Ist die Einnahme von Antidepressiva sinnvoll?

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Nun will ich doch auch mal etwas dazu sagen.Meine Freundin nimmt seit ein paar Monaten Ventafaxin gegen Ihre Depressionen und ich als aussenstehender muss leider feststellen, das Ihr es damit nicht wirklich besser geht. Sie meint zwar ein besseres Gefühl zu haben doch bin ich der Meinung daß Ihr Gefühl Sie täuscht. Ok Sie hat weniger Phasen in denen Sie die Depressionen hat. Doch hat Sie auch irgendwie auch weniger Spaß am Leben. Sie lebt mit den Tabletten einfach in den Tag hinein und ist mein ich nicht wirklich glücklich damit. Sie verdrängt damit einfach nur Ihre Depressionen bin ich der Meinung.

Ich selbst hatte auch schon öffters Depressionen.Ich hatte mich über mehrere Jahre sozusagen vergraben und hatte mich oft selbstbemitleidet wie schlecht es mir doch geht und mich damit eigentlich noch tiefer in diese Depressionen getrieben. Den Kontakt zu meinen Mitmenschen hatte ich fast komplett abgebrochen. Die Rolläden waren Tag für Tag unten. Wenn jemand bei mir geklingelt hatte, wurde von mir nicht die Tür geöffnet. Ich hatte Angstzustände und Panikatacken Die Ärzte wollten mir auch Antidepressiva verschreiben. Doch bin ich der Meinung es kann nicht sein das ich mir etwas einpfeifen muss damit es mir besser geht. Dies erinnert mich sehr an Drogen. Und Drogen sind meist nie etwas gutes. Ich habe viel gekifft früher. Danach kamen Drogen wie XTC Speed und Kokain dazu. Kokain hatte ich aber nur ab und zu genommen. Vielleicht alle paar Monate mal. Nach einem Jahr extremes einnehmen von XTC hatte ich irgendwie darauf auch keine Lust mehr und habe das von heute auf morgen aufgehört.

Diese Drogen habe ich genommen damit es mir besser geht. Das dachte ich zu diesem Zeitpunk zumindest. Naja mir ist es für diesen Moment auch besser gegangen. Alle meine Sorgen die ich hatte waren einfach wie weggeblasen. Gekifft habe ich noch einige Jahre danach noch. Und nicht nur einen Joint am Wochenende. Nein zu meinen guten Zeiten habe ich pro Tag 3-5 Gramm Platt gemacht.

Mit den Drogen konnte ich z.B. meine Arbeitslosigkeit, Geldmangel und das Ansehen anderer irgendwie besser verarbeiten bzw verdrängen. Die Wirkung von Antidepressiva würde ich mit diesen Drogen vergleichen. Die Probleme sind zwar da aber man macht sich keine Gedanken darüber oder nimmt es halt einfach so hin.

Meine Depressionen gingen so weit, das ich keine Lebenslust mehr hatte und dies auch mehrfach dem Arbeitsamt mitgeteilt hatte. Ich muss dazu sagen das ich sehr viele Probleme mit dem Arbeitsamt hatte. Arbeitslosengeld wurde gestrichen da angeblich Unterlagen nicht abgegeben wurden, diese aber schon 3 mal dort eingereicht wurden. Mit der Jobsuche hatte ich auch nicht wirklich viel Glück. Dazu kam dann noch ein Bandscheibenvorfall(mit 26 Jahren). Mein Leben war für mich einfach nichts mehr Wert. Ich verlor die restlichen Freunde die ich noch hatte. Das einzigste was ich dachte was mir noch Freude bringt war Kiffen dachte ich zu dieser Zeit. Damit fühle ich mich besser. Doch verdrängte ich einfach nur meine Umwelt und meine Probleme.

Ich hatte mit dem Kiffen auch mehr Spaß am Leben. Ganz klar. Meine schlechten Gedanken über die Probleme waren weg. Doch die Probleme waren jedoch noch da. Ich machte mir darüber einfach keine Gedanken.

Bei einem Besuch auf dem Arbeitsamt hatte ich denen mitgeteilt dass es mir einfach egal wäre was passiert. Ob Geld kommt oder nicht. Ob ich mein Leben in Griff bekomme oder nicht. Ich hatte mich damit abgefunden und dadurch mich von allem abgekapselt und auch nichts dagegen hätte wenn ich nun einfach tot umfallen würde.

Daraufhin wollte mich das Arbeitsamt zu einem Psychoonkel schicken. Nun gehen Sie da mal hin und der gibt Ihnen ein paar Tabletten. Damit geht es Ihnen dann wieder besser. Das war ein Signal für mich mein Leben von Grundauf zu ändern. Denn mit Mitteln damit es mir besser geht hatte ich es davor schon versucht. Dies hatte es nicht wirklich besser gemacht. Ich versuchte aus meinem Alltagstrott heraus zu kommen und einfach alles zu ändern. Ich suchte mir einen neuen Freundeskreis, zog in eine andere Wohnung...

Ich bin der Meinung Probleme sollten behoben werden. Ändert etwas an euerem Leben und pfeift euch nichts rein und gaukelt euch nichts vor das es euch damit besser geht.

Mittlerweile stehe ich wieder voll im Leben, habe eine eigene Firma und freue mich über jeden Tag. Natürlich gibt es auch Tage an denen es mir beschissen geht. Doch denke ich das ist normal. Es kann einem nicht jedem Tag spitze gehen. Ach ja meine Freundin hat seit Sie ihre Tabletten nimmt kaum körperlichen Kontakt zu mir. Sex haben wir vielleicht 3-4 mal im Monat. Vor der einnahme dieser Tabletten gab es deutlich mehr Sex. Depressionen sollen an der Wurzel angepackt werden Herausfinden was einen bedrückt bzw woher die Depressionen kommen und genau das ändern. Wenn man nicht weis an was es liegt dann vielleicht einfach alles ändern wie ich. Bei Psychischen Problemen die wirklich Krankheitsbedingt auftreten mögen diese Ad´s vielleicht ratsam sein.

Johanniskraut hilft nur bei leichten Depressionen oder Verstimmungen. Bei mittelschweren bis schweren Depressionen muss schon zum richtigen Medikament gegriffen werden. Ich habe ein sehr gutes, welches mir hilft. Wogegen ich von reinen Antidepressiva eher noch depressiver werde. Klär das am besten mit Deinem Arzt.

ich würde dir eine Therapie vorschlagen, habe ich auch gemacht du lernst viel dabei und bist nach den Gesprächen so frei und glücklich. ich wünsche dir viel glück

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