Ist die Entsorgung bzw. das Recycling von Energiesparlampen wirklich so kompliziert und aufwendig sowie teuer wie behauptet?

5 Antworten

du hast es hier schon beschrieben. wir haben es hier mit einer fülle verschiedener materialien zu tun.

was das quecksilber betrifft, da wird, bzw. wurde, ein riesen bohei drum betrieben, ohne dass mal darauf geachtet wurde, wie viel von dem mist z.b. braunkohlekraftwerke in die luft blasen.

mit den LEDs hat sich die sache übrigens kaum gebessert. auch die dinger besitzen eine fülle verschiedener materialien, die beim recycling getrennt werden müssen...

stelltt sich zu guter letzt die frage, wer den aufwand bezahlt. hersteller und handel wollen nicht, der kunde auch nicht. nun darfst du 3 mal raten, wer keine wahl hat :-)

übrigens: du schriebst gerade kompaktleuchstofflampe. das sind eigendlich klassische leuchstofflampen, bei denen das Leuchtrohr auschaut wie eine energiesparlampe, der sockel aber gesteckt wird und nicht geschraubt. das Vorschaltgerät bleibt bei dieser ausführung in der Leuchte.

es gibt hier zwei verschiedene ausführungen: einmal mit 4 Pins und einmal mit zwei. die zweipin ausführung hat einen eingebauten starter und wird für leuchten mit eingebauter drossel verwendet.

da man den starter so wie so beim tasch des leuchtmittels wechseln sollte ist das aber schon okay.

ganz ohne müll zu produzieren geht es so wie so nicht

lg, Anna

Es war in der Tat etwas traurig, dass man bei kompakten Gasentladungslampen ( Leuchtstoff ) die Varianten mit separat gesockeltem Leuchtmittel für den Heimgebrauch stets in einer Nieschenzone beliess, wie es z.B. für die Sockel PLD und 2G11 durchaus auch diverse Modelle in sehr kompakten Abmessungen gab mit gesondertem VSG . 

Eines der Haupt-Probleme ist aber die rückwirkende Abscheidung der HG-Bestandteile aus den Befüllungen solcher Leuchtmittel während des Recyclings. 

Ansonsten wäre bei deren Vorschalt-Komponenten der ganz normale Recycling-Prozess wie bei allgemeinem Elektronik-Schrott möglich, die in sich aber auch mit gewissem Aufwand und Filtrationstechnologien verbunden ist. 

Mit Sicherheit wurden bei den kompakten Leuchtstoff-Leuchtmitteln mit integriertem VSG aber gewiss sehr viele Ressourcen ( 100.000 - de bis Millionen Tonnen ) übe viele Jahre rein an Material, wie auch in der Energiebilanz unnötig dadurch vergeudet. 

Zahlen zum Aufwand hab ich nicht, es wird aber garantiert teurer, da die zu entsorgende Menge abnimmt. Heute gibt es keinen Grund mehr für die Neuanschaffung von ESL, da LED alles mindestens gleich gut, fast alles besser kann.

Ja die LEDs sind wirklich weit entwickelt.

Ich habe eine LED Filament von Osram die sieht genauso aus wie eine Glühlampe aber hat anstatt Wolframfaden solche SMD Streifen im Glaskolben und einen Abstrahlwinkel von 360°

Dadurch werden jetzt auch keine Lampen mehr verschandelt durch irgend eine Spirale oder Röhre die aus dem Lampenschirm ragt.

Gibt es auch mattiert.

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@Wienerschnitzel

Habe ich einigen, guten Nachbarn auch direkt empfohlen, obwohl meine ESL mit Sockel  G11 nach wie vor auch funzen. 

Daran halte ich in den damit ausgestatteten Zimmern auch fest als Hauptbelichtung. 

Für die Küche habe ich auch noch eine starke , aber kompakte Leuchtstoff-Lampe in U-Form. 

Nehmen und nutzen, was halt funktional vorhanden ist. 

Manche Leuchtstoff-Systeme haben neben separat wechselbarem Leuchtmittel gegenüber LED garnicht mal eine schlechtere Energiebilanz.....nebenbei sogar noch austauschbare Leuchtmittel..... na aber auch dort gibt es schon lange garantierte Funktionsdauern von 10k bis 20K+ an Betriebsstunden zumindest an guten Systemen. ( Leuchtmittel austauschbar ) ☺

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> alles mindestens gleich gut

Vieles, aber noch nicht alles. Oder kennst Du eine LED-Lampe, die

a) in eine für E27 Glühlampen designte Leuchte passt, und

b) wenigstens 1200 lm (entsprechend 100 W Glühobst) bringt, und

c) eine Farbwiedergabe besser als ra = 90 liefert.

Punkt b) ist ein technisches Problem, wäre wohl nur mit eingebautem Mini-Lüfter und damit Lärm zu lösen.

Punkt c) ist mehr ein politisches Problem, da die zu deklarierende Energieeffizienz umso besser wird, je gelbgrüner die Lampe leuchtet.

Letzteres gilt für ESL und LED gleichermaßen, aber bei ESL findet man wenigstens nach langem Suchen Exemplare mit guter Farbwiedergabe. Leider weder im Baumarkt noch im stationären Elektrohandel.

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@TomRichter

Das alte "Glühobst" bringt an realer Lichtausbeute höchstens etwa 1:10 bis 1:7 .

Farbechtheit gibt es zudem auch bei Leuchtstoff oder LED = / > RA 90....da ist es nur etwas weniger mit Effizienz.

Aber WO in der Butze ausser direkt über der Kochstelle, oder über einem Schreibtisch braucht man DAHEIM mehr als RA 90 ? ( Privat ? )

Wer nicht wirklich kochen kann, kann es auch bei bestem Licht nicht. ( Geschwärzt und verkocht SIND selbst unabhängig von LICHT NICHT gut ) .....

Hey, ich mochte "Schuhsohlen"...zumal sich Mutter DA wenigstens...

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@Parhalia2

Ehrlich gesagt HASSTE ich "Schuhsohlen"...Mutter hatte manche Gerichte nahezu "Blind" drauf.....

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@Parhalia2

Von den ESL mit guter Farbwiedergabe hatte ich ja schon geschrieben, ich habe herkömmliche Leuchtstoffröhren und ESL im Einsatz.

Solltest Du eine LED mit guter Farbwiedergabe und wahlweise E27 oder GU10 kennen, nehme ich die gerne als Nachfolger für meine ESL.

Warum die Betonung auf "Daheim"? Zunehmend mehr Leute arbeiten zumindest zeitweise im Homeoffice.

Aber egal ob für Arbeit oder Hobby: Für Schneider, Kunstmaler, Foto- und Videografen ist es wichtig.

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