich gemäß Mainstream

https://wiki.bildungsserver.de/klimawandel/index.php/Kohlendioxid_in_der_Erdgeschichte

etwa das 5-fache, bzw. 2000 ppm. Bei so hohen CO2 -Konzentrationen - und vermutlich auch hohen CH4- Konzentrationen - eine lange Eiszeit!

Außerdem muss beachtet werden, dass bei Erwärmung die Ozeane CO2 emittieren.

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@Maarduck

Zweitens:

Wenn die aktuelle globale Erwärmung nicht als wichtigste Ursache den Zuwachs an Treibhausgasen hat, woran liegt es dann?!

Es gibt eine sehr gute Korrelation mit dem Flugverkehr auf Höhe der Tropopause. Bis ca. 1970 gab es in dieser Höhe kaum Flugverkehr (NICHT dessen Emissionen von Treibhausgasen) und kaum Erwärmung. Die Globaltemperatur hatte entsprechend den Schwankungen der Sonnenaktivität nur geringe Schwankungen. Ab ca. 1975 hat die Globaltemperatur aber einen eindeutigen Trend nach oben und die Temperaturen zwischen Land und Ozeanen streben immer weiter auseinander. Siehe

Diagramm "Trennung nach Land und Meer" in diesem Link

https://meteo.plus/klima-global.php

Und ab 1975 gab es einen massenhaft zunehmenden Flugverkehr auf Höhe der Tropopause.

Ein weiteres Indiz dass der Flugverkehr die Hauptursache der globalen Erwärmung ist, ist der Abfall der Globaltemperatur mit der Schrumpfung des Flugverkehrs im Rahmen der Corona-Maßnahmen.

Nach dieser Quelle war z.B. der Juni 2019 global gesehen etwas wärmer als der 2020, der wärmste Juni war 2016 und seit Februar 2020 kühlt sich die untere Troposphäre ab.

https://wattsupwiththat.com/2020/07/02/uah-global-temperature-update-for-june-2020-0-43-deg-c/

Juni 2019 + 0,47°C

...

Feb. 2020 +0,76°C

März 2020 +0,48°C

April 2020 +0,38°C

Mai 2020 +0,54°C

Juni 2020 +0,43°C

Von Ende Februar bis Ende Juni ist die Globaltemperatur also um (0,76-0,43) = 0,33°C gesunken. Ich finde das viel, angesichts der Kürze der Zeit und dass der Flugverkehr nicht wirklich stark geschrumpft ist.

Vom Flugverkehr auf Höhe der Tropopause wissen wir, dass er Wolken erzeugt die wärmen, dass er Ozon aus der Stratosphäre (wo es den Boden kühlt) in die Troposphäre pumpt (wo es ein ganz normales Treibhausgas ist), die Jetstreamlage instabil macht, das Hauptwolkenband nach oben verschiebt und weiter zu den Polen, was beides erwärmend wirkt, auf Höhe der Tropoause NOx erzeugt, ein Treibhausgas und Katalysator für Ozon, CO2 erzeugt, was in dieser Höhe nun wirklich erwärmend wirkt u.s.w.

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@Maarduck

Die drei anderen Beweise sind leider etwas textreicher.

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Nein. Das in der Erde lagernde CH4 gelangt auch ohne das wir es verbrennen früher oder später in die Atmosphäre. CH4 ist aber Ein wesentlich stärkeres Treibhausgas als das durch dessen Verbrennung entstehende CO2.

Woher ich das weiß:Hobby

Es wird aber nicht direkt in die Atmosphäre entlassen sondern verbrannt, wobei auch andere Klimagase wie Co2 entstehen aber im Vergleich mit der Verbrennung von Erdöl ist es effizienter.

Nein.

Die Verbrennung von Kohle ist Klimakiller Nummer 1.

Methan verbrennt zu einem CO2- und zwei Wasser-Molekülen.

Kohle verbrennt ausschließlich zu CO2.

Das ist nur relevant, wenn man die gleiche Menge hon beiden verbrennt. Interessant ist eher, wie viel CO2 pro Energieeinheit ausgestoßen wird. Da ist Erdgas in der Praxis zwar auch besser, aber das hast du ja nicht geschrieben.

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Nach der Verbrennung ist kein Methan mehr übrig. Allerdings CO2.

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