Ist die Canon 100d die richtige Kamera für mich?

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3 Antworten

Die 100d hat kein Klappdisplay wenn ich richtig gelesen habe. Ist die Frage, ob das für dich interessant ist.

Ich würde eher die 700d empfehlen. Etwas älter zwar, aber dafür Klappdisplay und der Akku hält länger. Außerdem hat die 700d mehr Kreuzsensoren. Wobei da wieder die Frage ist, ob du das brauchst und ob die Objektive so hochwertig sind, dass du einen Unterschied bemerken würdest.

Von der Bildqualität tun sich die Kameras eher nichts. Die sind okay und wachsen auch ein wenig mit dir und deinen Anforderungen.

Aber welche Kamera die richtige ist, können wir nicht beurteilen. Was willst du denn fotografieren?

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Kommentar von cedric1110
19.06.2017, 21:05

Natur und Menschen 

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Wer soll das wissen? Wir kennen dich doch nicht.

Bei Canon bekommt man in den Amateurklassen nicht allzu viel Kamera fuers Geld. Canon bietet ein tolles Objektivprogramm und sehr gute Kameras mit Kleinbildsensor ("Vollformat"). Aber bei den kleinen APS-C (3 und 4stellige) Modellen bieten sie kleine Sucher, keinen Wetterschutz und einen schwachen Sensor. 

Muss es ueberhaupt eine DSLR sein? Und wenn ja warum?

Etwas Allgemeiner:

Zunaechst mal ist der Markt der Digitalkameras nahezu unueberschaubar

und fast taeglich gibt es neue Modelle; die Vorgaenger sind noch lange
in den Regalen.
Um etwas "Ordnung in das Angebot" zu bringen sollte man sich zunaechst mal kritisch selbst fragen, was man ueberhaupt will und erwartet und wie viel man bereit ist zu schleppen und an Geld auszugeben..
Die ganz einfachen Kameras (50-200€) werden mehr und mehr von den eingebauten Smartphonekameras verdraengt.

Preislich im Anschluss (200-700€) kommen dann:
1.die Bridge- oder Superzoomkameras (mit kleinem Sensor)
2.hoeherwertige Kompaktkameras (mit kleinem, mittlerem oder auch APS-C-großem Sensor)

Vorteil der Bridge sind:
•der oft enorme Zoombereich,
•der Sucher
•die ueberschaubaren Kosten
•oft sehr ordentliche Makrotauglichkeit

Die Nachteile der Bridgekameras sind:
•bei wenig Licht sehr deutlich schlechtere Bildqualitaet als Kameras mit großem Sensor
•der Autofokus ist nicht sporttauglich
•schoene Hintergrundunschaerfe ist fast nur im Makrobereich oder mit Tricks und Koennen machbar
Ob man die Groeße eher als Vor- oder als Nachteil sieht ist Geschmacksache.
Kompaktkameras
kauft man deshalb, weil man nicht viel schleppen will
oder darf, oder weil man unauffaellig fotografieren will. Gute
Kompaktkameras wie z.B. die Ricoh GR kosten nicht nur so viel wie eine
Systemkamera, sondern liefern auch erstklassige Bildqualitaet.
Schließlich haben sie Bildsensoren, wie sie auch in Systemkameras
verwendet werden. Weitere herrausragende Kompaktkameras kommen von
Olympus, Fuji und Sigma. Nachteile sind:
•oft kein (oder nur teurer Zubehoer-) Sucher
•nur eine Brennweite, die auch kaum erweiterbar ist
Dazwischen gibt es noch Kameras, die deutlich kompakter sind als eine
Bridge, aber auch deutlich groeßer als eine kleine Kompaktkamera.
Populaerer Vertreter sind die Canon Powershot Modele. Zoombereich und
Sensorgroeße liegen ebenso wie die Gehaeusegroeße im Mittelfeld mit allen
Vor- und Nachteilen.

Kommen wir jetzt zu den
Systemkameras. Die gibt es mit und ohne Spiegel.
Auch die gibt es vereinzelt mit winzigen Sensoren (Pentax Q und Nikon 1). Normalerweise sind aber
Sensoren verbaut, die die Groeße von mindestens 1 Daumennagel (mikroFT und FT), 1,5 Daumennaegeln (APS-C) 3 Daumennaeglen (Kleinbild oder Vollformat) oder 5 und mehr Daumennaegeln (Mittelformat) haben. Ein Schaubild gibt es bei Wikipedia---> Sensorformat 
Kostenmaeßig kann sich das Hobby Fotografie als ein "Fass ohne Boden"
entpuppen, wenn man sich fuer eine Systemkamera entscheidet. Dafuer
bleibt dann auch kaum eine Aufgabenstellung unloesbar, wenn man
genuegend Wissen und Geld hat.
Allerdings kann man auch gut unter 1000 Euro bleiben und gluecklich werden. Lichtstarke Objektive gehen aber bei  jedem System ins Geld (und ins Gewicht). Außerdem wachsen die zu schleppenden Kilos proportional zur Groeße des Sensorformats. Dabei stellen die passenden Objektive den Loewenanteil des Gesamtgewichtes.
Benutzer der "alten" Systeme wie Canon, Nikon, Pentax und Sony
(Minolta) koennen nicht nur auf ein großes (Pentax und Sony A_Bajonett) bis riesiges (Canon und Nikon) Neusortiment, sondern auch auf einen riesigen Gebrauchtmarkt zugreifen. Doch auch die neuen Systeme (Sony E-Bajonett, Olympus und Panasonic mFT, Fuji X) bieten fuer die allermeisten ernsthaften Fotografen genuegend "Arbeitmaterial".
Mit welchem System man letztendlich gluecklich wird, kann hier
(oder in anderen Foren) niemand entscheiden außer dem Kaeufer selbst.
Der muss entscheiden, wie viel er schleppen, wie viel er ausgeben will,
welche Geraetschaften sich in seiner Hand am ertraeglichsten anfuehlen, welches Menue er am besten versteht, mit welchem Sucher er am ehesten klarkommt. Man muss die Geraete gerne in die Haende nehmen. Nur dann nimmt man sie gerne mit und die Bedienung gibt nicht jedesmal neue Raetsel auf. Die erzielbaren Bildergebnisse liegen gar nicht so weit auseinander und sind mehr abhaengig vom Koennen des Fotografen, dem Licht und der Qualitaet des Objektivs als von der Wahl der Kamera.
Der Gang in einen gut sortierten Laden oder zu einem Fotostammtisch
oder zu einem Fotoclub/VHS ist unabdingbar. Nicht um sich von
Verkaeufern oder Usern einlullen zu lassen, sondern um mal ein paar
Geraetschaften auszuprobieren und den persoenlichen Favoriten zu finden.
Kameras sind etwas sehr individuelles, aber letztlich nur ein Werkzeug.
Eigenschaften wie Sucher, Haptik, Bedienlogik, Geraeusche,
Wetterfestigkeit sollten wichtige Auswahlkriterien sein; nicht nur
Zubehoerauswahl, Image, Preis, Empfehlungen oder gar Testberichte. Auch die Notwendigkeit von WiFi, Klappdisplay, GPS, Touchscreen usw. wird vollkommen unterschiedlich bewertet.
Wer Hallensport oder Wildlife (insbesondere kleine Voegel)
fotografieren will, hat natuerlich ganz andere Anforderungen an die
Ausruestung, sollte sich dann aber auch ueber die Kosten im Klaren sein  

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Ja schauen wir doch mal nach der Bildqualität zwischen 100D 600D und 700D https://www.dxomark.com/Cameras/Compare/Side-by-side/Canon-EOS-100D-versus-Canon-EOS-700D-versus-Canon-EOS-600D___871_870_692 Siehe da, die älteste also 600D ist Gewinner. Dafür schafft sie nur 3,7 Bilder pro sec im Dauerfeuer. Die 700D hat wohl das bessere AF System, dafür liegt die 100D leicht bei der ISO in Führung und es gibt sie sogar in weiß mit passender Handtasche. https://store.canon.de/canon-eos-100d-weiss-18-55mm-stm-objektiv-stella-mccartney-kameratasche-linda/9124B029/?nav=cameras%2Cdslrcameras%2Ccat30014

Mit Ausnahme von Serienbildgeschwindigkeit und Autofokus liegen alle kleinen Canon-DSLRs maximal auf dem Niveau einer 7 jahre alten Sony  und liegen somit in der reinen Bildqualität hinter allen anderen Kameraherstellern. https://www.dxomark.com/Cameras/Compare/Side-by-side/Nikon-D3400-versus-Canon-EOS-80D-versus-Sony-Alpha-580___1105_1076_685

Vorteile gibts für Sportfotografierende, Leute die billig WLAN und ein Klappdisplay möchten und Menschen die viele gute Canonobjektive ihr eigen nennen oder tatsächlich gewillt sind sie zu kaufen.

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