Ist die Energieerzeugung in Science-Fiction-Werken umweltschonend, regenerativ und nachhaltig? Mit was wird dort Energie gewonnen?

10 Antworten

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Meistens geschieht das mithilfe eines (noch) fiktiven Materials.

Bei Star trek sind es dilithium Kristalle, die Materie-Antimaterie reaktionen steuern.

Bei Stargate und Avatar war es Naquadah/Unoptanium, die bei Raumtemperatur superleitend sind. (Verlustfreier stromfluss)

Bei den XCOM games gab es elerium115, das gravitationswellen erzeugt.

Alle haben gemein, dass man die verlustreiche schadstoffreiche Stromerzeugung durch Verbrennung und einen sich drehenden Generator umgeht. Energie wird direkt in der gewünschte Form erzeugt, und nicht erst dreimal umgewandelt.

Woher ich das weiß:
eigene Erfahrung

Startrek hat eine Ökoimage.

Es gibt alles an "sauberen" Energien was man sich vorstellen kann.

Die Erde wird zum Großteil mit Solarenergie versorgt.

Die Raumschiff durch die gesteuerte Reaktion von Materie mit Antimaterie.

Zudem wurde in Startrek die Technologie erfunden wie man Energie in Materie und zurück umwandeln kann,und zwar ohne Verluste.

Science Fiction wirft manchmal einen wirklich interessanten Blick auf zukünftige Techniken, die zu der Zeit, in der die Bücher oder Filme entstanden, noch nicht möglich waren.

Manchmal werden verfügbare Techniken beschrieben, z.B. wenn bei Jules Verne eine Rakete mit einem herkömmlichen Geschütz zum Mond geschossen wird, manchmal wagten es Sci-Fi Autoren aber auch damals noch Undenkbares zu denken. Z.B. Holographie, Touch Screens usw.

Manches, Teleportation beispielsweise schien damals noch grundsätzlich mal möglich, hat sich aber im Lichte neuerer Teilchenforschung als grundsätzlich unmöglich herausgestellt.

Was die Energiegewinnung angeht, bin ich sicher, dass es der Menschheit irgendwann, wenn die Ressourcen so weit aufgebraucht sind, dass sogar ein zukünftiger Donald Trump sich nicht mehr in die eigene Tasche lügen kann, gelingen wird, die unerschöpflichste Energiequelle anzuzapfen, die uns zur Verfügung steht – die Sonne.

Vielleicht bereiten wir uns als Menscheit aber schon vorher ein gnädiges Ende oder ein wohlmeinender Riesenasteroid übernimmt diesen Job. Unterm Strich hat die Menschheit ja unendlich Überragendes geleistet, auf der anderen Seite aber auch die Hölle freigelassen, die in uns allen steckt.

Wenn wir verschwinden, werden andere Lebenwesen davon profitieren. Wir können uns ja auch darüber freuen, dass die Saurier ausgestorben sind, gäb's die noch, gäbe es uns nämlich nicht.

Leben kommt und geht. Ein ewiger Kreislauf, der uns Menschen nicht nowendigerweise einschließt.

Bin ganz Deiner Meinung. SF geht mir normalerweise am Allerwertesten vorbei, aber historische SF-Romane lese ich zu gern.

Habe über den Flohmarkt eine fast komplette Sammlung der Romane von Hans Dominik erworben. Z.T. insoweit hochinteressant, als sich Dominik eingehend mit der Energiegewinnung in der Zukunft beschäftigt hat.

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Science Fiction wirft manchmal einen wirklich interessanten Blick auf zukünftige Techniken, die zu der Zeit, in der die Bücher oder Filme entstanden, noch nicht möglich waren.

Das ist ein Märchen.

Es gibt viele Behauptungen, die das unterstützen sollen, die sind aber falsch.

So wird z.B. Star Trek das Klapphandy nachgesagt.

Das Prinzip des Mobiltelefons wurde bereits vorher zum Patent angemeldet und der Klappmechanismus ist im Prinzip nur ein Design Merkmal (natürlich erfordert es gewisse technische Spezifikationen, aber die hat Star Trek eben nicht vorhergesagt).

Auch die Flachbildschirme und Touchpanels (aus TNG) waren keines Wegs Neuland (zumindest nicht für Fachleute).

Tatsächlich gibt es aber einen Fall (vielleicht auch noch ein Paar mehr), wo ein Sci-Fi-Büch ein Patent verhindert hat, weil die Erfindung als "Nicht neu" eingestuft wurde. So wurde das Patent auf Wasserbetten abgelehnt. Wobei ich nicht weiß ob es schließlich doch erteilt wurde.

Teleportation beispielsweise schien damals noch grundsätzlich mal möglich,

Das Beamen war aus reinen Kostengründen eingeführt worden.

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@Ahzmandius

Danke. Das sind sehr interessante Informationen. Ich glaube aber schon, dass die eine oder andere Idee beispielsweise von Asimov oder Lem irgendwann mal Gestalt annimmt – hoffentlich zum Segen der Menschheit und nicht zu einem weiteren Schritt in Richtung Abgrund

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