Ist die BRD (sind wir..) ein Einwanderungsland?

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7 Antworten

Einwanderungsland ist grundsätzlich jedes Land in dem Menschen

  • Arbeit finden
  • eine Heimat finden
  • sich in der Kultur des Landes wohlfühlen
  • die Gesetze des Landes akzeptabel empfinden und auch leben
  • sich mit der Politik und des Staatsgebildes identifizieren können

Dies sehe ich als Grundvoraussetzung für ein Einwanderungsland. 

Bezogen auf die derzeitige Situation kann ich in Deutschland kein reines Einwanderungsland sehen.

  1. Wir haben hier in Deutschland überhaupt keine ausreichenden Ressourcen.
  2. In Deutschland leben 2,8 Millionen Arbeitslose, 7.5 Millionen HartzIV-Empfänger, 350.000 Obdachlose. Wir haben folglich fast 11 Millionen Menschen die gerne Arbeit hätten, aber keine bekommen. Hier ist einfach überhaupt keine Arbeit vorhanden.
  3. Zunehmend bilden sich besonders unter der islamischen Bevölkerung Parallelgesellschaften. Die Menschen lehnen unsere Kultur, Gesetze, Staatsgebilde und Politik ab, und bleiben lieber unter sich. Dies hat dabei schon bedenkliche Ausmasse angenommen, man braucht hierzu nur in die Metropolen wie Berlin, Dortmund, Gelsenkirchen, Essen oder Duisburg zu schauen.

Anhand dieser realen Gegebenheiten kann Deutschland kein Einwanderungsland sein.

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Kommentar von 1988Ritter
28.01.2016, 15:09

Vielen Dank für die Auszeichnung.

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Ja, wir sind schon seit Jahrzehnten ein Einwanderungsland.

Deutschland ist mit Stand 2012 nach den Vereinigten Staaten das zweitbeliebteste Einwanderungsland der Welt.In Deutschland leben Einwanderer aus 194 Ländern. Im Jahr 2011 ergibt sich ein Gesamtanteil der Bevölkerung mit Migrationshintergrund im Sinne der amtlichen Statistik (d. h. seit 1949 von außerhalb in das heutige Bundesgebiet eingewanderte Personen und deren Nachkommen) von etwa 19 Prozent (15 Millionen Einwohner) und einen Gesamtanteil der Bevölkerung ohne deutsche Staatsangehörigkeit von 8,3 Prozent (6,6 Millionen Einwohner).

Nach Ansicht von Statistikern ist Deutschland bereits seit Jahrzehnten als
Einwanderungsland anzusehen

https://de.wikipedia.org/wiki/Einwanderungsland#Deutschland

Wir haben keinen unkontrollierten Zuzug von Einwanderen. Flüchtlinge sind kein Einwanderer.

Ohne die Zuwanderung wäre der Staat schon lange am Boden gelegen.

http://www.n-tv.de/politik/Mehrheit-der-Deutschen-sagt-Ja-article15998831.html

http://www.welt.de/wirtschaft/article128223358/Deutschland-ist-zweitbeliebtestes-Einwanderungsland.html

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Kommentar von bachforelle49
19.01.2016, 15:43

trotzdem, scheint mir ein bißchen `überholt `..

wir brauchen nicht noch mehr Arbeitskräfte für wachsende prekäre Arbeitsverhältnisse.. Prognose: Mit der Zuwanderung wird unser Staat über kurz und lang am Boden liegen wegen zu hoher Kosten und Überschuldung (roter Zahlen) wie bei jedem (Bau)projekt, wo Fachleute nicht richtig rechnen können und sich prompt verrechnen (natürlich nach unten hin..)

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selbst klassische Einwanderungsländer wie USA, Kanada und Australien haben restriktive Bestimmungen und Auflagen, was die Einwanderung angeht!

Die Klassifikation als Einwanderungsland, sowie die Umsetzung der Einwanderung, sind zwei Paar Schuhe.

Es ist bereits seit Jahren eines der größten Versagen unserer Politik, daß der Immigration in Deutschland nicht Rechnung getragen wird. Man schreit nach dem "nützlichen" Ausländer, öffnet aber keinen klaren, systematisch verfolgbaren Weg für die erwünschten Einwanderungswilligen mit Potential. Die Nummer mit der deutschen Greencard ist ja eine Totgeburt.

Wobei unsere Medienlandschaft und semiprofessionelle Feelgood-Nazismusbeschuldiger nicht hilfreich sind.

Daß wir jungen Leuten eine Ausbildung und Studium in Deutschland ermöglichen und finanzieren, diesen DANN gerne mal keine Bleiberecht ausstellen, sagt doch schon alles.

Der Wirtschaft reichts ja, wenn immer mehr Billigpersonal herangekarrt wird, Deutschkenntnisse und Ausbildung von Vorteil, aber optional.

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Kommentar von dataways
20.01.2016, 19:43

Einfach kurz und knapp auf den Punkt gebracht. Den "Daumen runter" hast Du wahrscheinlich dem Reichsdeppen " GegenWW3" zu verdanken, der emsig die Realität bekämpft.

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Ja ,klar erst die ENG/Franz/USA/Russen und dann gabs Deutschland nichtmehr,an dem Ort kamen dann der Rest der Welt, komm mal nach Berlin - dann hatt sich deine Frage eruebrigt :-)

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Hallo Bachforelle 49

Die Bundesrepublik  Deutschland ist so betrachtet kein typisches Einwanderungsland, da der Staat um (den Teil) eines Sprachgebiets geformt wurde. 

Die Frage jedoch lässt sich nicht an so einfachen Kriterien festlegen. 

Es ist z.B. schwierig zu definieren was genau ein  Einwanderungsland ist. Ist es ein Land das Einwanderer aufnimmt? Ist es ein Land, das durch Einwanderer gegründet wurde? Ist es ein Land, das Einwanderer willkommen heisst?

Schlussendlich denke ich ist (das ist meine Meinung) Deutschland rein der Logik zufolge (Land um einen Sprach/Kulturkreis wie auch Frankreich / Italien etc.) kein (typisches) Einwanderungsland. Jedoch ist die Politik entscheidend. Und mit der Politik von Frau Merkel ist die BRD zur Zeit de facto ein Einwanderungsland. 

Ich hoffe ich konnte helfen. 

Liebe Grüsse

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So behaupten das die Regierenden.Meine Worte: Die BRD ist ein Taubenschlag .

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Ja.Aber wird nicht irgendwan eine Überbevölkerung fatale Folgen haben?

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Kommentar von bachforelle49
09.08.2016, 16:21

bei uns? wenn kein Einhalt geboten wird.. (!?) warum wollen sie denn alle nur in die BRD?  auch gibt es unterschiedliche Aussagen, wieviel eigene Kinder wir denn nun fürs Bruttosozialprodukt brauchen. Mal heißt es, es werden genug geboren und dann wieder nicht... unsere Familienministerin tut auch so, als hätte sie die Weisheit gefr***sen, aber da ist ja auch genug Geld im Rücken

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