Ist die Deutsche Wiedervereinigung, mehr für die Deutschen oder Amerikaner?

Bild - (Deutschland, USA, Kolonien)

6 Antworten

So ein Papier (ausweislich seiner Schreibfehler nicht gerade von einer Leuchte verfasst) ist ein Argument dafür, dass es sich lohnen würde, den Geschichtsunterricht zu verfolgen oder sich ein bisschen genauer schlau zu machen. Kleiner Tipp: was auf eine Seite passt, kann nichts erklären, ausser das schlichte Gemüt des Verfassers. Der zweite Weltkrieg, die Zeit danach und die Wiedervereinigung sind einigermaßen komplexer, da würde man eher Bücher über Tausende von Seiten erwarten. Und wer die Zeit selber miterlebt hat, weiß, dass kein vorher gefasster Plan die Entwicklung gesteuert hat, sondern dass Tausend, zum Teil zufällige Faktoren, ineinandergegriffen haben.

Die auf dem Bild aufgestellte These beruht zum Teil auf recht Fragwürdigen Interpretation bestimmter Sachverhalte, sowie zum Teil auch auf schlichten Falschbehauptungen. So z.B. dass "nicht nur ein Meter Deutschen Bodens hätte abgetreten werden müssen". Insgesamt waren es tatsächlich etwa 114.000 km².


Ach die Behauptung, eine "Lektion der Geschichte sei es, dass man im Falle eines Krieges entweder Gebiet gewinnt, oder selbst Annektiert wird“, zollt nicht besonderes von geschichtlichem Verständnis.


Ich könnte noch weiter machen, aber ich denke diese Fehler zeigen schon, dass der Verfasser nicht der Hellste zu sein scheint...

Dieses Statement ist kompletter Schwachsinn. Wäre Deutschland eine amerikanische Kolonie hätte sich Schröder sicher nicht geweigert, am Krieg gegen den Irak teilzunehmen, was die Amerikaner extremst verärgert hat. Auch Mutti ist im Moment eher stachelig gegenüber Trump.

Du willst damit sagen das Deutschland souverän ist und nicht fremd gesteuert ist? Da sagt Edward Snowden aber etwas anderes, genauso wie Gysi usw

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@Halgadom

Gysis hat das was er da von sich gegeben hat mittlerweile weitestgehend wieder revidiert. Leider wird das selten mit erwähnt, wenn er als Kronzeuge genannt wird.

Auch Snowden hat nicht generell behauptet, dass Deutschland "nicht souverän" sei bzw. lässt sich das aus seinen Dokumenten auch nur herauslesen, wenn man diese sehr selektiv liest.

Einerseits waren da die Vereinbarungen im Rahmen des 2+4 Vertrag, die jederzeit kündbar waren und dementsprechend die Souveränität Deutschlands nicht im eigentlich sinne Einschränkten. Zudem haben sich die USA im Rahmen der Abhöraffäre nicht einmal drauf berufen. Das die USA in Deutschland abgehört haben, bedeutet nur das die USA, im Rahmen ihrer Spionagetätigkeit die Souveränität anderer Länder nicht achten. Wäre das ein Beweis für die fehlende Souveränität Deutschlands, müsste man auch annehmen Staaten wie China, der Iran,oder Russland sein nicht souverän.

Das eine gewisse Hegemonie der USA im Rahmen der derzeit, in Deutschland herrschenden Politik besteht, kann man aus meiner Sicht zwar durchaus sagen. Allerdings hat hier der Wähler auch jederzeit die Möglichkeit, Parteien und politische Kräfte zu unterstützen, die keinen so US nahen Kurs fahren, wie die letzte bzw. wohl auch kommende Regierung. Hier als von "Fremdsteuerung" zu sprechen halt ich für deutlich überzogen.

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