Ist die Einname von Gingko positiv bei Hörsturz und Vergesslichkeit?

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6 Antworten

Im Rahmen des Alterungsprozesses können Sauerstoffradikale entstehen, die toxische Auswirkungen auf das Körpergewebe haben und zum Absterben von Nervenzellen beitragen. Um diese Radikale aufzufangen, wird häufig ein Ginkgo-Extrakt (Gingko biloba) verabreicht. Dieser fördert außerdem die Durchblutung und steigert nachweislich die Gedächtnisleistung und das Lernvermögen.

http://www.onmeda.de/aktuelles/monatsthema/gedaechtnis/altersvergesslichkeit.html?p=6

Bei subakutem und chronischem Tinnitus werden Glukokortikoide und Blutverdünner verabreicht, anschließend erfolgt eine hyperbare Sauerstofftherapie.

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Einen Versuch mit Gingko kann man machen. Ich selbst nehme morgens und abends je 1 Tablette und es ist mir schon viel geholfen. Die Durchblutung im Innenohr ist besser geworden, somit auch das Tinnitus-Rauschen.

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Zahlreiche frühere Studien haben auch gezeigt, dass ein spezielles Extrakt aus Gingko bei bestimmten Patienten die Tinnitus-Symptome lindern kann.

w w w.mdr.de/hauptsache-gesund/102800.html

Hier mal noch durchlesen:

http://www.neuro24.de/tinnitus.htm

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die folgende antwort steht bei der mittleren der drei untenstehenden verwandten fragen:

beantwortet von Patron am 6. Juli 2007 23:12 2x Thumbupvoted

nur in etwa 30 % der fälle wird klinisch eine diagnose als erklärung gefunden bei tinnitus. bei diesen 30 % sind natürlich eine reihe von arteriellen durchblutungsstörungen dabei, und denen hilft gingko-extrakt. die beste form ist nach meiner erfahrung tebonin forte als tropfen, 4 x tgl 25 tropfen.

generell ist es bei tinnitus ähnlich wie bei psoriasis oder anderen erkrankungen, bei denen die ärzte dann sagen "ätiologie unbekannt", also niemand weiss, wie das entstand. und in allen diesen fällen ist häufig ein seelischer hintergrund anzunehmen, den man aber meistens nicht in einem zehnminutengespräch herausfinden kann. es gibt zwar nachschlagebücher mit den häufigsten seelischen ursachen körperlicher probleme, zb von louise hay, aber die erklären auch nicht 100 % der ungeklärten fälle. trotzdem lohnt es, da nachzusehen. viele erklärungen sind aus umgangssprachlichen wendungen zu entnehmen. beim tinnitus habe ich zb mehrmals erlebt, dass der erklärungssatz "will nicht auf die eigene innere stimme hören" bei betroffenen ein aha-erlebnis auslöste. das ist dann so etwas wie eine blitz-psychotherapie...

Kommentar von neurodoc am 6. Juli 2007 23:22

gute Antwort!

Es gibt mehrere Aussagen, die die Einnahme von Gingko positiv beurteilen. Einen so genannten wissenschaftlichen Nachweis wirst du nicht finden, es sei denn es gibt ein entsprechendes Patent auf Gingko

bei einem hörsturz muss man innerhalb von 1.std. zum arzt damit man an eine infusion kommt sonst kann das gehör nie wieder vollständig hergestellt weden denn ein hörsturz ist ein kleiner hirninfarkt da helfen keine naturmittel auch bei beginnender schwerhörigkeit oder vergesslichkeit erst zum arzt

stimmt so nicht ganz! Richtig ist, so schnell wie möglich zum Arzt. Ich habe nach einem Hörsturz vor etwa 10 Jahren inzwischen wieder ein gutes Gehör und nur bei emotionalem Stress stellen sich Geräusche ein - sozusagen als Frühwarnsystem. Ich kann dann sofort reagieren

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@vollimleben: das ist kein Hirninfarkt, sondern ein Innenohr-Infarkt!

Kleine Blutgerinnsel (Thrombus), welche die Blutgefäße verschließen, sind – ähnlich den Gefäßverschlüssen bei einem Herzinfarkt oder Schlaganfall – vermutlich die häufigste Ursache für eine gestörte Durchblutung im Innenohr. Man spricht deshalb auch von einem Innenohrinfarkt.

Um die Durchblutung des Innenohrs zu verbessern, wird vorwiegend die Infusionstherapie angewendet. Hierbei erhält der Erkrankte über eine Vene (intravenös) etwa zehn bis 14 Tage lang einmal pro Tag Lösungen, die das Blutvolumen in den Gefäßen vergrößern und das Blut verdünnen (Plasmaexpander).

http://www.onmeda.de/krankheiten/hoersturz.html?p=6

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Einen solchen Nachweis wirst du in der Literatur nicht finden können.

Nein, auch nicht die allerkleinsten.

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