Ist die Einstellung meiner Schwester gegenüber der Arbeit schlecht?

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9 Antworten

Es ist nicht schlecht, es ist keine Faulheit. Es ist einfach nur eine persönliche Einstellung für sich.

Das andere, das sie kaum über die Runden kommen, trotz "hohem " EInkommen: Da müssen die Betroffenen (also deine Schwester und ihr Mann) selbst schauen. Irgendwo gibts sicher Möglichkeiten Geld sinnvoll einzusparen. Sei es bei der Finanzierung von Hobbies, von Markenprodukten, teuren laufenden Verträgen.

Das muss jeder für sich selbst entscheiden, ob er früh eine Familie gründet , oder nicht. Und wenn deine Schwester trotz hohem Einkommen, wie du schreibstt, mit dem Geld nicht auskommt, hat sie vielleicht zu hohe Ansprüche bzw. kann nicht mit Geld umgehen ?

Naja, eine Frau, die zwei Kinder groß zieht, würde ich nicht als Faul bezeichnen.

Wenn sie geheiratet hat und nun Hausfrau und Mutter ist, was soll daran falsch sein?

Und nur weil man arbeitet heißt es noch lange nicht, dass man mit Geld zurecht kommt. Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Es gibt genug Leute, die arbeiten, aber ihren Umgang mit Geld nicht auf die Reihe bekommen.

Also nochmal, zwei Kinder groß zu ziehen ist ne ordentliche Arbeit, da gehe ich dann doch lieber einem Job nach. Das ist nicht so stressig. Deswegen kann ich die Meinung deiner Schwester nicht nachvollziehen. Vielleicht hat sie in ihrer Ausbildung schlechte Erfahrungen gemacht? Aber die Meinung der Eltern kann ich auch nicht nachvollziehen. Früher war das ein sehr übliches Lebensmodell: Mann hat gearbeitet und die Frau hat sich um den Haushalt gekümmert und die Kinder groß gezogen.

Unüberlegt, wenn die Ehe schief geht, hat sie schlechte Karten, um auf eigenen Beinen zu stehen...

Es ist ihre Entscheidung. Und wenn man sich Kinder leisten kann und der Ehemann die Familie versorgen kann finde ich es ok. Allerdings finde ich es schrecklich wenn man nur Kinder bekommt um nicht zu arbeiten und vorallem wenn man es sich finanziell nicht leisten kann...sind beide Punkte erfüllt ist es einfach nur gedankenlos, dumm und den Kindern gegenüber unfair.

Sie darf sich dann nicht beschweren, dass sie kein "eigenes Geld" hat und nur ein "3-K-Leben" (Kinder / Küche/ Kummer) führt.

Ich finds oke, schließlich ist es oke kinder zu bekommen und man kann sich entscheiden familie oder beruf und sie hat familie gewählt. Wenn man zuerst Karriere Ausbildung und berufserfahrung sammelt läuft man gefahr später keine Kinder mehr zeugen zu können. Ich kenne das so, eine bekannte hat auch eine ausbildung gemacht ein paar jahre gesammelt und dann versucht ein Kind zu bekommen. Sie war 35 und es hat einfach nicht geklappt, die fruchtbarkeit von frauen ist mit um die 20 rum am größten. Die Fruchtbarkeitskurve verläuft U förmig das heißt die fruchtbarkeit steigt rapide an erreicht ihren höhepunkt und fällt dann sehr schnell auch wieder ab. Bei ihr war es mit 35 vorbei, sie hat trotz vielen versuchen keine kinder mehr kriegen können.

Nenn ich pech sowas.... Das sollte man immer bedenken.

Macht sich deine Schwester eigentlich auch Gedanken darüber, was passiert, falls die Ehe in die Brüche gehen sollte? Sie ist ja von ihrem Mann komplett abhängig... Altersvorsorge ist da auch ein Themenbereich, den sie wohl in dem Zusammenhang nicht auf dem Schirm hat.

... und was macht sie, wenn die Kinder mal groß sind? Hockt sie dann den ganzen Tag zu Hause rum und wartet, bis ihr Mann die Kohle bringt? Was ist, wenn die Ehe nicht von Dauer ist? Deine Schwester scheint ziemlich blauäugig zu sein!

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